Hinter Meister Beveren sowie dem ebenfalls bereits aufgestiegenen Kortrijk hatten Beerschot, Lommel und Lüttich bereits ihr Endrundenticket in der Tasche. Nur Eupen und Patro kämpften im Fernduell noch um den letzten freien Platz. Im Tabellenkeller folgt RWDM Olympic Charleroi in die 1. Division – für den Traditionsklub aus Molenbeek ist es der zweite Abstieg im dritten Jahr.
In den Play-offs trifft Lüttich nun in Hin- und Rückspiel auf Lommel, Beerschot misst sich mit Patro Eisden. Der Gesamtgewinner der Aufstiegsrunde muss dann in der Relegation gegen den Tabellenletzten der Abstiegsrunde der 1. Division ran (Dender oder La Louvière, ebenfalls in Hin- und Rückspiel).
Die erste wichtige Nachricht dieses Frühlingsabends kam nach wenigen Sekunden aus Maasmechelen: Ausgerechnet Ex-AS-Kapitän Stef Peeters brachte Patro mit 1:0 gegen Francs Borains in Front, verschaffte seiner ehemaligen Mannschaft einen Nackenschlag und seiner aktuellen einen Vorsprung von vier Punkten.
RFC Lüttich 2:1 AS Eupen
AS-Coach Bruno Pinheiro vertraute exakt derselben Startelf wie vergangene Woche beim 3:3-Spektakel gegen Beerschot. Und die blieb vor starker Kulisse im brechend vollen Stadion an der Rue de la Tonne erst einmal im Abwehrmodus. Gegen den Spielverlauf ging die AS allerdings in Front: Torhüter André leistete sich einen schlimmen Fehlpass in den freien Mittelfeldraum, Müller ging ein paar Meter und nahm Zague mit, der von halbrechts einnetzte (18.).

Ein Treffer, der Eupen angesichts der Patro-Führung zwar nichts brachte, der der AS dennoch endgültig in die Partie verhalf. Binnen weniger Minuten parierte André gegen Caliskan und nach einem Konter über Nuhu gegen Müller. Dann tauchte Hiller bei einer Flanke von Ruiz per Glanzreflex ab. Bei der nächsten Aktion war er jedoch geschlagen: Bustin nickte einen Freistoß von Wasinski zum Ausgleich ins Netz (30.). Erschwerend für die AS kam die verletzungsbedingte Auswechslung von Barès hinzu, für den Busquets ins defensive Mittelfeld kam.
Auch die zweite Halbzeit begann mit einer Hiobsbotschaft aus Maasmechelen: Robberechts erhöhte schnell auf 2:0 und sorgte im Rennen um Platz sechs für die Vorentscheidung. Eupen stürmte nach der Pause mit dem von seinem ehemaligen Publikum mit Pfiffen begrüßten Atteri für Kasper. Beide Teams schalteten flott wieder in den Offensivmodus, bei Lüttich vergaben Ruiz und Lefebvre frühe Chancen auf die Führung, bei Eupen Atteri und Caliskan.

Und während das Spiel in Lüttich Mitte des zweiten Durchgangs in beide Richtungen hätte kippen können, machte Patro Eisden endgültig den Deckel drauf: Rousseau und Robberechts schalteten per Doppelschlag auf 4:0. Passend dazu brachte Ex-AS-Profi D´Ostillo den RFC Lüttich wieder in Front – die AS war gleich zweifach geschlagen (78.).

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren