Patrick Meyer zum Fall Raxhon: „Vorher wurde das nicht so empfunden“

<p>Der ehemalige RZKB-Vorsitzende Patrick Meyer ist jetzt auch Verwaltungsratspräsident des neuen ZKB.</p>
Der ehemalige RZKB-Vorsitzende Patrick Meyer ist jetzt auch Verwaltungsratspräsident des neuen ZKB. | Foto: David Hagemann
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Kommentare

  • Man kann festhalten: Es wird weiter herumgeeiert. Niemand will zugeben, dass sowohl das RZKB als auch das aufsichtführende Ministerium 18 Jahre lang geschlafen haben.

    Die Ministerin: „Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die konventionierten Tagesmütter vom Tagesmütterdienst des RZKB zugelassen wurden. So auch die betroffene Tagesmutter. Dementsprechend wäre diese Frage an das RZKB zu richten.“
    Das es aber seit dem 1. Januar nicht mehr gibt…

    Und man selbst hatte damit rein gar nichts zu tun? Wie schon anderswo geschrieben: Frau Weykmans ist seit 2020 im Amt. Wer kontrollierte denn die Tätigkeit des RZKB.?

    Beim Jahresbudget des RZKB von 7.724.450 € ist es allerdings verständlich, dass da Entlohnung und Kontrolle einer Tagesmutter in der Wallonie, also außerhalb des Zuständigkeitsbereiches von RZKB und DG, nicht weiter auffallen.

    „„Die Ministerin hat ja auf die Verfassungsmäßigkeit verwiesen, die nunmehr in der neuen Form gilt. Das haben wir zur Kenntnis genommen, damit war die Sache für uns sehr klar,…“
    „Der Aspekt der Verfassungsmäßigkeit zählte vorher offensichtlich nicht in dieser Form. Vorher wurde das nicht so empfunden“
    So Herr Meyer. Vorher war das nicht klar? Wieso nicht? Wie wurde das dann empfunden? Darauf erfolgt keine schlüssige Antwort.

  • Ich übernehme hier die Antwort von Yannick Grosch auf Facebook, da sie unsere Situation und unsere Sicht exact entspricht.

    Es freut mich zu lesen, dass ihr bereits seit März über die Verfassungsmäßigkeit diskutiert, und große Transparenz zwischen dem (R)ZKB sowie Regierung und Ministerium herrscht. Eine ähnliche Transparenz und Kommunikation hätte ich mir als betroffener Vater ebenfalls gewünscht.

    Seit März hat eure Struktur kein einziges Mal erwähnt, dass der Betreuungsplatz ab Januar nicht mehr sicher ist. Wie bereits in vorherigen und diesem Artikel erwähnt, wurden wir als Eltern am 22/12/23 per Anruf zum ersten Mal darüber in Kenntnis gesetzt.

    Transparenz und Kommunikation mit den Geldgebern ist elementar, aber sind nicht auch wir als Eltern “zahlende Kunden” eurer Organisation? Oder sind euch die Interessen der Eltern egal, sofern ihr den öffentlichen Geldgebern gerecht werdet? Mir ist bewusst, dass der Ausfall der Zahlungen einiger betroffener Eltern weniger schwerwiegt als eine fehlende Finanzierung durch die öffentliche Hand, aber handelt diese nicht eigentlich auch im Auftrag der Bürger?

    Die Art der Kommunikation und des Umgangs des RZKB spiegelt hier genau eure Prioritäten wider. Hauptsache auf oberster Ebene läuft die Kommunikation reibungslos.
    Und sich dahinter zu verstecken, man hätte bis zuletzt eine andere Lösung gesucht, statt zumindest ein wenig Einsicht für die fehlenden Weitsicht und mangelnde Kommunikation zu zeigen, finde ich sehr stark. Hätte man nicht vorher bereits Alternativen für die Eltern suchen können? Hätte man nicht auf die Möglichkeit hinweisen können, dass es im Januar zu Problemen kommen könnte?

    Unabhängig von den Fakten (Wechsel der juristischen Form, Verfassungsmäßigkeit, usw.) hätte man mit einem Mindestmaß an Professionalität euer eigenes Leitbild respektieren können: “Im Sinne des Kindes, weil Kinder unsere Zukunft sind” - “Wir richten uns als Akteur der Zivilgesellschaft aus” – “Wir arbeiten professionell”.
    Behaltet euer Leitbild im Auge, damit in Zukunft nicht erneut einige Eltern spontan ohne Betreuungsplatz dastehen, die Kinder nicht von Notlösung zu Notlösung permanent das Umfeld wechseln müssen, und qualifizierte Tagesmütter Ihre Arbeit fortführen können

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