Wie die Zeitung „L'Echo“ am Dienstag berichtet, zeigt eine neue Studie der CREG, dass das Stromnetz immer häufiger an seine Belastungsgrenzen stößt, wenn die Stromerzeugung die Nachfrage übersteigt.
Stromnetz überlastet: CREG warnt vor Folgen einer übermäßigen Solarstromproduktion
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Kommentare
.. dann lasst euch mal was einfallen
ALLE Energiewende-Kritiker und Gegner warnten von Anfang an vor solchen Situationen, die nicht grundlastfähige [schlecht regulierbare] Energiezufuhrungen mit sich bringen, natürlich Wind und Sonne.
Vor ziemlich genau 3 Jahren haben wir eine 10kWp-Photovaltaikanlage auf dem Dach unseres Wohnhauses installieren lassen. Das, obwohl mir ORES und Installateure davon abgeraten hatten, weil dies für unsere Bedüfniss viel zu groß sei und wir nur unnötige Kosten hätten.
Mir war damals schon bewusst, dass wir sicher die 3-4-fache Menge des Stromes erzeugen würden, den wir selbst benötigen. So ist es auch seitdem eingetreten.
ORES hatte mich im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, dass ich ja hohe Einspeisegebühren zu zahlen hätte, da es sich bei meiner eingespeisten Leistung ja quase um Müll handeln würde, damit seien es nur Entsorgungskosten.
Dass diese gewinnbringend verkauft werden und ich obendrein noch draufzahle, wurde einfach verschwiegen. Außerdem habe ich seit der Installation der PV-Anlage niemals eine korrekte Abrechnung von meinem Stromanbieter erhalten, der angeblich noch keine Kenntnis von meiner PV-Anlage habe, weil ORES ihnen nicht die Zählerstände mitgeteilt hätte. ORES behauptet sie hätten dies getan, ich selbst kann sie einsehen, denn es ist seit der Umstellung ein digitaler Zähler installiert.
Dennoch behauptet mein Stromversorger Cociter seit knapp 3 Jahren, dass er keine korrekte Abrechnung machen könne, da ihm die Zählerstände nicht bekannt seien. Als Anteilseigner von Courant d´air bin ich quasi Miteigentümer von Cociter und werde dennoch dennoch derart unverschämt behandelt.
Was aber insgesamt klar werden muss, ist , dass die Versorger sich daran anpassen müssen, dass sie nicht auch die Erzeuger sind. Wenn die Atomkraftwerke schnell abgeschaltet werden würden, wie es ja schon geplant war, und deren Laufzeiten nicht immer wieder verlängert werden würden, gäbe es dieses Problem nicht und alle Leitungen wären schon längst an die umweltverträgliche Lösung wie z.B. Solarstrom angepasst worden.
Könnte der Herr Scholzen mal erklären, was die "Grundlast" mit dem Problemen zu tun hat, die bei Spitzenproduktion auftreten können?
Sind es nicht eher die sogenannten Grundlastkraftwerke wie Atomreaktoren und Kohlezentralen, die zu schwerfällig und damit schlecht regulierbar sind, wie der Herr Scholzen übrigens selbst zugibt?
Das Dilemma vergrößert sich mit jedem neuen Windrad oder einer neu zugeschalteten PV-Anlage. Schon lustig, wie man jetzt die Regelkraftwerke als Sündenbock diffamiert. Das geht nur, wenn man von der Funktion unserer Stromnetze keinerlei Ahnung hat. Stromnetze sind mit am komplexesten geregelte Systeme, welche absolut genau in der Sekunde, wo das Netz be- oder entlastet wird, reagieren müssen. Die sogenannten AE's liefern völlig unkontrolliert, mal weht der Wind, mal scheint die Sonne nicht. Diesen Energielieferanten wird gesetzlich Vorrang gewährt. Um einen Kollaps zu verhindern, müssen die konventionellen Kraftwerke einregeln. Zusätzlich liefern die rotierenden Massen von Turbinen- sowie Generatorläufer Ausgleichsenergie. Diese besitzen PV und Windmühlen nicht. Bevor hier manche technischen Analphabeten ihre Unkenntnis zum besten geben, wäre vielleicht ein Blick in die Fachliteratur der richtige Schritt in die richtige Richtung.
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