Zwar hat Belgiens Föderalregierung beschlossen, diesen Schritt zurzeit vorerst nicht zu vollziehen. Das ist jedoch eher dem Zeitpunkt, wenige Wochen vor dem Superwahltag, geschuldet, als grundlegenden politischen Bedenken.
Israel unter Druck: Keine Denkverbote
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Kommentare
Sehr geehrter Herr von Montigny,
Sie schreiben, dass es "unbestritten sei, dass die israelische Vergelrungsoffensive jedwedes Maß vermissen lässt und keine agemessene Reaktion sei".
Zum Einen ist der Begriff 'Vergeltungsoffensive" völlig fehl am Platze, da es sich in Wahrheit immer noch um eine "Verteidigungsoffensive" handelt, und, zum Anderen, was würden Sie denn als angemessene Reaktion auf den 7.10.23 vorschlagen? Und waren dann die Bombardierungen von Dresden, Hamburg ....und St.Vith mit unzãhligen zivilen Opfern auch "unangemesse Reaktionen" der Aliierten auf Hitlers Terror?
Fast die „ganze Welt“ erachtet die Militäroperation in Gaza, mit mittlerweile weit über 30.000 Toten, als unangemessen, vor allem aber als nicht zielführend, da sie zur Befriedung des Nahen Ostens kaum beitragen wird, den Hass der Palästinenser auf Israel nur weiter schürt und eine neue Generation Terroristen formt. Von der Auslöschung der Hamas scheint Israel weit entfernt und ihr… unangemessenes Vorgehen gleicht eher dem Kampf gegen eine Hydra, der 2 neue Köpfe nachwachsen, wenn man ihr einen abschlägt.
Von jemandem, der während einer Pandemie alle Maßnahmen zu deren Bekämpfung zur Wahrung seiner individuellen Freiheit abgelehnt und als… unangemessen gebrandmarkt hat, kann man allerdings nicht erwarten, dass er ein Sensibilität dafür entwickelt, was angemessen ist und was nicht.
Wenn der Begriff „Vergeltungsoffensive“ völlig fehl am Platz ist, ist es mindestens so fehl am Platz und völlig undifferenziert zu behaupten, die israelkritischen protestierenden Genter Studenten hätten die Hamas „glorifiziert“. Ob zudem der Vergleich Hamas-Hitler… angemessen ist, darüber ließe sich zumindest streiten.
Wie dem auch sei, im Wahlkampf (wie in Pandemiezeiten) scheint dem Herrn Schmitz jegliche faktenbasierte und zumindest im Ansatz objektive Sichtweise abhanden zu kommen.
Wenn es noch eines Beweises bedurfte, wie… unangemessen das israelische Vorgehen in Gaza mittlerweile ist, wurde er am Sonntag mit dem brutalen und unmenschlichen Angriff auf ein Flüchtlingslager in Rafah von Israel selbst geliefert.
Über 45 Menschen, darunter Frauen und Kinder und… 2 Hamas-Terroristen wurden bei einem israelischen Raketenangriff getötet. Die Welt ist entsetzt beim Anblick der verstörenden Bilder.
Wieder nur eine angemessene „Verteidigungsoffensive“, Herr Schmitz?
Sorry, ich übersah, Sie sind ja wieder weiter gezogen zur Kleinkindbetreuung in der DG. Aber was ist mit den verbrannten Kindern in Rafah?
...und all dieser Terror, Krieg und Tod schlussendlich nur darüber, wessen imaginärer "Gott" nun der "größte" ist. Manche Menschen werden es nie lernen.
Ich „glaube“ nicht, Alexander, dass es im jetzigen Stadium dieses barbarischen „Konfliktes“ noch um irgendeinen Gott geht. Hier geht es wohl nur noch um machtpolitische Interessen und blanken Hass.
Gäbe es allerdings diesen allmächtigen (!), allgütigen (!) und allwissenden (!) Gott, muss die Frage erlaubt sein, warum er diese Gewalt, dieses Schänden und Morden an und von seinem „auserwählten Volk“, an und von abrahamitischen Glaubensbrüdern zulässt?
Dies führt zu Epikur, der Theodizee und der Frage, auf die kein Gläubiger eine zufriedenstellende und überzeugende Antwort Antwort kennt:
„Entweder will Gott das Übel beseitigen und kann es nicht, oder er kann es und will es nicht, oder er kann es nicht und will es nicht, oder er kann es und will es. Wenn er nun will und nicht kann, ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft. Wenn er kann und nicht will, ist er missgünstig, was ebenfalls Gott fremd ist. Wenn er nicht will und nicht kann, dann ist er sowohl missgünstig wie schwach und dann auch nicht Gott. Wenn er aber will und kann, was allein sich für Gott ziemt, woher kommen dann die Übel, und warum nimmt er sie nicht weg?“
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