Bei jeder Passage eines Zuges der U-Bahnlinie 1 erzittert ein Stadtviertel in Anderlecht. Das heißt, alle fünf bis zehn Minuten – und das seit einem Jahr. Die Erschütterungen lassen in den Wohnungen Regale kippen, verrücken Gläser in den Schränken und reißen Wände auf. „Egal, ob man im Bett liegt, auf einem Stuhl sitzt oder steht, man spürt sie immerzu“, so eine Anwohnerin, die sichtlich mit den Nerven am Ende ist.
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