Stoffel Vandoorne konnte den Schaden begrenzen

<p>Stoffel Vandoorne (Mercedes) beim E-Grand Prix in Marrakesch. Foto: Photo News.</p>
Stoffel Vandoorne (Mercedes) beim E-Grand Prix in Marrakesch. Foto: Photo News. | Foto: Photo News.

“Ohne die Probleme, die wir in der Qualifikation hatten, hätten wir viel weiter vorne landen müssen”, erläuterte Vandoorne mit einer gehörigen Portion Frust sein Missgeschick: “Wir hatten seit dem Training mit den Bremsen zu kämpfen, es war bei der Zeitenjagd unmöglich, eine Runde zu fahren. So etwas können wir uns einfach nicht leisten, vor allem nicht in einer WM, in der es auf jeden Punkt ankommt.” Im Rennen gab der 30-Jährige dann im Mercedes kräftig Gas, überzeugte bei der Hitzeschlacht in Marrakesch mit einer sehenswerten Aufholjagd, verbesserte sich vom 20. auf den achten Platz, verlor aber die WM-Führung: “Es ging darum, in die Punkteränge vorzustoßen. Ich denke, wir haben das Maximum herausgeholt.” Vandoorne konnte somit den Schaden einigermaßen begrenzen.”

Unterdessen fuhr der Schweizer Edoardo Mortara (Venturi-Mercedes) souverän seinen dritten Saisonsieg heraus, vor dem Portugiesen Antonio Felix da Costa (DS) und dem Neuseeländer Mitch Evans (Jaguar), der den Franzosen Jean-Eric Vergne (DS) kurz vor dem Ziel noch vom dritten Podiumsplatz verdrängen konnte. Venturi-Teamchef Jérôme d’Ambrosio freute sich bei der Siegerehrung sogar mehr als sein erfolgreicher Fahrer. “Wir können stolz sein auf diesen Triumph”, bilanzierte der Belgier, selbst früher Formel E-Pilot: “Unsere Strategie ist aufgegangen. Das war keine einfache Sache, denn bei den hohen Außentemperaturen war das Batteriemanagament eine echte Herausforderung.”

WM-Stand: 1. Mortara (139 Punkte), 2. Vergne (128), 3. Vandoorne (125). Nächster Lauf: New York (mit zwei Rennen am 16./17. Juli). (hs)

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