„Kino hilft Ukraine“ in Büllingen, Eupen und Prüm

<p>Die Klitschko-Brüder sind zentrale Figuren im Ukraine-Krieg.</p>
Die Klitschko-Brüder sind zentrale Figuren im Ukraine-Krieg. | Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Alle diese Kinos haben sich grenzüberschreitend zusammengeschlossen, um mit einer einzigartigen Spendenaktion Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen. Während die Dokumentation in Büllingen und Prüm um 18 Uhr gezeigt wird, läuft „Klitschko“ in Eupen um 20 Uhr.

Sämtliche Erlöse der Vorstellung werden an Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ zur Unterstützung der notleidenden Familien in der Ukraine gespendet. Die Klitschko-Brüder sind bereits seit Jahren mit der Organisation verbunden.

„Die Not und das Leid der Menschen in der Ukraine erschüttern die Öffentlichkeit und der Wunsch zu helfen, ist groß. Daher haben sich die Kinos entschlossen, gemeinsam ein Zeichen der Unterstützung zu setzen“, schreibt Rainer Stoffels, Betreiber des Kinos Scala und des Eifel-Kinos.

Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro. Die Gäste bekommen die Möglichkeit, diesen Betrag auf 15 Euro oder 20 Euro, zu erhöhen. Die Erlöse werden verwendet, um dringend benötigte Hilfsmaßnahmen für die vom Krieg betroffenen ukrainischen Kinder und Familien zu unterstützen.

„Klitschko“ erzählt die Geschichte der berühmtesten Boxbrüder der Welt: Vitali und Wladimir Klitschko. Von ihrer Kindheit in der Ukraine, über die ersten Erfolge als Amateure, den Umzug nach Deutschland, bis zum Aufstieg zu internationalen Superstars des Boxsports: Nichts wird ausgelassen. Durch spannende Gespräche mit Wegbegleitern und Gegnern sowie bewegende Einblicke in das Privatleben zeichnet Regisseur Sebastian Dehnhardt ein intimes und faszinierendes Porträt zweier Ausnahmesportler, die vor allem eins sind: Brüder. Der Film, der vor elf Jahren erstmalig in die Kinos kam, lässt noch offen, wie es mit den beiden Ausnahmesportlern weiter geht. In der Zwischenzeit wissen wir es. Die Brüder haben nach wie vor in Deutschland und darüber hinaus einen immensen Bekanntheitsgrad – auch außerhalb des Boxrings. Ihren sozialen und politischen Einsatz haben sie nach ihrer Boxkarriere weiter vorangetrieben. Vitali wurde von einer großen Mehrheit 2014 zum Bürgermeister von Kiew gewählt. Aktuell kämpfen beide für die Souveränität und die Menschen ihres Landes.

Der Film dauert 116 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. (red/ab)


www.kinoscala.com

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