Vivant-Kritik an Umgang mit Impfungen und dem CST

<p>Der Vivant-Abgeordnete Alain Mertes</p>
Der Vivant-Abgeordnete Alain Mertes | Foto: David Hagemann

Aus einem Kaleido-Dokument an Beschäftigte im Schulwesen, das sich auf die Primarschule beziehe, gehe hervor, dass geimpfte Personen anders behandelt würden, als nicht geimpfte, zum Beispiel, was die Formalitäten der Quarantäne angeht, meinte der

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Kommentare

  • Sehr geehrte Frau Klinkenberg,

    Sie behaupten „Ungeimpfte haben nachweislich ein höheres Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren.“ Das stimmt einfach nicht. Im jüngstem RAG-Bericht steht: „En outre, pour les 18-64 ans, l’incidence est maintenant plus élevée pour les vaccinés que pour les non-vaccinés.“ (https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/RAG_Derni%C3%A...)

    Sehr geehrte Frau Jadin,

    Sie diffamieren Parlamentskollegen als „Allround-Experten“, nur weil diese sich eine eigene Meinung zu einem Thema gebildet haben. Sollten Sie Mühe mit der Bildung einer eigenen Meinung haben, sind Sie wohl fehl am Platze. Dennoch frage ich mich, auf welcher Grundlage Sie entscheiden, welcher Wissenschaftler denn nun Recht hat, oder benötigen Sie bereits hierfür den Rat von anderen Experten, die sich selber dann zwingend für solche halten müssen.

    Und dann verstehe ich Ihre Aussage nicht gemäß derer „persönliche Gründe gegen die Impfung geltend zu machen, allerdings nicht durch die aktuelle Gesetzgebung geschützt sei.“

    Sehr geehrter Herr Craft,

    Was ist denn falsch daran, eine „Grundsatzdebatte über das Impfen vom Zaun zu brechen“? Immerhin ist von Impfpflicht die Rede, wohl wissend, dass ein Impfstoff verwendet werden soll, dem auch nach milliardenfacher Verimpfung keine endgültige Zulassung erteilt wurde, sondern für den lediglich die Notzulassung um Jahr verlängert wurde. Das bedeutet, dass weder die Hersteller, noch die EMA sich ihrer Sache so sicher sind, und eventuelle Überraschungen bzgl. Nebenwirkungen nicht ausschließen (können). (https://archive.md/cM8PF)

  • In einem anderen GE-Artikel mit der Überschrift, „Trägheit kostet Menschenleben“ wird von dem ehemaligen Corona-Minister Philippe De Backer ein schon fast abgegriffener Ausspruch von J.F. Kennedy nochmal als Leitlinie auch für das Handeln in Krisenzeiten präsentiert:

    „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“

    In dem Interview bemerkt Herr De Backer weiter: „Es ist eine Sache der Mentalität. Ich schaue nicht mehr, wie ich meine persönliche Situation am besten schützen und ich das Meiste für mein Eigeninteresse aus dem System holen kann, sondern was ich machen kann, damit das System besser funktioniert.“

    Wie wäre es, Herr Schmitz, wenn Sie einmal darüber nachdenken würden, inwieweit diese Überlegungen in den vergangenen 20 Monaten in Ihre destruktive und manipulative Kampagne eingeflossen sind?
    Wenn nötig, hängen Sie (und gerne die ganze Vivant-Fraktion und deren querdenkende Anhänger) sich diesen Gedanken doch mal eine zeitlang an die Wand.

    Nutzlos? Ja, ich weiß, „Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.“ (B. Brecht)

  • Man muss schon ein strammer Demokrat sein, und ein recht dickes Fell besitzen, um den ganzen Unsinn, den manche "Vielschreiber" verzapfen, auszuhalten. Ich befürworte ganz klar eine Beschränkung der Kommentare auf einen pro Woche. Klar Meinungsfreiheit muss sein, aber es sollte nicht in inflationäre Inanspruchnahme dieses Grundrechts ausarten. Und einige Kommentare verleiten manche Mitmenschen zu unüberlegten Äußerungen und schlimmstenfalls auch Untaten..............

  • Nun muss ich mich ja wohl oder übel auch zu den „Vielschreibern“ zählen, Herr Zirbes. Im „Vielschreiben“ allein liegt m.E. jedoch nicht unbedingt das Problem, oder ?

    Bei einem Ausflug in die Welt des Facebook-Wahnsinn - den ich mittlerweile bereue - traf ich auf folgenden „Kommentar“ zum Übergriff auf das Haus und somit die Familie von Pascal Arimont:

    „ Das is erst der Anfang. Manche Menschen kann man eben nicht kommandieren. Wer in der Regierung sitzt... Muss halt damit rechnen.“

    Und die Person, die dies geschrieben hat erhält Unterstützung, u.a. von… ihrer Mutter.

    Kein Kommentar.

  • Sehr geehrter Herr Schleck,

    Sie schreiben „dort ist in allen Regionen und Altersgruppen ein zum Teil deutliches Übergewicht der Neuinfektionen bei Ungeimpften im Vergleich zu den Geimpften festzustellen … außer bei der von Herrn Schmitz hervorgehobenen Personengruppe und das auch nur in Flandern.“

    Das stimmt so nicht. Die landesweiten Inzidenzen (kumulierte Fälle pro 100.000 Einwohner nach Impfstatus des Zeitraums 8.-21.11.2021) in den relevanten Altersgruppen sind folgende:

    Alter 18-64: Geimpfte 1969, Ungeimpfte 2253
    Alter 65-84: Geimpfte 1079, Ungeimpfte 896
    Über 85: Gimpfte 529, Ungeimpfte 882

    Also ich kann da kein "deutliches Übergewicht" erkennen.

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