Eine ANPR-Kamera auf der Domäne

<p>In diesem Bereich der Bütgenbacher Domäne soll die ANPR-Kamera zu stehen kommen.</p>
In diesem Bereich der Bütgenbacher Domäne soll die ANPR-Kamera zu stehen kommen. | Foto: Arno Colaris

Nachdem in diesem Jahr die ersten dieser ortsfesten Kameras zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen in Elsenborn, Aldringen und Born in Betrieb genommen wurden, sollen weitere folgen. Unlängst genehmigte der St.Vither Stadtrat einen weiteren Standort in Schönberg (K.F.Schinkel-Straße), am Montagabend gab der Bütgenbacher Gemeinderat grünes Licht für das Aufstellen einer solchen Kamera an der Domäne in Bütgenbach. Bürgermeister Daniel Franzen verwies auf deren unterstützende Wirkung für die Polizeiarbeit, nicht zuletzt in der Kriminalitätsbekämpfung. Ursprünglich habe man als alternativen Standort die Regionalstraße N 632 (zwischen Weywertz und Weismes) ins Auge gefasst, jedoch plane auf diesem Abschnitt bereits die Polizeizone Stavelot-Malmedy eine ANPR-Kamera. (arco)

Kommentare

  • Und so schreitet der Überwachungsstaat dank unserer gutgläubigen Politiker jeden Tag ein weiteres Stückchen voran.

  • Wird Belgien oder ist Belgien schon ein Überwachungsstaat?
    In den Städten sieht man die ANPR (Automatic Number Plate Recognition) schon schon seit längerer Zeit und jetzt auch mehr und mehr im ländlichen Raum..
    Eigentlich sollen diese Kameras der Polizei dazu dienen Verbrechen aufzuklären bei Fahrzeugverfolgung und Identifizierung der Insassen. Sicherlich eine gute Initiative; Doch nach Berichten aus Flandern wurden die Kameras auch schon "miss"braucht, um Fahrer zu identifizieren, die mit Handy in der Hand fuhren oder gar Verkehrsteilnehmer, die nach den Lockdownstunden noch auf der Strasse waren. Obwohl es klare Richtlinien zum Gebrauch der Aufnahmen gibt, wer kontrolliert oder garantiert, daß diese nicht für anderwertige Zwecke missbraucht werden.
    Zusätzlich stellt sich die Frage in welchem Maße diese Kameras vorbeugend sein sollen (der ursprüngliche Zweck).
    Und zuallerletzt: wieviel Personal muss abgestellt werden , um all die Aufnahmen zu analysieren, auswerten,klassieren, archivieren....und das in Bezug auf die eventuelle Aufklärung einer Straftat. Zusätzlich zu den Personalkosten kommen noch die Ausgaben der Anschaffung, Aufbau,Wartung und laufenden Kosten der Überwachungsanlagen.
    Fazit: ich fühle mich erstens mehr und mehr überwacht (siehe Missbrauch der Kameras in Flandern), und zweitens stehen für mich die Kosten (Personal + Material) in keinem Verhältnis zu der eventuellen Aufklärung einer Straftat, gerade im ländlichen Raum.

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