Impfungen für 16- und 17-Jährige – Zustimmung auch von Antoniadis

<p>16- und 17-jährige werden ebenfalls in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einbezogen.</p>
16- und 17-jährige werden ebenfalls in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einbezogen. | Foto: Reuters
Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 1 € pro Monat!
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Sie schreiben: „Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach einer Impfung (wenn auch vorhanden) steht in keinem begründbaren Verhältnis zu den Risiken einer Sars-Cov2 Infektion. “

    Bei der Analyse der Übersterblichkeit in Belgien fällt auf, dass die Gruppe der 65- bis 74-Jährigen in Belgien eine auffällig hohe Übersterblichkeit just zu dem Zeitpunkt aufweist, wo diese Gruppe intensiv geimpft wurde.

    Ich hatte Sciensano auf diese Auffälligkeit hingewiesen und erhielt folgende Antwort: „…Enfin, je n’ai pas les informations concernant les causes de décès (3 ans d’attente malheureusement) donc on n’a pas une vision claire de ce qu’il se passe dans ce groupe d’âge en ce moment (augmentation d’autres problèmes de santé ?).»

    Übrigens weist diese Altersgruppe auch in Frankreich und insbesondere Deutschland eine auffällig hohe Übersterblichkeit bei gleichzeitigem Anstieg der Impfquote und gleichzeitig fallender Zahl der Corona-Toten auf.

    Zu Texas folgendes: Als die Maßnahmen am 3.3.2020 aufgehoben wurden, waren gerade mal 13,3% einmal und 7,24% doppelt geimpft. Dennoch sind die Fallzahlen ungebremst weiter gesunken. Also jetzt das Sinken der Zahlen alleine der Impfung zu verdanken, ist unseriös.

    Quellen:

    https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

    https://datastudio.google.com/embed/reporting/c14a5cfc-cab7-4812-848c-03...

    https://txdshs.maps.arcgis.com/apps/dashboards/ed483ecd702b4298ab01e8b9c...

    https://ourworldindata.org/us-states-vaccinations

  • Werter Herr Gerhard Schmitz, in der DG gibt es leider nicht den passenden Impfstoff um SIE zu impfen, ich kann noch hoffen das sie direkt in den ersten Flieger nach Texas steigen sollten sie jemals an Corona erkranken

  • Ich weiß zwar nicht, welche Befriedigung man daraus gewinnt, am laufenden Band rhetorische Fragen zu stellen, aber sei es drum. Im Raum stehen lassen, kann man die wiederholte und gezielte Desinformation des Herrn Schmitz m.E. nicht.

    1. Die Pandemie („Pandemie“ laut Herrn Schmitz) wird erst dann zum Erliegen kommen, wenn möglichst viele Menschen geimpft sind oder sich infiziert haben (Herdenimmunität). Je nach Reproduktionsfaktor der Corona-Varianten zwischen 60und 80%.
    Dies schützt dann auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können.
    Sich impfen zu lassen ist demzufolge nicht nur aus Eigenschutz angeraten, sondern auch als solidarischer gesellschaftlicher Beitrag.

    2. Kein Impfstoff bietet 100% Schutz. Weder vor Infektion, noch vor Erkrankung und im Falle von Corona auch nicht davor, das Virus zu verbreiten.
    Das Risiko sich zu infizieren, zu erkranken, schwer zu erkranken und … das Virus weiter zu verbreiten (!) wird jedoch zu einem unterschiedlichen, aber erheblichen Maße gesenkt.

    3. Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach einer Impfung (wenn auch vorhanden) steht in keinem begründbaren Verhältnis zu den Risiken einer Sars-Cov2 Infektion. Daran ändert auch das Biegen und Fehlinterpretieren von Statistiken durch einen querdenkenden Ingenieur nichts oder dessen Verbreitung von Falschinformationen.

    4. Ja, mit jedem Geimpften wird die Pandemiesituation somit auf unserem Planeten verbessert und für jeden sicherer.
    Da davon auszugehen ist, dass nicht Geimpfte sich über kurz oder lang auf natürliche Weise und mit allen damit verbundenen Risiken anstecken werden, bedeutet eine Impfung nicht nur Selbstschutz, sondern auch Schutz für die gesamte Gesellschaft.

    5. Da jetzt wieder das Beispiel Texas oder Florida kommt: die Impfkampagne in den USA hat 5 Wochen Vorlauf zu der Situation in Europa. Die Impfquote liegt mit fast 45% fast doppelt so hoch, wie in Europa. Ziel in den USA ist es bis August 70% der Menschen vollständig geimpft zu haben. Auch in den USA konnte die Pandemie nicht durch Leugnen oder den Vorschlag eines durchgeknallten republikanischen Präsidenten, eine interne Säuberung des Körpers mit Desinfektionsmitteln vorzunehmen, bekämpft werden, sondern mit den in einer Pandemie notwendigen Maßnahmen: Kontaktbeschränkungen und Impfung.

    6. Wer seit Pandemiebeginn JEDE öffentliche Maßnahme zu deren Eindämmung mit lauteren und unlauteren Mitteln bekämpft, die Menschen desinformiert, verunsichert und dabei jegliche Vernunft, jeglichen gesunden Menschenverstand und jegliche Empathie vermissen lässt, sollte sich einmal fragen, was genau sein Ziel ist. Genau, es ist der Weg des Querdenkers.

  • Sehr geehrter Herr Jantz,

    Sie schreiben „Sicher ist, dass wir mit jedem geimpften Menschen sicherer werden!“ Jetzt müssen Sie mir aber erklären, inwiefern z.B. SIE sicherer werden, wenn ICH mich impfen lasse? Reicht es nicht, dass Sie sich impfen lassen, damit Sie sicher(er) sind? Haben Sie so wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Impfstoffe? Wenn dem so ist, verunsichern Sie Ihrerseits die Geimpften doch wohl auch, oder?

  • Zur Info:

    In Texas sind aktuell rund 37% der Bevölkerung voll umfänglich gegen Sars-Cov2 geimpft. In Belgien rund 22%, in Deutschland 21%…

    Aber dies muss Herrn Schmitz ja nicht von seinem Weg abbringen, der das alleinige Ziel verfolgt, alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu diskreditieren. Der einzige Weg übrigens, die Pandemie möglichst in die Länge zu ziehen.

    Selbsterhaltungstrieb? Denn was wäre Herr Schmitz auch ohne Pandemie?

    „Les hommes qui pensent en rond ont des idées courbes.“ (Léo Ferré)

Kommentar verfassen

8 Comments