Der Mann selbst hatte am Sonntagmorgen den Rettungsdienst alarmiert, allerdings kam für die 68-jährige Frau, eine gebürtige Eiflerin, jede Hilfe zu spät. Der Ehemann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Er gestand der Polizei schließlich, seine Frau erwürgt zu haben.
Wie nun herausgekommen ist, war der Mann seit sechs Monaten in psychiatischer Behandlung. „Er wurde von einem Team der psychiatrischen Klinik in Ruyff behandelt und wartete auf einen Platz in der Anstalt“, schreibt „La Meuse“. Der 68 Jahre alte Theodore S. könne sich seit Monaten nicht mehr selbst versorgen und essen, heißt es weiter. „Er hat in sechs Monaten 35 Kilo abgenommen“, wird ein Bekannter des Mannes von der Tageszeitung zitiert. Außerdem sollen ihn seit Monaten Schlafprobleme geplagt haben.
Ferner schreibt La Meuse“, dass der Mann am Samstagnachmittag mit dem Auto fahren wollte. Seine Frau widersetzte sich aber, ihm den Schlüssel zu geben. Sie wollte nicht, dass er in seinem Zustand Auto fährt. „Es ist zu gefährlich für ihn. Sie will ihm die Schlüssel nicht geben. Theodore S. ist da anderer Meinung. Es kommt zu einer Schlägerei. Theo S. sammelt seine Kräfte und schafft es, seine Frau mit bloßen Händen zu töten“, heißt es auf der Webseite der Tageszeitung, die außerdem berichtet, dass im Anschluss mehrere Selbstmordversuche des 68-Jährigen fehlschlugen. Dann rief er die Polizei und gestand.
Es werden nun psychiatrische Tests durchgeführt, um festzustellen, ob er tatsächlich krank ist oder nicht. An diesem Freitag entscheidet die Ratskammer über die Haftverlängerung. (lameuse/mv)

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