„Wenn es sein muss, werde ich dem zuständigen Minister Philippe Henry (Ecolo) jeden Monat eine Mail schreiben, um ihn daran zu erinnern, dass wir es hier mit einer untragbaren Situation zu tun haben“, sagte die Bürgermeisterin wörtlich.
Gemeinde Burg-Reuland unternimmt einen neuen Anlauf in Sachen N 62
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Kommentare
Diese Einstellung lobe ich mir vonseiten der Gemeinde. Jetzt müssen alle lokalen Gremien und Institutionen, aber auch die betroffenen Anrainer direkt mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, damit eine zeitnahe Lösung gefunden werden kann. Ansonsten glaube ich, dass die WR die Proteste aus dem (von Namur aus weit entfernten) Süden zwar zur Kenntnis nimmt, das Problem aber wie bereits seit nunmehr über 70 Jahren der Fall "politisch aussitzt". Muss es denn wirklich zu einem Super-Gau (sprich einem katastrophalen Unfall mit mehreren Toten, Verletzten und Umweltschäden) kommen, bevor gehandelt wird? Täglich sind die Anrainer wegen des ansteigenden Schwertransportes auf der N62 mit mitunter hochgiftigen Stoffen der Lebensgefahr ausgesetzt. Die Volksvertreter der DG im Wallonischen Parlament müssen mehr denn je verdeutlichen, dass die Zeit zum Handeln in dieser Akte "überreif" ist und der Unmut der betroffenen Bevölkerung enorm ist. Eine Verkehrs- und Mobilitätswende wie von Frau Kelleter bereits der BI angetragen wird es so nicht geben können; vielleicht sollten die Vertreter sich die Situation genauestens vor Ort anschauen und auch die Pendler, die Unternehmen sowie die Anrainer befragen. Denn mit "Autos zählen" wird man keine Lösung finden! Außerdem erachte ich es als Steuerzahler befremdlich und hochgradig ärgerlich, dass Steuergelder in Millionenhöhe in die Vorplanungen dieser Projekte fließen; unmittelbar vor der Realisation landen diese aufwändigen Projektstudien (diesmal sogar mit Bodenanalysen für den Bau des Viaduktes) im Papierkorb. Als Beobachter der Sachlage seit den 1980er (damals wurden bereits Landenteignungen in Oudler durchgeführt, die bis heute Auswirkungen für den Bausektor unseres Dorfes haben (!!) )würde es mich interessieren, wie viele Millionen € bereits für dieses Projekt "verbraten" wurden. Eine entsprechende Anfrage an Frau Kelleter, mir diese Zahlen herauszusuchen, blieb seit nunmehr einem Jahr unbeantwortet. Mit diesen Planungskosten hätte man gut und gerne den einen oder anderen Kilometer Tunnel finanzieren können! Die "unendliche Geschichte der N62" ist jedenfalls ein klassisches Beispiel für politisches Versagen auf der ganzen Linie und wirft daher auch kein gutes Licht auf das aufgrund der verschiedenen Instanzen, Gremien, Entitäten usw. zerstückelte und somit "unregierbare" Belgien. Gerade solche Geschichten schüren die Politikverdrossenheit ungemein!
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