Bei einer Feier auf dem Gebiet der Zone Brüssel-Nord (Saint-Josse/Schaerbeek/Evere) wurden nicht weniger als 15 Protokolle erstellt. Darüber hinaus gab es mehr als 500 Einsätze, viele davon zur Beschlagnahmung von pyrotechnischem Material und einige andere wegen der Nichteinhaltung der Covid-19-Maßnahmen wie die Ausgangssperre oder das Versammlungsverbot.
Vier kleine illegale Partys wurden von der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt-Ixelles registriert, die zehn Bußgelder (5+5) in Laeken und 13 weitere (8+5) in Ixelles ausstellte. Außerdem wurde in 62 Fällen festgestellt, dass die Ausgangssperre nicht eingehalten wurde, und es wurden 59 Einsätze wegen der Verwendung von pyrotechnischem Material notiert. Insgesamt kam es dort zu 255 Einsätzen mit fast 70 administrativen Festnahmen. Die Polizei meldete noch kurz nach drei Uhr den Brand eines Fahrzeugs an der Avenue de la Porte de Hal. Ein zweites Auto, das daneben stand, wurde beschädigt.
Die Polizeizone Brüssel-Süd (Anderlecht/Saint-Gilles/Forest) musste eine Feier mit zehn Personen unterbrechen. Außerdem wurden etwa 20 Protokolle wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre oder des Versammlungsverbots ausgestellt sowie Feuerwerkskörper beschlagnahmt. Die Polizei griff 86 Mal ein, was zu 62 administrativen Festnahmen führte.
In der Zone Brüssel-West (Molenbeek-Saint-Jean/Koekelberg/Jette/Ganshoren/Berchem-Sainte-Agathe) wurden neun weitere Festnahmen wegen der Verwendung von pyrotechnischem Material vorgenommen und 130 Feuerwerkskörper beschlagnahmt.
Bei einer ersten Einschätzung zu Beginn der Nacht gab der Feuerwehr- und Rettungsdienst der Region Brüssel-Hauptstadt (SIAMU) an, dass er zwischen 18 Uhr und Mitternacht etwa 20 Mal wegen brennender Fahrzeuge eingreifen musste. Der Dienst war auch wegen brennendem Stadtmobiliar gerufen worden und auch die Nahverkehrsgesellschaft STIB hatte Schäden festgestellt. (belga/ab)

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