Das Rätsel um die mysteriösen Metall-Monolithen weitet sich aus: Nach dem Fund – und dem anschließenden Verschwinden – einer Stele im US-Bundesstaat Utah sind mehrere ähnliche Objekte an verschiedenen Orten der Welt aufgetaucht, unter anderem auch in Belgien, und zwar im ostflämischen Baasrode nahe Dendermonde.
Das gute Stück wurde auf einem Kartoffelacker von Bauer Luc Vrancken gesichtet. Gegenüber dem flämischen Rundfunk berichtet der Landwirt, dass er am Montagabend anonym angerufen und gefragt wurde, ob jemand etwas auf seinen Acker legen könne. „Ich dachte am Anfang. das ist ein Witz“, erklärt Luc Vrancken. Als er die rätselhafte Metallsäule dann am nächsten Tag erblickte, sei er angenehm überrascht gewesen, auch wenn er zunächst nicht verstanden habe, warum die Säule so auffallend sei. „Für mich ist das Ding nur eine dämliche Stange. Aber gut, den Leuten scheint es zu gefallen. Sie kommen vorbei und machen Bilder. Außerdem ist das mal etwas anderes als Corona“, sagt Luc Vrancken.
In den vergangenen Tagen waren bereits in den USA, den Niederlanden, Großbritannien und in Rumänien ähnliche Gebilde aufgetaucht – und teilweise nur wenige Tage später wieder verschwunden. Das löste großes Rätselraten in den sozialen Medien aus. Beobachter vermuteten Installationen von Künstlern oder eine Hommage an den Science-Fiction-Film „2001: Odyssee im Weltraum“, in dem ähnliche Objekte eine Rolle spielen.
In die Stele in Rumänien auf dem Hügel Batca Doamnei bei Piatra Neamt im Nordosten des Landes waren kreisförmige Zeichen eingraviert. Dann verschwand das Objekt in der Nacht zum 1. Dezember - einer Nacht, die im rumänischen Volksglauben als magisch gilt. Für den ursprünglichen Monolithen in Utahwill ein Künstlerkollektiv namens „The Most Famous Artist“ verantwortlich sein, bei den anderen könnte es sich um Nachahmer-Stücke handeln. (dpa/calü)

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