Das Virus formiert sich: Also auf, greift zu den Masken!

<p>Das Virus formiert sich: Also auf, greift zu den Masken!</p>
Illustrationsbild: belga

Zugegeben, sich nur an bestimmten Orten Mund und Nase zu bedecken, wird die Schlacht gegen das Coronavirus nicht entscheiden.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 11,60 € pro Monat!
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Lübke, Sie betreiben, bewusst oder unbewusst, eine unsägliche Polarisierung. Ihnen sei zugestanden, dass Sie sich als höchstes Ziel den Kampf gegen das Corona-Virus stecken. Ihnen sei zugestanden, dass Sie das aus bestmöglichem guten Glauben tun. Ihr entscheidender Denkfehler besteht nun darin, dass Sie die Möglichkeit, dass andere Menschen aus gutem Grund andere Prioritäten setzen, NICHT in Betracht ziehen. Sie erwarten vom Leser, dass dieser bitteschön DENSELBEN Feind als solchen zu erkennen und demzufolge denselben Kampf zu kämpfen hat, wie Sie.

    Mir macht das Virus, trotz der Bilder aus Bergamo und New York, weniger Angst, als die schleichende Entmündigung und Unterwerfung der Bürger, mit insbesondere einer einhergehenden Entfremdung und Vereinsamung. Die Maskenpflicht mag eventuell - man achte bitte auf den Konjunktiv, den Sie selber verwenden - sinnvoller Bestandteil Ihrer Kriegsstrategie gegen den von Ihnen auserkorenen Feind sein. Aber das Fokussieren auf COVID19, das Social Distancing, das Maskentragen, der Verzicht auf sportliche, kulturelle, soziale Groß- und Kleinveranstaltungen, auf Familienfeiern und andere Feste, auf das Reisen, etc. stellen aus meiner Sicht eine größere Gefahr für die „breite Masse“ dar, als COVID19. So werden möglicherweise die wegen Corona-Fokussierung nicht entdeckten bzw. nicht behandelten anderen Krankheiten (Krebs) mehr Tote fordern als COVID19. Von den vor Einsamkeit in Altenheimen gestorbenen Menschen und den gestiegenen Selbstmordraten (insbesondere bei den Jugendlichen) ganz zu schweigen.

    Sehr geehrter Herr Lübke, ich kämpfe einen anderen Kampf gegen einen anderen Feind, als den Ihren. Die von mir ausgemachten Feinde sind verordnete Entmündigung und Unterwerfung. Nur weil ich einen anderen Kampf führe als Sie, HANDELE ICH NOCH LANGE NICHT ASOZIAL. Haben Sie das verstanden?

  • Eine Frage hätte ich dann aber noch Herr Lübke. Wenn das Virus, nach Ihren Aussagen, den Träger nicht schützt, sondern die anderen vor Corona schützt, warum bedarf es dann bei Erkrankung noch einer Quarantäne. Maske auf und raus in die Menschenmenge. Oder schützt die Maske den anderen dann doch nicht?

  • Es muss natürlich heissen : wenn die MASKE ... (und nicht "das Virus")

  • Werter Gerhard, seitdem ich dich kenne weiß ich, dass du ein Geist bist, der stets verneint! Und das teils aus der Überzeugung eines freiheitsliebenden Menschen heraus, aber zu einem guten Teil auch aus reiner Lust am Opponieren. Du suchst diese Gelegenheiten und in den Coronamaßnahmen der Regierung hast du ein weites Feld gefunden, diese Lust zu befriedigen: zunächst gegen den Lockdown und jetzt in der (begrenzten) Maskenpflicht. Eine kritische Meinung in diesen Fragen sei dir unbenommen, deine Argumentation "... das Fokussieren auf COVID19, das Social Distancing, das Maskentragen, der Verzicht auf sportliche, kulturelle, soziale Groß- und Kleinveranstaltungen, auf Familienfeiern und andere Feste, auf das Reisen, etc. stellen aus meiner Sicht eine größere Gefahr für die „breite Masse“ dar, als COVID19" ist eine UNVERANTWORTLICHE Verharmlosung der tödlichen Gefahr von Covid19 vor dem Hintergrund der FAKTEN. Damit befindest du dich in guter Gesellschaft mit TRUMP in den USA, BOLSONARO in Brasilien und der AfD in Deutschland, die alle vorgeben, die Freiheit der Bürger zu verteidigen!! Beunruhigend für mich ist, dass deren krude Thesen auch insbesondere in der Eifel ihre Anhänger gefunden haben! FAKT ist aber, dass in den USA seit März 142.068 Menschen (Stand heute) an COVID19 gestorben sind. Das sind innerhalb von 4 Monaten seit Ausbruch der Pandemie in den USA weit mehr Corona-Tote als US-Soldaten nach dem 2. WK im Koreakrieg (36.914), im Vietnamkrieg (58.000), im Irak (4.474) und in n Afghanistan (5.200) gefallen sind!
    Kannst du mal erklären, was du anstelle der "Politiker" konkret gegen die Pandemie unternommen hättest bzw. noch unternehmen würdest? Keine Einschränkungen? Das „schwedische Modell“? Das hat einen Haken: mit 55 Toten pro 1000 E. steht Schweden inzwischen mit an der Spitze der am stärksten betroffenen EU-Staaten.

  • Eine wahrscheinliche nutzlose aber in allen Punkten voll ins Schwarze treffende Replik, werter Lorenz Paasch!

    Es geht so manchem Verteidiger elementarer Freiheitsrechte weniger um eine Bewertung der Krise als um die Befriedigung des eigenen Egos.
    Erstaunlich tatsächlich, dass die Verteidiger so manch kruder Theorie fast allesamt aus der Eifel stammen. Zumindest diejenigen, die öffentlich agitieren.

    Weniger erstaunlich ist, dass die gleichen "Querulanten" auch in Sachen Klimawandel an forderster Stelle ihre mindestens so kruden Theorien von sich geben.
    Allein diese Erkenntnis erklärt jedoch eigentlich alles.

    Herr Lübke ist diesen Herren trotz seiner Jugend und in seiner verantwortungsbewussten Haltung den eifeler "Freiheitskämpfern" in allen Belangen weit voraus.

    Dies ist dann perspektivisch gesehen eine beruhigende Erkenntnis.

    Das Motto der wehrhaften "Aufklärer" lautet bekanntlich:
    "Für Freiheit und Eigenverantwortung".

    Wie wäre es stattdessen mit:
    "Für Verantwortungsbewusstsein und Solidarität" ?

Kommentar verfassen

8 Comments