Freddy Cremer (ProDG): „Wir wollen keine Polemik mit Ecolo“

<p>Freddy Cremer: „Gerade bei der Klimapolitik gilt das alte Credo: Global denken, lokal handeln. Die DG kann alleine gar nichts bewirken. Deshalb dürfen wir Klimapolitik nicht auf die DG oder auf Belgien begrenzen.“</p>
Freddy Cremer: „Gerade bei der Klimapolitik gilt das alte Credo: Global denken, lokal handeln. Die DG kann alleine gar nichts bewirken. Deshalb dürfen wir Klimapolitik nicht auf die DG oder auf Belgien begrenzen.“ | Foto: David Hagemann

Die Grünen hatten eine Klimaresolution mit 14 konkreten Forderungen an die DG-Regierung eingereicht. Doch im Zuge der Diskussion darüber ist nicht nur der Kreis der Adressaten ausgeweitet worden, sondern auch ein viel größerer Text entstanden. „Die Mehrheit hat die Forderungen unseres Ursprungstextes regelrecht totgeschlagen und verwässert“, hatte sich Freddy Mockel beschwert. Weil sich das Ganze nicht mehr allein an die DG-Regierung richte, sondern inzwischen auch an die EU-Kommission, an die Föderalregierung, an die wallonische und flämische Regionalregierung, an die Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt und an die neun DG-Gemeinden, hatte der Ecolo-Sprecher sarkastisch hinzugefügt, dass wohl nur noch die Vereinten Nationen fehlten. Freddy Mockel hatte sich ebenfalls darüber gewundert, dass der abgeänderte Resolutionstext nicht von der Mehrheit im Parlament (ProDG, SP und PFF), sondern eigentlich aus dem Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) stamme, der in dieser Angelegenheit offenbar „nichts anbrennen“ lassen wolle und dies zur Chefsache erklärt habe.

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