„Sorgen von Soldaten in Elsenborn unbegründet“

Darauf hat der Pressedienst der belgischen Streitkräfte hingewiesen, nachdem sich Unteroffiziersanwärter aus dem limburgischen Saffraanberg, die am 25. Mai zu einem zweiwöchigen Trainingslager in Elsenborn erwartet werden, Sorgen über die sanitäre Lage vor Ort gemacht hatten.

Kein erhöhtes Ansteckungsrisiko

auf dem Schießplatz

„Welchen Mehrwert hat ein solches Trainingslager mit schlechter hygienischer Infrastruktur in Coronazeiten? Das Risiko einer Ansteckung ist zu hoch“, wurde ein Unteroffiziersanwärter vor einigen Tagen in der flämischen Tageszeitung „Het Belang van Limburg“ zitiert.

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Kommentare

  • Wer das Interview von Herrn Creveld gelesen hat, wird sich über das hier gewundert haben:

    SPARTANAT: Es gab früher bedeutende Herrscherinnen. Was ist das Hauptproblem an der heutigen Rolle der Frau?
    Creveld: „Es wird eine Gesellschaft geboren, in der für Männer ganz einfach kein Platz mehr ist. Man kann kaum eine Bewegung mehr machen oder ein Wort sagen, ohne für sexuelle Belästigung beschuldigt zu werden. Zurzeit macht sich die ganze Welt über Europa, die USA und Kanada lustig. Das sind keine Männer mehr, sagen sie. Sie können mit ihren eigenen Frauen nicht umgehen. Wie sollen die kämpfen? Der Feminismus ist der größte und am besten organisierte Penisneid der Welt. Frauen glauben immer: Das, was die Männer tun, ist wichtiger und besser als das, was sie tun. Doch sie fangen immer 100 Jahre zu spät damit an. Wenn morgen die Männer von den Dächern springen, werden ihnen die Frauen folgen.“

    Wie sollen wir denn mit „unseren eigenen“ Frauen „umgehen“? Etwa so:
    “Es gibt zwei Welten im Leben eines Volkes: Die Welt der Frau und die Welt des Mannes. Die Natur hat es richtig eingeteilt, dass sie den Mann noch vor die Familie stellt und ihm noch eine weitere Verpflichtung aufbürdet, den Schutz des Volkes, der Gesamtheit. Die Welt der Frau ist, wenn sie glücklich ist, die Familie, ihr Mann, ihre Kinder, ihr Heim.“
    https://www.mainz1933-1945.de/fileadmin/Rheinhessenportal/Teilnehmer/mai...

    Nein, Herr van Creveld, so wollen wir mit „unseren“ Frauen nicht „umgehen“, sondern sie als gleichberechtigte Partnerinnen in allen Lebenslagen behandeln. Wir wollen auch keine Soldaten, die darauf gedrillt werden, „Kehlen durchzuschneiden“. Dann lieber „Weicheier“, die sich nicht ohne Not einer Ansteckung aussetzen wollen.

    Aber Herr Francois wird solchen Ansichten von vorvorgestern wohl begeistert zustimmen, ist er doch für die „natürliche Einteilung“ der Dinge.
    Man sieht wieder einmal, in zwei Zeilen kann man viel Unsinn unterbringen. Ihn zu widerlegen, erfordert deren bedeutend mehr…

  • Hier wie versprochen einige Zitate aus der Inhaltsbeschreibung des von Herrn Francois verlinkten Buches:

    „Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die viel stärker kontrolliert und überwacht, zugleich aber weniger gefordert werden als dies in früheren Zeiten der Fall war.“
    Gefordert wie in früheren Zeiten, als die Jugend noch „zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und flink wie Windhunde“ werden sollte?
    Erziehung zur "natürlichen Grausamkeit", konform deser von Dr. Francois propagierten Weltanschauung?
    Erziehung zum "Kehle durchschneiden" (s.u.?)

    „Nicht einmal die primäre staatliche Aufgabe der Grenzsicherung gelingt der EU.“
    Wie soll man sich das vorstellen? Mit Panzern und MGs an der EU-Außengrenze auf unbewaffnete Flüchtlinge schießen? Flüchtlingsboote durch Schiffskanonen oder durch Bomben aus der Luft versenken?

    „Frauen in Kampfeinheiten widmet er sich kritisch“: Aha, der Macho unterm Stahlhelm!
    Aus einem Interview:
    SPARTANAT: Eine wichtige Ursache für die Schwächung der westlichen Zivilisationen sehen Sie im Feminismus und im Gendering. Meinen Sie, die Lage wäre besser, wenn nur Männer das Sagen hätten?
    Creveld: „Die Männer haben fast kampflos aufgegeben. Die Frauen brauchen uns Männer für zwei Zwecke: Kinderzeugung und Schutz. Beides fällt heute weg. Wir sind schwach geworden. Das ist vielleicht das Geheimnis des Feminismus. Nicht umsonst ist Putin gegen den Feminismus. Die russischen Soldaten sind bereit, Dinge zu tun, die andere nicht mehr tun wollen oder können. Im Krieg braucht man nicht nur gute Technologie, sondern Leute, die bereit und fähig sind, Kehlen durchzuschneiden. Vielleicht haben die Russen heute die beste Armee.“
    https://www.spartanat.com/2018/11/interview-martin-van-creveld-die-gueri...

    „…dass immer mehr westliche Soldaten – etwa in den USA – nach Einsätzen unter ‚posttraumatischen Belastungsstörungen‘ (PTBS) leiden, eine Erkrankung, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg fast keine Rolle gespielt hat,“
    Nein? Wie war das mit den „Zitterern“ im Ersten Weltkrieg? Den Soldaten, die im Trommelfeuer wahnsinnig wurden?
    Wenn es (angeblich) weniger PTBS gab, so vielleicht, weil die Soldaten keine Zeit hatten, welche zu entwickeln, sondern vorher starben?
    Auch im und nach dem 2. Weltkrieg gab es diese Störungen: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-362011/die-seele-leidet-b...

    „kann das Abendland noch gerettet werden?“ Wer bedroht es? Laut Francois natürlich die „Smombies“, diese „homines novi“, die uns mit ihrer Superwaffe Smartphone den Garaus machen werden.

  • Ich stelle fest, daß die OB-Medienaufsicht, in der Person des Moralapostels Schleck, selbstverständlich wieder da ist, um mich zu kritisieren. Also, ich gehe einmal davon aus, da ich seine Kommentare nicht lese. Ich gratuliere jedoch zu seiner Verbissenheit und danke Ihm für die Kontinuität, die er in eine Welt bringt, die von der Bahn abgekommen ist. Wenigstens etwas, auf das man zählen kann: Immer da, wenn man ihn nicht braucht!

  • wer sein Wissen von Amazon bezieht wird doch hoffentlich nicht davon ausgehen, dass man ihn ernst nimmt

  • Warum sollen Soldaten – und selbstredend Soldatinnen (*) auch – sich in Friedenszeiten nicht um ihre Gesundheit sorgen?
    Gehört es zum Berufsrisiko, sich ohne Not einer Ansteckung mit eventuell lebensgefährlichen Viren auszusetzen?

    Der Herr Francois, der uns früher schon mal mit seinem Überlebenstraining nur mit Schlafsack mitten im eisigen Winter im Hohen Venn imponieren wollte, ist da natürlich aus ganz anderem Holz geschnitzt. Kein „Weichei“, sondern ein richtig harter Knochen. Solche Kerle braucht das Land.

    Zu dem von ihm verlinkten Buch später mehr.

    (*) Kronprinzessin Elisabeth soll ja auch demnächst dort durchs Gelände robben.

  • Krieger sorgen sich vor... Seltsame Zeiten! ManN lese Martin van Crevelds "Weicheier" (2017) und verstehe warum

    https://www.amazon.de/Wir-Weicheier-wehren-k%C3%B6nnen-dagegen/dp/390273...

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