Maëlle Mettlen spielt beim RFC Lüttich: „Wir wären auch ohne Corona Meister geworden“

<p>Am letzten Spieltag wäre es zum Duell mit Chastre gekommen: Das wollten wir seit Saisonbeginn unbedingt vermeiden“, so Maëlle Mettlen.</p>
Am letzten Spieltag wäre es zum Duell mit Chastre gekommen: Das wollten wir seit Saisonbeginn unbedingt vermeiden“, so Maëlle Mettlen.

Unverhofft kommt oft – aufgrund der Coronakrise musste auch der Frauenfußball seinen Betrieb einstellen. Die Tabellenersten wurden zu den Meistern ihrer Spielklassen und zu den Aufsteigern erklärt. Das trifft auch auf den RFC Lüttich zu, der die 2. Division mit drei Punkten Vorsprung auf ASE De Chastre (bei einem Spiel weniger) anführte. 42 Punkte nach 16 Spielen – die Bilanz der Lütticherinnen liest sich hervorragend. Maëlle Mettlen kam in fast jedem Spiel zum Einsatz, dabei 13 Mal über die vollen 90 Minuten. „Wir haben, bis auf drei Unentschieden, alles gewonnen und nicht ein Spiel verloren“, erzählt die Rechterin stolz. Nur gegen den Tabellenzweiten Chastre und den mittlerweile abgeschlagenen Dritten, Standard Lüttich C, konnten nicht alle Punkte eingefahren werden: „Die beiden Unentschieden gegen den Standard waren aber glücklich für sie. Für das große Derby gegen uns nehmen sie immer Spielerinnen aus höheren Mannschaften. Das ist zwar unfair, aber leider erlaubt.“

Ihre ersten Karriereschritte ging Mettlen auf eigene Faust.

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