Die effektiven Mitglieder sind dabei dieselben wie zuvor, lediglich den Vorsitz hat ein anderer übernommen: Michael Murges, Heimleiter des Wohn- und Pflegezentrums St. Joseph. Der für Seniorenpolitik zuständige Minister Antonios Antoniadis (SP) sprach bei der Initiierung unter anderem über die Herausforderungen, die in diesem Bereich anstehen. Selbstbestimmt leben bis weit ins hohe Alter hinein, im Idealfall in den eigenen vier Wänden und nur, wenn es Zuhause allein nicht mehr geht, ins Heim – so laute die Devise der Regierung zum Thema Senioren, hieß es in einer Mitteilung.
Damit dies möglich ist und bleibt, sollten innerhalb der nächsten Jahre einige Entwicklungen und neue Gesetzesinitiativen vorangebracht werden: So sollen beispielsweise die Plätze für Kurzaufenthalte, wie im Dekret festgehalten, verdoppelt und die häusliche Hilfe weiter ausgebaut werden, so Antoniadis. Dennoch sieht er nicht nur die Regierung, sondern auch die verschiedenen Arbeitgeber in der Pflicht, um die Attraktivität des Berufes und der Arbeitsbedingungen zu steigern. Der neu eingesetzte Beirat hat zur Aufgabe, die Regierung und das Parlament bei Gesetzesinitiativen mittels Gutachten zu unterstützen. Diese können auf Anfrage oder auch aus Eigeninitiative des Beirats aus erstellt werden. Die einzelnen Mitglieder sind jeweils im Gesundheits-, Pflege- oder Seniorenbereich tätig und bringen so komplementär eine praxisorientierte Sicht mit ein. „Natürlich haben wir im Pflegesektor schon einiges bewegt und erreicht. So haben wir beispielsweise kurz vor den Wahlen die Löhne im nicht-kommerziellen Sektor erhöht, um mehr Menschen für die Pflege zu gewinnen. Dennoch kann die Regierung allein nicht alles stemmen. Auch die verschiedenen Arbeitgeber müssen dabei helfen, die Arbeitsbedingungen im Pflegesektor zu verbessern.“ wird Antoniadis in der Pressemitteilung zitiert.
Effektive Mitglieder und ihre Ersatzvertreter sind:
1. Dr. Christina Joosten-Staar als effektive Vertreterin der Allgemeinmediziner;
2. Michael Murges als effektiver Vertreter des leitenden Verwaltungspersonals der Angebote in Form von Wohnstrukturen sowie Dagmar Krämer als seine entsprechende Ersatzvertreterin;
3. Petra Johnen als effektive Vertreterin des leitenden Verwaltungspersonals eines Dienstleisters der häuslichen Unterstützung sowie Tobias Graeven als ihr entsprechender Ersatzvertreter;
4. Marga Schumacher-Backes als effektive Vertreterin der in einem Wohn- und Pflegezentrum für Senioren tätigen Krankenpfleger sowie Cathleen Bodarwé als ihre entsprechende Ersatzvertreterin;
5. Myriam Emonts als effektive Vertreterin der in der häuslichen Pflege tätigen Krankenpfleger sowie Valentine Janssen als entsprechende Ersatzvertreterin;
6. Cathérine Hilligsmann als effektive Vertreterin der Mitarbeiter eines Dienstleisters in der häuslichen Unterstützung sowie Anne Leclerc als ihre Ersatzvertreterin;
7. Anke Langer als effektive Vertreterin der Paramediziner, die in der Seniorenunterstützung tätig sind. Es wurde kein Ersatzmitglied benannt;
8. Petra Plumacher als effektive Vertreterin des leitenden Verwaltungspersonals des Palliativpflegeverbandes sowie Claudia Braun als ihre entsprechende Ersatzvertreterin;
9. Ingeborg Kirschfink-Brühl und Klaus Cormann als effektive Vertreter der im deutschen Sprachgebiet wohnhaften Senioren sowie Gerda Roehl-Gering und Irmgard Malmendier-Ohn als ihre entsprechenden Ersatzvertreterinnen.

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