Laut GrenzEcho-Informationen hat der Verwaltungsrat am Montagabend einer fristgerechten Teilung bzw. Neuausrichtung der Gesellschaft einen Riegel vorgeschoben. Eine Nachricht, die die Regierung der DG nicht entzücken wird. Schließlich war es auch ihre Idee, Nosbau aufzusplitten. Das alles vor dem Hintergrund der Übertragung der Wohnungsbaukompetenz (Stichtag 1. Januar 2020) von Namur nach Eupen.
DG-Minister Antonios Antoniadis (SP) und seine wallonische Kollegin Valérie De Bue (MR) hatten im März 2018 verlauten lassen, dass man die Kompetenzübertragung nicht erschweren wolle, indem eine öffentliche Wohnungsbaugesellschaft erhalten bleibe, die zwei Aufsichtsbehörden und zwei Gesetzgebungen unterliege.
Momentan agiert Nosbau in den fünf frankofonen Gemeinden Thimister-Clermont, Baelen, Aubel, Welkenraedt und Bleyberg sowie den vier deutschsprachigen Kommunen Eupen, Lontzen, Kelmis und Raeren.
Hauptthema der Verwaltungsratssitzung war die Aufteilung der Vermögenswerte zwischen der Wallonie und der DG. Konkret geht es darum, die Nosbau-Immobilien korrekt zu bewerten und aufzuteilen. Ein Unterfangen, das sich in den Augen des Rates aber nicht bis zur Kompetenzübertragung zum Jahreswechsel realisieren lässt. (calü)

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