„Unser Leben in Freiheit ist nicht selbstverständlich“

In den frühen Morgenstunden des 16. Dezember 1944, brach nur unweit von hier, am Hollerather Knie, die Ardennenoffensive aus, die in den nachfolgenden Wochen und Monaten sehr viel Leid über die betroffenen Dörfer bringen sollte. 37.000 Soldaten auf amerikanischer und deutscher Seite starben und ebenso viele wurden nach dem Ende der Kampfhandlungen aus vermisst gemeldet.

„Die Geschehnisse von damals dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“

Als Gerdine Snijder vor elf Jahren mit ihrer Familie aus den Niederlanden in die Eifel zog, um auf der Ramscheiderhöhe unmittelbar an der deutsch-belgischen Grenze das Ferienzentrum Heidehof zu übernehmen, waren ihr die Geschehnisse der Ardennenoffensive so gut wie unbekannt. „Aber als wir sehr schnell bemerkten, dass viele Gäste aus genau diesem Grund zu uns kamen, haben wir uns immer mehr mit diesem Thema auseinander gesetzt“, erzählt die Gastgeberin. „So konnten wir u. a. feststellen, dass die Löcher im Boden hinter unserem Haus damals von Soldaten als Schützengräben ausgehoben wurden.“

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