Oberstleutnant Jean-Marie de Condé verabschiedet sich aus Elsenborn

Oberstleutnant Jean-Marie de Condé wünscht sich mehr Investitionen in die belgische Verteidigung.
Oberstleutnant Jean-Marie de Condé wünscht sich mehr Investitionen in die belgische Verteidigung. | Foto: Allan Bastin

Sie standen dreieinhalb Jahre an der Spitze des Lagers Elsenborn, ihr Vorgänger ebenso. Ist es ein Zufall oder hält man es im „Sibirien Belgiens“, wie der Ort in Militärkreisen scherzhaft genannt wird, nicht länger aus?

(lacht) Das ist eher Zufall. Beim Rückblick fällt auf, dass es kürzere und längere Mandate gegeben hat. Es ist aber in der Tat so, dass Personen eher am Karriereende zum Kommandanten ernannt werden. Das trifft nicht nur auf Elsenborn zu. Wobei mein Vorgänger Oberst Yves Limbourg eine Ausnahme war, weil er jünger als ich ist.

Als Sie die Verantwortung übernommen haben, waren noch vier Wohnblocks von Flüchtlingen bewohnt. Wie blicken Sie auf diese Zeit zurück? War es glücklich, diese zahlreichen Menschen auf engem Raum unterzubringen?

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Kommentare

  • Sorry, aber Bleyberg heißt Plombières ....

  • Da fällt mir als Deutschem auf, das auf dem Smartphone dieser kleine Strich für das "e" fehlt. Das ist in der EU eigentlich nicht hinnehmbar. Bleyberg heißt wieder Plombiers. und der jetzt ehemalige Chef des Lager Elsenborn ist vielleicht aus dem Hause Bourbon. Soviel war zu googeln. Mein Vater war mit der Leibstandarte bestimmt auch einmal in der Region, also Sorry Belgien und Pardon, dass wir Euch zweimal überfallen haben. Der Tag der Deutschen Einheit ist wieder vorbei. Die belgische Armee macht einen sympathischen Eindruck. Für den Herrn Oberstleutnant alles Gute und Gottes Segen. Es darf so friedlich bleiben in Europa, gute Arbeit. Viele Grüße aus Bramsche bei Osnabrück.

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