Kandidatur eingereicht: Conner Rousseau will es bei der SP.A. wissen

<p>Kandidiert für das Präsidentenamt der SP.A.: Conner Rousseau.</p>
Kandidiert für das Präsidentenamt der SP.A.: Conner Rousseau. | Foto: belga

„Es ist ein Elektroschock erforderlich, und zwar jetzt. Ansonsten kann der Letzte das Licht ausmachen“, äußerte sich Rousseau. Die Partei brauche eben einen Organisator, „der es wagt, die SP.A in eine Bewegung des 21. Jahrhunderts zu verwandeln“. Und das erfordere seiner Meinung nach einen neuen Stil, neue Kanäle und „schlagkräftige“ Persönlichkeiten.

In dem Interview gab Rousseau außerdem zu verstehen, dass sich die flämischen Sozialisten in den letzten Monaten und Jahren sich oft als „Feigling“ entpuppt habe. Die Partei habe sich aus Angst vor Stimmenverlusten zu einigen Angelegenheiten einfach nicht geäußert und Kante gezeigt. Allen voran beim Thema Migration habe die SP.A. nicht die Zähne auseinander bekommen.

Rosseau wollte sich in dem Interview mit „De Standaard“ und „Het Laatste Nieuws“ noch nicht zu konkreten Inhalten äußern. Für den 26-Jährigen sei aber der Begriff „Solidargemeinschaft“ elementar. „Die Menschen haben das Gefühl, dass sie ihren Teil beitragen, aber ihren Teil nicht bekommen. Daran müssen wir arbeiten und am Ende konkrete Lösungen auf den Tisch legen“, sagte er.

Die Präsidentschaftswahl der SP.A. wird höchstwahrscheinlich ein Zweikampf werden. Denn neben Conner Rousseau hat bislang nur der Genter Hannes De Reu (33) seine Kandidatur angekündigt. (belga/calü)

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