Die Deutschsprachige Gemeinschaft blickt auf über 50 Jahre Autonomie zurück – eine „Erfolgsgeschichte“, heißt es oft. Zuständigkeiten wurden übertragen, Strukturen geschaffen, Millionen investiert. Doch inzwischen holt die DG eine finanzpolitische Realität ein, die nicht mehr nur zum Nachdenken anregt, sondern zur Kurskorrektur zwingt. Es geht nicht um das Erreichte – sondern darum, ob es noch tragfähig oder längst zur Last geworden ist.