Betriebsparktika in Schulen, aus der TAO wird eine VoG

<p>Aus der Tourismusagentur Ostbelgien wird eine VoG.</p>
Aus der Tourismusagentur Ostbelgien wird eine VoG. | Foto: GrenzEcho-Archiv

Betriebspraktika in den Schulen der DG

Die Regierung wird verbindliche Betriebspraktika in den Schulen in der DG einführen. Das hat Beschäftigungsministerin Isabelle Weykmans (PFF) in der vergangenen Woche im zuständigen Parlamentsausschuss auf eine Frage von Colin Kraft (CSP) angekündigt. „Jugendlichen mangelt es oft an Kenntnissen über die reale Berufs- und Arbeitswelt. Praktika geben Schülern die Möglichkeit, erste Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt zu erlangen und dadurch ein realistisches Bild eines Berufes zu bekommen“, so Weykmans. Diese Maßnahme solle auch dabei helfen, dass Schüler die bestmöglichen Entscheidungen treffen bzw. Orientierungen vornehmen in Bezug auf ihren schulischen Werdegang.

Aus der Tourismusagentur wird eine VoG

Tourismusministerin Isabelle Weykmans (PFF) hat im zuständigen PDG-Ausschuss die Umwandlung der Tourismusagentur Ostbelgien (TAO) in eine VoG angekündigt. Bisher handelt es sich noch um eine gemeinnützige Stiftung. „Allerdings hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass diese juristische Form der Agentur nicht länger ihrer aktuellen Arbeitsweise entspricht“, sagte die Ministerin nach einer Frage von Petra Schmitz (ProDG). Daher habe der Verwaltungsrat beschlossen, die Stiftung zum 30. September aufzulösen und die TAO in eine VoG umzuwandeln. Damit sollen schwerfällige Prozeduren vermieden werden, hauptsächlich allerdings erlaube es die Gesellschaftsform der VoG, eine größere Beteiligung der touristischen Akteure zu fördern, auch im privaten Bereich.

Kindergeld: Minister zieht positive Bilanz

Sozialminister Antonios Antoniadis (SP) hat nach einer Frage des PFF-Abgeordneten Gregor Freches im PDG-Ausschuss konkrete Infos zur Auszahlung des „neuen“ Kindergeldes gegeben. Hier war Anfang Januar eine Reform in Kraft getreten. Für die Familienleistungen arbeiten 14,9 Vollzeitäquivalentkräfte. Und nach gut acht Monaten der Verwaltung der Familienleistungen lasse sich eine überwiegend positive Bilanz ziehen. „Die Zahl der Beschwerden ist angesichts der Anzahl Akten überschaubar“, so der Minister. Positiv werde von der Bevölkerung erwähnt, dass es einen einzigen Ansprechpartner gebe, der in der Muttersprache des Bürgers kommuniziert. Außerdem werde die schnelle Bearbeitungszeit begrüßt. Herausforderungen gebe es aber auch, beispielsweise die Regularisierungen der Zeiträume vor dem Jahr 2019.

„Klare“ Finanzierung für Wohn- und Pflegezentren

Die Finanzierung der Wohn- und Pflegezentren (WPZS) für Senioren sei klar geregelt und hänge nicht von den Normen ab – auch nicht von den Personalnormen. Sie erfolgt auf Grundlage von definierten Anwesenheitstagen pro Unterstützungskategorie und Tagespauschalen. Das hat Sozialminister Antonios Antoniadis im PDG-Ausschuss nach einer Frage von Inga Voss (Ecolo) betont. „Diese Tagespauschalen basieren auf einer bewohnerbasierten und einer personalbasierten Bezuschussung. Außerdem gibt es einen Pauschalzuschuss für Mobilitätshilfen. Die Tagespauschalen sind auf Grundlage einer Auslastung von 97 % berechnet.“ Da bei der Verabschiedung des Grundlagendekrets die Ausführungserlasse noch nicht vorlagen, seien Übergangsbestimmungen festgelegt worden. Um die Norm der im Dekret verankerten Prozentsätze der Unterstützungskategorien zu erreichen, gilt eine Übergangsdauer von zehn Jahren. (sc)

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