Emotionen, Mathematik und das Recht im Prozess Schmitz vs. Porsche

<p>Seit Jahren führt der St.Vither Ingenieur einen Rechtsstreit gegen Porsche. Dabei geht es um die Verwendung eines Fünftaktverbrennungsmotors im Porsche 919 Hybrid.</p>
Seit Jahren führt der St.Vither Ingenieur einen Rechtsstreit gegen Porsche. Dabei geht es um die Verwendung eines Fünftaktverbrennungsmotors im Porsche 919 Hybrid. | Fotos: GE-Archiv

Schon einige Jahre dauert der Rechtsstreit zwischen dem Motorenentwickler und Erfinder aus St.Vith und der Motorsportabteilung des Automobilkonzerns. Vor dem Lütticher Handelsgericht (heute: Unternehmensgericht) war der Patentrechtsstreit vor fünf Jahren verhandelt und das Urteil zugunsten von Porsche gesprochen worden.

Schmitz ging in Berufung; das Verfahren ist noch vor dem Appellationshof in Brüssel anhängig. Der Ingenieur möchte weiterhin nachweisen, dass der Sportwagenhersteller im Porsche 919 Hybrid den von ihm entwickelten Fünftaktverbrennungsmotor verwendete, für den er das Patent hat.

„Sie müssen akzeptieren, dass ein Tausch des Motors unmöglich war“, sagte Richterin Natalie Vos de Wael.

Im Mai 2014 ließ er nach einem Rennen in Spa-Francorchamps eine sogenannte Pfändungs-Beschreibungsmaßnahme durchführen, bei dem ein unabhängiger Gutachter und ein Gerichtsvollzieher den Motor des teilnehmenden Porsche-Fahrzeugs untersuchten.

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