Die Gemeinde Amel hat das Studienbüro Nuance Consult des Elsenborners Cédric Langer mit der Projektentwicklung des Windparks Wolfsbusch beauftragt. Das teilte Bürgermeister Erik Wiesemes am Rande der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend in Deidenberg mit.
Die Gemeinde Amel plant einen Bestattungswald. Als mögliche Standorte für diese naturnahe und alternative Bestattungsform kommen Buchenwälder in Amel (Zum Bambusch), Halenfeld (Lengert) oder Medell bzw. Born (Eschborn) infrage.
Die Gemeinden Amel und Büllingen haben am 1. Mai in einem Teil ihrer Jagdreviere die sogenannte Regiejagd eingeführt. Die zu hohen Reh- und Rotwildbestände und die daraus resultierenden Wildverbiss- und Schälschäden an den Bäumen und Pflanzen veranlassten die Verantwortlichen dazu, im Revier Heppenbach und im Rocherather Wald künftig auf diese effektivere Jagdmethode zu setzen.
50 Jahre nach der Gründung des Deutsch-Belgischen Naturparks Hohes Venn-Eifel wollen die drei Teilgebiete ihrer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit neues Leben einhauchen. Sie haben in den vergangenen zwei Jahren den Naturparkplan 2030 erarbeitet, der die großen Leitlinien und Ziele für die kommenden zehn Jahre festlegt.
Nach monatelangen Entbehrungen ist die Vorfreude auf die Terrassensaison überall riesengroß. In der Bütgenbacher Seestraße wird es ab kommenden Samstag an den Wochenenden sogar eine gastronomische Fußgängerzone geben.
Die Gemeinde Burg-Reuland rückt ihrem Ziel näher, die gemeinsam mit der Nachbargemeinde Gouvy betriebene Pumpstation und Wasseraufbereitungsanlage Luxibout im Wald bei Commanster instand zu setzen. Ein entsprechender Dienstleistungsauftrag wurde einstimmig durch den Gemeinderat verabschiedet.
Nach drei mageren Jahren dürfen sich die waldreichen Gemeinden endlich wieder über satte Einnahmen aus ihren Holzverkäufen freuen. Die Borkenkäferkrise, die zu einem rapiden Preisverfall geführt hatte, scheint überwunden.
Vor drei Jahren machte Forstdirektor Leo Schlembach in dieser Zeitung seinem Unmut über den Personalmangel in den ostbelgischen Forstämtern Luft. Ende dieser Woche geht der 64-jährige Eupener in den Ruhestand und stellt mit Bedauern fest, dass sich die Personalsituation in seiner Behörde seither um keinen Deut verbessert hat.
Um die lokale Wirtschaft zu stärken, wird die Stadtgemeinde St.Vith die meisten ihrer Prämien künftig in Form von Gutscheinen auszahlen. Über das Förderprogramm Créashop soll außerdem dem Leerstand in der Hauptstraße entgegengewirkt werden.
Die konjunkturbedingt extrem gestiegene Nachfrage nach Holz führt auch in Ostbelgien zu einem deutlichen Preisanstieg. Beim öffentlichen Holzverkauf aus den Staatsforsten konnten am Donnerstag Spitzenpreise von 71 Euro pro Festmeter für Fichte und sogar 98 Euro/Fm für Douglasie erzielt werden.