An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um den Generalstreik, der am Montag weite Teile des öffentlichen Lebens in Belgien zum Stillstand gebracht hatte. Die Frage lautet vor diesem Hintergrund: Ist eine solche Maßnahme gerechtfertigt? Ja, sagt dazu GE-Redakteur Nico Conrath (Pro), während GE-Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) dagegen hält.
Die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben (DSL) lädt am 8. April in Eupen und am 9. April in St. Vith zu Infoabenden zum Thema „Wohnressourcen“ ein. Ziel ist es, Menschen zu finden, die bereit sind, Erwachsene mit Beeinträchtigung bei sich aufzunehmen – sei es punktuell am Wochenende, in den Ferien oder langfristig.
Unter den neuen Briefmarken-Motiven von bpost für 2025 findet sich auch eine Markenserie mit Motiven aus Ostbelgien. Die Briefmarken zeigen Orte und Sehenswürdigkeiten quer durch die Region, von der Burg Raeren bis hin zum Ourtal. Anlässlich des Verkaufsstarts organisiert der Philatelie-Club Malmedy am 5. April einen Vorverkauf mit Ausstellung in Weismes.
Am 11. April gastiert der deutsche Weltklasse-Jazzer Nils Wogram zum ersten Mal im Alten Schlachthof. Bekannt für sein hoch virtuoses Posaunenspiel und sein Wirken als Bandleader, spielt er mit seinen Ensembles ausschließlich seine eigenen Kompositionen.
Es riecht wieder nach Chlor im Galmeibad – ein Hoffnungschimmer für alle, die das Schwimmbad in Kelmis schmerzlich vermissen. Doch bis tatsächlich wieder geschwommen werden kann, bleibt Geduld gefragt. Technische Details, offene Fragen und ausstehende Genehmigungen sorgen weiterhin für Verzögerungen. Wann genau das Bad wieder seine Türen öffnet, ist aktuell unklar.
„Mannomann“ werden vielleicht auch die Besucher nach dem Besuch der gleichnamigen Show des Eupener Marienchors überrascht ausrufen. Am Samstag, 12. April, präsentieren die Sänger sich in der Eastbelgica Eventlocation von einer neuen, ganz anderen Seite. Gleichzeitig wird Dirigent Paul Voncken verabschiedet.
Forscher des Zentrums für Hirnforschung an der KU Löwen haben einen wichtigen Fortschritt im Verständnis der Krankheitsmechanismen von Frontotemporaler Demenz (FTD) und ALS erzielt. In einem eigenen Zellmodell konnten sie zeigen, wie ein bestimmtes Protein eine Kettenreaktion auslöst, die mit den pathologischen Vorgängen in den Gehirnen betroffener Patienten vergleichbar ist.
Ein bewährtes Konzept, ein lebendiges Programm und eine wachsende Teilnehmerzahl – die Bibeltage in St.Vith gehen vom 4. bis 6. April in ihre 33. Runde und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Über 1300 Menschen aus 17 Nationen haben sich angemeldet, um gemeinsam das biblische Buch Ruth zu ergründen und Orientierung in den Fragen des Lebens zu finden.
Nach dem Klassenerhalt in der Challenger Pro League kann sich die AS Eupen langsam mit ihrer sportlichen Zukunft befassen. In den kommenden Wochen soll der Fokus auch auf der U23 und dem Klassenerhalt des Nachwuchsteams in der 2. Division Amateure liegen. Geduld braucht es in Eupen, was einen Verkauf des Klubs innerhalb Katars betrifft.
Auch wenn die Blüte der wild wachsenden Pflanzen in den kühlen Tälern der Hocheifel wohl noch einige Tage auf sich warten lassen wird, konnte am Dienstag die Narzissensaison im Oleftal offiziell eröffnet werden.
Am vergangenen Samstag wurde das MRT-Gerät der St.Vither Klinik St. Josef planmäßig abtransportiert. Hierzu wurde die Klosterstraße zeitweise gesperrt, weil ein großer Kran zum Einsatz kam, um das Objekt aus dem Gebäude zu heben.
Das flämische Friedensinstitut (Vlaams Vredesinstituut) fordert mehr Aufmerksamkeit für gewaltpräventive Maßnahmen innerhalb der Gesellschaft. In seinem neuen Jahresbericht mahnt das Institut an, dass steigende Verteidigungsausgaben allein kein Allheilmittel für Sicherheit seien. Stattdessen müsse insbesondere Jugendlichen und verletzlichen Gruppen geholfen werden, widerstandsfähiger gegenüber Gewalt zu werden.
In einem Vulkangebiet südwestlich von Reykjavik öffnet sich einmal mehr die Erde. Aus einem langen Erdriss sprudelt seitdem glutrote Lava. Mit Sorge wird auf den nahegelegenen Ort Grindavík geblickt.
Nach numehr drei Monaten im Amt, ringt die Föderalregierung noch immer mit ihrem ersten großen finanziellen Kraftakt. Der Haushaltsentwurf für 2025 nimmt zwar Gestalt an – doch in einer zentralen Frage geht das Tauziehen weiter. Eine finale Einigung soll unmittelbar bevorstehen.
Ob Überschwemmung oder Sturm: Klimabedingte Schäden treffen Belgien immer häufiger und immer härter. Ein neues Online-Tool des Branchenverbands Assuralia soll nun sichtbar machen, wie stark einzelne Regionen betroffen sind – und Impulse für besseren Schutz liefern. Gleichzeitig fordern die Versicherer im Land eine bessere Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Partnern.
Am Freitag, dem 11. April, um 20 Uhr findet im Kino Corso in St.Vith ein Konzertabend der besonderen Art statt. Veranstaltet von ArsVitha in Zusammenarbeit mit Les Lundis d'Hortense, stehen zwei Formationen auf der Bühne, die Jazz mit unterschiedlichen kulturellen Einflüssen verbinden: das Macondo Trio und Melokan Fusion.
In Flandern gibt es sie bereits, bald folgen auch die ersten Kunden in der Wallonie: Dynamische Stromtarife – bei denen sich der Preis stündlich ändern kann.
Für Generationen von Studenten, auch und vor allem aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft, war bzw. ist das Café „Aux Caves“ (Chez Willy) die Anlaufstelle schlechthin in Lüttich. Zum Monatswechsel ging die Kultkneipe in neue Hände über.