Nils Wogram und Band sind am 11. April in Eupen zu Gast

<p>Root 70 spielen seit 25 Jahren zusammen und erreichen einen höchst symbiotischen Bandsound.</p>
Root 70 spielen seit 25 Jahren zusammen und erreichen einen höchst symbiotischen Bandsound. | Foto: Veranstalter

In Eupen steht er mit Root 70, einem Aushängeschild der europäischen Jazz-Szene, auf der Bühne. Root 70 spielen seit 25 Jahren zusammen und erreichen einen höchst symbiotischen Bandsound. Eine zeitlose Musik, die lebendig, erfrischend und authentisch klingt. Auch wenn zur Band zwei Neuseeländer gehören und alle vier Musiker in der Welt verstreut leben, ist Root 70 vor allem in der europäischen Jazzszene ein Begriff.

Das neue Album „The Pristine Sound Of Root 70“ ist im besten Sinne des Wortes auf eine sehr lebendige, erfrischende und authentische Weise altmodisch. Denn es lässt den Hörer innehalten, nachdenken, durchatmen und entschleunigen. Es gibt vom ersten Ton an etwas Vertrautes, das nur neu entdeckt und adaptiert werden will. Wenn man auf Verweise aus der Vergangenheit zurückgreifen will, klingt das Album wie eine Verabredung des Gerry Mulligan Bob Brookmeyer Quartets mit dem Albert Mangelsdorff Quartett der späten 1960er Jahre. Posaunist Nils Wogram, Saxofonist Hayden Chisholm, Bassist Matt Penman und Schlagzeuger Jochen Rueckert schaffen es, mit der kämpferischen Gelassenheit jener Jahre ganz neue Türen und Fenster für unsere Zeit zu öffnen.

Wogram wollte etwas Zeitloses kreieren und sich komplett von einem bestimmten Zeitgeist oder gelenkten Konzept lösen. Mit zunehmendem Alter und auch dem Altern einer Band wird es immer schwieriger, mit den Möglichkeiten einer bestimmten Instrumentierung und personellen Zusammensetzung dauerhaft etwas Neues zu finden. Der Rahmen ist vorgegeben. Aber man kann die vorhandenen Besonderheiten und Nuancen zeigen und feiern.

Das Konzert beginnt am 11. April um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. (red/mcfly)

Tickets gibt es unter alter-schlachthof.be

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