720 Mitglieder, 26 Arbeitsausschüsse und acht Fraktionen: Das sind die Eckdaten des Europäischen Parlamentes. Seit 1994 hat die DG einen eigenen Sitz in Straßburg und Brüssel. Seit dem Jahr 2014 ist Pascal Arimont (CSP/EVP) der ostbelgische EU-Abgeordnete. Wie läuft die Arbeit als Europaabgeordneter? An welchen Themen arbeitet der 50-jährige Büllinger? Wir haben ihn in Straßburg besucht.
Als ob es die Winterpause nie gegeben hätte, macht der RFC St.Vith im neuen Jahr genau dort weiter, wo er im vorigen aufgehört hatte: Die teils deutlichen Siege gegen Trois-Ponts (5:1) und Weismes-Faymonville (2:0) sendeten nach wie keine Zeichen der Schwäche an den Rest der Liga, der Vorsprung auf Walhorn beträgt vor dem Heimspiel gegen Lontzen (Sa., 20 Uhr) satte 13 Punkte.
Die Negativserie des FC Eupens soll am Sonntag (15 Uhr) endlich gestoppt werden. Nach drei Niederlagen zu Beginn des Kalenderjahres fordert nun Waremme die Blau-Weißen heraus. Ein Mittelfeldduell vom Feinsten – Platz acht gegen zehn und nur ein Punkt Vorsprung für die Weserstädter.
Die Einen klammern sich an den letzten Strohhalm, die Anderen würden mit einem Sieg dem Abstiegskampf den Rücken kehren: Zu Beginn des letzten Saisondrittels kündigt sich das Derby zwischen Emmels und Amel (Samstag, 20 Uhr) als wegweisend und vorentscheidend an.
Vor einer Woche einigten sich die Arizona-Parteien N-VA, MR, Les Engagés, Vooruit und CD&V auf einen Koalitionsvertrag für die Regierungsperiode bis 2029. Wir sprachen mit dem ostbelgischen Kammerabgeordnete Luc Frank (CSP/LE) über „ostbelgische“ Aspekte in dem Abkommen.
Das Koordinierungsorgan für Bedrohungsanalysen (KOBA) hat im vergangenen Jahr weniger Bedrohungsmeldungen erhalten, die möglicherweise mit Terrorismus oder Extremismus in Verbindung stehen. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Das KOBA zählte 287 Bedrohungsmeldungen, 13 Prozent weniger als im Jahr 2023. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass 213 dieser Bedrohungen mit Extremismus oder Terrorismus in Zusammenhang standen. 18 Prozent der Personen, die eine Bedrohung ausgesprochen haben, waren minderjährig.
Das Einstein-Teleskop könnte in der Euregio Maas-Rhein entstehen – und damit auch Teile Ostbelgiens betreffen. Henk Schroen, Kommunikationsverantwortlicher des Projektbüros Einstein-Teleskop Euroregio Maas-Rhein (EMR), erklärt die wissenschaftlichen Hintergründe, den aktuellen Planungsstand und die möglichen Auswirkungen auf die Region.
Der Stadtrat von Aachen hat in dieser Woche den Weg für den Kauf des ehemaligen Horten-Hauses geebnet. In dem Gebäude an der Komphausbadstraße soll das „Haus der Neugier“ entstehen – ein innovativer Bildungs- und Begegnungsort im Herzen der Stadt.
Seit 40 Jahren fertigt Reul Frères in Eupen bzw. heute in der Industriezone Baelen hochwertige Möbel auf Maß. Viel hat sich in dieser Zeit in der Branche und in der Ausbildung zum Möbelschreiner verändert. Aktuell sucht das Familienunternehmen, wie viele Handwerksbetriebe, Auszubildende.
New Orleans erlebt einen historischen Super Bowl. So viel steht schon vor dem Duell zwischen den Kansas City Chiefs und den Philadelphia Eagles fest. Das hat mit Donald Trump zu tun - aber nicht nur.
Im Caesars Superdome in New Orleans findet in der Nacht auf Montag der 59. Super Bowl statt. Das Finale der NFL bestreiten Titelverteidiger Kansas City Chiefs und Herausforderer Philadelphia Eagles, beim größten Einzelsport-Ereignis der Welt winkt der Three-Peat. Die Chiefs haben die Chance, als erstes Team dreimal nacheinander die Vince Lombardi Trophy zu holen. Die GE-Redakteure Sascha von Montigny und Maxime Ortmans geben vorab ihren Siegertipp ab.
Über einen 3:1-Heimsieg gegen die B-Mannschaft des FC Eupen hat sich Rapid Oudler um einen Teil seiner Sorgen im unteren Tabellenmittelfeld der 3. Provinzklasse erleichtert.
Brüssel erlebt eine neue Welle brutaler Gewalt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Anderlechter Peterbos-Wohnsiedlung erneut zu einer Schießerei, bei der ein 55-jähriger Mann ums Leben kam. Es war bereits die vierte Schießerei innerhalb von nur drei Tagen – ein besorgniserregender Anstieg der Gewalt, die sich in einem offenen Bandenkrieg zwischen Drogennetzwerken manifestiert.
Die jüngsten Schießereien in der Brüsseler Gemeindel Anderlecht rücken ein erschreckendes Problem in den Fokus: einen Drogenkrieg, der von inhaftierten Anführern einer marokkanischen Bande direkt aus der Gefängniszelle geleitet wird. Durch geschmuggelte Mobiltelefone steuern sie ihre Geschäfte weiterhin aus der Ferne. Über Messenger-Dienste wie Snapchat, Telegram oder Signal werden verschlüsselte Anweisungen gegeben. Besonders perfide: Die Bandenführer nutzen Sprachnachrichten, die nach dem Abhören automatisch gelöscht werden und somit kaum Beweise hinterlassen.
Es gibt Momente im Leben eines Musikers, die alles verändern – Momente, in denen die Leidenschaft zur Musik nicht länger nur als Teil eines Projekts existiert, sondern zu einem unaufhaltsamen Drang wird, die eigene Geschichte zu erzählen. Marius Lerho, Frontman der ostbelgischen Band D.M.I., hat genau diesen Moment erlebt.
Mit dem ersten fetten Donnerstag ist auch die fünfte Jahreszeit in der Warchestadt eingezogen. Zum ersten Mal präsentierte die neue Kulturschöffin Catherine Schroeder den Malmedyer Karneval.
Die lokalen und föderalen Polizeikräfte bauen ihre Zusammenarbeit in Ostbelgien weiter aus. Seit dieser Woche unterhalten die Ordnungshüter nur noch eine gemeinsame Leitstelle, die sowohl den Norden als auch den Süden der DG abdeckt. Von dieser Zusammenlegung verspricht man sich mehr Effizienz, aber auch eine bessere Absicherung des Notrufdienstes in deutscher Sprache.
US-Präsident Trump geht gegen das Weltstrafgericht vor. Mitarbeitern drohen finanzielle Sanktionen und Einreiseverbote. Das Gericht fürchtet um seine Zukunft.
Die Corona-Pandemie forderte viele Todesopfer, auch und vor allem in den Seniorenheimen. Das Malmedyer Ratsmitglied André Blaise (Entente Communale Malmedy, ECM), dessen Mutter im Grand Fâ verstorben war, hatte schwere Vorwürfe gegen die Leitung des Heimes vorgebracht und 2020 Klage wegen Versäumnissen eingereicht. Deshalb wurde sogar ein Arzt als Gerichtsexperte hinzugezogen, um den Fall genau zu untersuchen.