Machtkämpfe zwischen Drogenbanden werden aus der Gefängniszelle gesteuert
Kriminalität
Lesedauer: 4 min
Die jüngsten Schießereien in der Brüsseler Gemeindel Anderlecht rücken ein erschreckendes Problem in den Fokus: einen Drogenkrieg, der von inhaftierten Anführern einer marokkanischen Bande direkt aus der Gefängniszelle geleitet wird. Durch geschmuggelte Mobiltelefone steuern sie ihre Geschäfte weiterhin aus der Ferne. Über Messenger-Dienste wie Snapchat, Telegram oder Signal werden verschlüsselte Anweisungen gegeben. Besonders perfide: Die Bandenführer nutzen Sprachnachrichten, die nach dem Abhören automatisch gelöscht werden und somit kaum Beweise hinterlassen.
Bilder einer Überwachungskamera zeigen die mit Kalaschnikows bewaffneten Männer am Eingang der Brüsseler Metrostation Clemenceau.
| Foto: Polizei
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