Bitterer Nachmittag für Club Brügge: Am Samstag musste das Team von Trainer Nicky Hayen am 28. Spieltag der Jupiler Pro League einen späten Rückschlag hinnehmen. In der „Schlacht um Flandern“ führte der amtierende Meister lange mit 1:0, doch Dante Vanzeir bescherte AA Gent in der Nachspielzeit noch einen Punkt: 1:1.
Der Omloop Het Nieuwsblad hat seine erste Überraschung der Klassikersaison geliefert: Der Norweger Søren Waerenskjold (Uno-X Mobility) setzte sich am Samstag nach 197 Kilometern von Gent nach Ninove in einem packenden Sprint durch und feierte damit den bislang größten Sieg seiner Karriere. Der junge Franzose Paul Magnier (Soudal Quick-Step) wurde Zweiter, während Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) als Dritter das Podium komplettierte.
Belgien hat einen neuen Grund zur Freude im alpinen Skisport: Sam Maes hat am Samstag in Kranjska Gora (Slowenien) mit Platz 10 im Riesenslalom sein bestes Karriere-Ergebnis im Ski-Weltcup eingefahren. Der 26-jährige Antwerpener setzte damit ein starkes Zeichen – und revanchierte sich für sein eher enttäuschendes Abschneiden bei der Ski-WM in Saalbach vor zwei Wochen, wo er 19. im Slalom und 25. im Riesenslalom wurde.
In der Hafenzone von Gent hat sich am Samstag ein massiver Protest gegen die Agrarindustrie entfaltet. Hunderte Aktivisten der Umweltbewegung Code Rood haben das Gelände des Lebensmittelkonzerns Cargill besetzt, um gegen die Geschäftspraktiken der Branche zu demonstrieren. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
Am Samstag hat der islamische Fastenmonat Ramadan begonnen – auch in Belgien. Wie der belgische Muslimrat (CMB) mitteilte, werden gläubige Muslime für etwa einen Monat täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichten. Doch in diesem Jahr stellt der Kalender sie vor eine besondere Herausforderung: Da der Ramadan in eine Zeit des Jahres fällt, in der die Tage spürbar länger werden, wird auch die tägliche Fastendauer allmählich ansteigen.
Kennen Sie den Kinoklassiker „Gaslight“ aus dem Jahr 1944? In diesem Psychothriller wird eine Frau von ihrem Ehemann gezielt manipuliert, bis sie an ihrem eigenen Verstand zweifelt. Er redet ihr ein, dass ihre Wahrnehmung falsch sei, während er in Wahrheit dunkle Absichten verfolgt. Die Taktik: Lügen, Verdrehungen, Schuldzuweisungen – so lange, bis das Opfer seine eigene Realität hinterfragt. „Gaslight“ gab einem perfiden Muster seelischen Missbrauchs seinen Namen: Gaslighting.
Die erste Phase des am 19. Januar in Kraft getretenen Deals zwischen Israel und der Hamas endet nach 42 Tagen offiziell. Die Eckpunkte einer zweiten Phase stehen noch nicht. Was bedeutet das für Gaza?
Großer Triumph für die belgische Koproduktion Emilia Perez: Der Film des französischen Regisseurs Jacques Audiard wurde am Freitagabend bei den Césars als bester Film ausgezeichnet. Bereits zuvor hatte Audiard den Preis für die beste Regie erhalten – zwei von insgesamt sieben Trophäen, die der Film bei Frankreichs wichtigstem Filmpreis gewinnen konnte.
Bart De Wever (N-VA) hat am Freitagabend erneut bekräftigt, dass Belgien fest an der Seite der Ukraine steht. In einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) versicherte er der ukrainischen Regierung und dem Volk volle Unterstützung im Kampf gegen die russische Aggression.
Als einzige ostbelgische Fußballmannschaft stehen den Raeren-Eynattenern am Samstagabend (20 Uhr) noch 90 Minuten Pflichtprogramm bevor, ehe sie sich ins jecke Getümmel stürzen dürfen. Im Kampf um den Anschluss an die Top Fünf der 2. Division sind die Schwarz-Gelben in Habay-la-Neuve zu Gast.
Die Brüsseler Regionalregierung hat beschlossen, die Arbeiten an der Metro-Linie 3 vorerst nicht weiterzuführen. Grund dafür sind drastische Kostensteigerungen – allen voran am Nordbahnhof, wo die Ausgaben für einen Tunnel unter den Gleisen außer Kontrolle geraten sind. Wie die Zeitung „L’Echo“ berichtet, hätten die ursprünglichen 44 Millionen Euro für diesen Abschnitt mittlerweile auf 88 Millionen anwachsen können – eine Verdopplung der ursprünglichen Schätzung.
Über 3.600 Karnevalisten werden am Rosenmontag im großen Zug durch Eupen ziehen, so viele wie noch nie. Mit Kay Delsemmé, Zugleiter und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Karneval Eupen-Kettenis (AGK), sprach das GrenzEcho im Vorfeld über praktische Dinge, Saalkarneval und Traditionen.
Die Münchner marschieren in der Bundesliga weiter vorn weg und sind bereit für den Königsklassen-Hit gegen Leverkusen. Leon Goretzka bestraft beim schmucklosen Sieg in Stuttgart einen schweren Fehler.
Auch über Karneval gibt es für die AS Eupen nichts zu feiern: Trotz einer etwas besseren zweiten Hälfte kassieren die Ostbelgier beim Tabellendritten La Louvière die nächste Pleite. Mit einer 0:2-Niederlage geht es für die „Pandas“ auf die Heimreise.
Am Samstag bestreitet Laurenz Rex sein erstes Saisonrennen auf belgischem Boden – und das als Kapitän. Da Biniam Girmay als frischgebackener zweifacher Vater eine Pause einlegt, führt der Raerener sein Team Intermarché-Wanty beim Omloop Het Nieuwsblad an.
Eigentlich ist der ukrainische Präsident nach Washington gekommen, um mit Donald Trump über einen Rohstoff-Deal zu sprechen. Doch die Zusammenkunft im Oval Office läuft völlig aus dem Ruder.
Das Telekommunikationsunternehmen Proximus hat am Freitag mit der Präsentation seiner Geschäftsbilanz 2024 (Umsatz plus 1,6 %, Gewinn plus 3,1 %) eine klare Antwort auf politische Kritik geliefert. CEO Guillaume Boutin und Vorstandsvorsitzender Stefaan De Clerck sehen in den Ergebnissen den Beweis für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie.
Bpost steckt in einer tiefen Krise. Die jüngsten Jahreszahlen zeigen deutliche Verluste sowohl auf dem Heimatmarkt als auch in den USA. Als Reaktion darauf hat das Postunternehmen die Dividende gestrichen, was am Freitag zu einem dramatischen Kurssturz an der Börse führte.
Die Staatsbank Belfius hat im Jahr 2024 einen historischen Nettogewinn von 1,127 Milliarden Euro erzielt und wird der Föderalregierung als alleinigem Aktionär eine Rekorddividende von 445 Millionen Euro auszahlen. Dies ist das vierte Jahr in Folge, in dem Belfius eine derartige Spitzenleistung erreicht. Seit der Rettung der ehemaligen Dexia Bank im Jahr 2011 hat der Staat insgesamt fast drei Milliarden Euro an Dividenden aus seiner Beteiligung an Belfius erhalten.