Kater an Karneval: AS Eupen verliert auch in La Louvière

<p>Kater an Karneval: AS Eupen verliert auch in La Louvière</p>
Foto: belga

Für die Ostbelgier war es bereits die zwölfte Niederlage der laufenden Saison. Damit bleibt es bei vorerst sieben Punkten Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz. Der Tabellenletzte Jong Genk – seit Donnerstag vor dem Abstieg geschützt – trifft am Sonntag auf Lokeren-Temse. Eupen wiederum bekommt es am kommenden Wochenende im eigenen Stadion mit Francs Borains zu tun (Sa., 20 Uhr).

La Louvière 2:0 AS Eupen

Beim Aufstiegsaspiranten aus La Louvière nahm AS-Trainer Mersad Selimbegovic im Vergleich zum 2:2 gegen die U23 des RSC Anderlecht zwei Veränderungen vor: Für den gesperrten Pantovic und Angreifer Gedikli rückten Kennedy und Ejike in die Anfangself.

(Meldung wird unter dem Video fortgeführt)

Von zahlreichen und lautstarken Fans in Karnevalsstimmung begleitet, kam Eupen in der fünften Minute durch Van Genechten zu seiner ersten Chance. Torwart Peano lenkte den Schuss des Verteidigers über die Latte. Drei Minuten später schlenzte Déom einen Freistoß gut einen Meter über das Tor.

Nach einer zumindest ordentlichen Anfangsphase geriet Eupen mit zwei Abschlüssen von La Louvière erstmals unter Druck – in beiden Fällen klärte Renner zur Ecke. Im dritten Anlauf aber gelang den „Wölfen“ nach 14 Minuten das frühe 1:0: Am zweiten Pfosten kam Guindo zum Abschluss und ließ Renner aus geringer Entfernung keine Chance. Das Tor erfolgte möglicherweise aus dem Abseits heraus – am Rückstand der AS änderte das jedoch nichts.

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Auf das 0:1 reagierte Eupen verhalten und zunächst lediglich mit einem Kopfball von Gorenc (15.). Im Anschluss tat sich die AS auch mit phasenweise mehr Ballbesitz erneut schwer, richtige Angriffe auf den Platz zu bringen – oft war nach einem eigenen Fehlpass oder Ballverlust wieder Schluss. In Führung liegend, erspielte sich jedoch auch La Louvière keine konkreten Chancen mehr, das Spiel plätscherte etwas vor sich hin.

Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst wenig, Eupen ging unverändert in die zweiten 45 Minuten. Nach rund einer Stunde verhinderte AS-Schlussmann Renner mit einer starken Aktion den zweiten Gegentreffer für Eupen, das sofort im Anschluss wechselte: Hendrickx und Wedingo kamen für Caliskan und Keita in die Partie.

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Kurz nach seiner Einwechslung hatte Wedingo den Ausgleich auf dem Fuß, wurde aber im letzten Moment am 1:1 gehindert (62.). Das Spiel war nun offen: Während La Louvière nicht wirklich überzeugte, wurde Eupen auch aufgrund der Wechsel besser.

20 Minuten vor dem Ende setzte die AS voll auf Offensive: Mit Gedikli und Emond kamen zwei weitere Angreifer in die Partie. Kurz darauf ließ La Louvière nach einem Konter die Riesenchance auf das 2:0 ungenutzt (72.). So konnten die Gäste bei insgesamt mehr Druck nach vorne noch auf zumindest einen Punkt hoffen. Das allerdings nur bis zehn Minuten vor Schluss: Nagera machte in der 80. Minute mit dem 2:0 den Deckel drauf.

Im Anschluss traf La Louvière zweifach den Pfosten (83. und 86.). Die Niederlage von Eupen hätte also noch höher ausfallen können.

Kommentare

  • Die AS spielt schon seit einiger Zeit keinen guten Fussball mehr. Da kann von herablassender Berichterstattung wohl kaum die Rede sein.

  • Zur KAS Eupen gegen La Louvière

    Finde ihren Bericht zu herablassend. Die KAS Eupen hat recht gut mit gehalten immerhin gegen einen der drei Ersten der Tabelle. Das 1-0 war ein Abseitstor und wäre mit VAR Unterstützung aberkannt worden. Siehe Fernsehbilder und Kommentare der Reporter. Das 0-2 kam nur zustande weil der Trainer den Angriff zusätzlich verstärkt hatte und die Abwehr geschwächt war. Finde, dass allzu oft négatif berichtet wird.
    Nicht zu vergessen, dass der Mannschaft schon Einiges an Ungerechtem widerfahren ist. Z.B. der krasse Schiri Fehler im Spiel gegen Patro Eisden, als Charles Cook noch bei 0-1 niedergemäht worden war ohne gelb für die Mähmaschine, was gelb/rot zur Folge gehabt hätte ... Auch die unausgewogene Pfeiferei im Spiel gegen Zulte Waregem war nicht zu rechtfertigen.
    Wir sollten der Mannschaft mehr Unterstützung zukommen lassen, statt sie herunter zu machen. Sie braucht das jetzt.

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