Tennisspielerin Yanina Wickmayer beendet im Sommer ihre Profikarriere. Die 35-Jährige absolviert bei den French Open und in Wimbledon ihre letzten großen Turniere.
In Anderlecht beobachten lokale Politiker mit Sorge, wie sich der Drogenhandel zunehmend in angrenzende Wohnviertel verlagert. Die im April 2024 gestartete Hotspot-Strategie, die eigentlich auf die Eindämmung von Gewalt und Schießereien rund um den Clemenceau-Platz abzielte, zeigt zwar Wirkung – hat jedoch auch Verdrängungseffekte zur Folge.
Die Organisation SOS Inceste Belgique hat am Donnerstag ihre erste Anlaufstelle in der Wallonie eröffnet. In Zusammenarbeit mit dem Collectif des Femmes steht nun in Neu Löwen ein geschützter Raum für Betroffene sexuellen Missbrauchs innerhalb der Familie zur Verfügung. Ziel ist es, Betroffene zu begleiten, ihnen zuzuhören und – je nach Bedarf – gezielt an Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln.
Ein bemerkenswerter Erfolg für den jungen belgischen Regisseur Valéry Carnoy: Mit seinem ersten Spielfilm La danse des renards hat der belgische Regisseur Valéry Carnoy am Donnerstagabend bei der Quinzaine des Cinéastes, einer unabhängigen Sektion des Filmfestivals von Cannes, gleich doppelt abgeräumt. Das Werk wurde mit zwei der drei vergebenen Preise der Abschlusszeremonie ausgezeichnet.
Für die KTSV Eupen ist am vergangenen Wochenende der „Worst Case“ eingetroffen: Sasja besiegte Rekordmeister Bocholt überraschend deutlich und lauert nun nur einen Punkt hinter den Weserstädtern. Am Samstag (20.15 Uhr) stehen sich beide abstiegsgefährdeten Seiten am Stockbergerweg in einem echten Finale gegenüber. Der Verlierer muss in die Relegation gegen den Tabellenzweiten der 1. Division.
Vom 12. bis 20. Juli richtet die Burg Reinhardstein in Ovifat die dritte Ausgabe von „Castelflora“ aus, einem Blumenevent, das in den historischen Räumen der Anlage stattfindet. Die Veranstaltung, die 2023 Premiere feierte, erfuhr in den vergangenen beiden Jahren bereits einen enormen Besucherandrang.
Üblicherweise veröffentlicht Marc Spies die Beiträge seiner Interviewreihe „Erzähl mal von dir“ auf YouTube. Am 5. Juni ist der Möderscheider auf der großen Leinwand im Kino Scala in Büllingen zu sehen. Nicht alleine: Der 94-jährige Ernst Meyers erzählt von seinen Erinnerungen an den Krieg.
Die Straßenbauarbeiten im Crombacher Dorfzentrum gehen in die nächste Phase. Der Kreuzungsbereich an der Kirche wird dabei vom 26. Mai bis zum 30. Juni 2025 vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ausschließlich an den Wochenenden ist die Durchfahrt erlaubt und wird dann per Ampel geregelt, wie der St.Vither Bürgermeister Werner Henkes (Gemeinsam) erklärt.
Rund ein Jahr nach der Wahl liefert eine erste groß angelegte Studie ein aufschlussreiches Stimmungsbild im Land. Die Botschaft wirkt zunächst eindeutig: Die Regierung De Wever I genießt breite Zustimmung, ihre Reformen finden Anklang selbst in Regionen und Wählergruppen, die traditionell skeptisch gegenüber einer konservativ-liberalen Agenda sind. Beim tieferen Graben wird jedoch deutlich, dass hinter der breiten Zustimmung massive Zweifel lauern. Unter der Oberfläche brodelt es – leise, aber vernehmlich.
An den drei Wochenenden 31. Mai/1. Juni, 7./8. Juni sowie 14./15. Juni findet in der Zentrale Kunst und Kultur in Lontzen-Busch die zweite Auflage des Micro Festivals mit Bildender Kunst, Performances und Musik statt.
„Der Vrowaseboom ist ein Naturdenkmal, an dem das Herz vieler Raerener hängt“, hatte der damalige Bürgermeister Jérôme Franssen (CSL) im Herbst 2022 dem GrenzEcho erklärt. Doch die rund 200 Jahre alte Esche hatte da schon ihr beste Zeit hinter sich.
Mit dem Auswärtseinsatz in Bocholt schließen die Damen des HC Eynatten-Raeren am Samstag (17.45 Uhr) ihre zweite Saison in der 2. Division ab. Es ist das Duell des Tabellenvierten beim aufstiegsambitionierten Zweiten, der im Fernduell mit Spitzenreiter Bilzen um den Sprung in die 1. Division kämpft – auch wenn Bilzen erst am Sonntagnachmittag in Schoten ins Geschehen eingreift.
Seit 60 Jahren ist das „Artichoc“, früher „Vier Jahreszeiten“ in Eupen ein Begriff und gehört damit zu den traditionsreichsten Restaurants in der Region. Stil und Gäste, vieles hat sich verändert in dieser Zeit. Aber vieles ist im „Artichoc“ auch über die Jahrzehnte erhalten geblieben.
Der niederländische Radprofi Olav Kooij hat die zwölfte Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Wout van Aerts Teamkollege bei Visma-Lease a Bike entschied nach 172 Kilometern von Modena nach Viadana im Massensprint das Finale vor seinem Landsmann Casper van Uden (Picnic PostNL) und dem Briten Ben Turner (Ineos Grenadiers) für sich.
Die Schülerinnen und Schüler des dritten und vierten Schuljahres der Gemeindeschule Crombach haben die Halle auf ihrem Schulhof mit zwei großformatigen Gemälden verschönert. Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Hobbykünstler Christophe Schommer, der die Idee dazu einbrachte. Dabei hatten die Kinder die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und zugleich traditionelle Elemente ihrer Heimat in die Kunstwerke einfließen zu lassen.
Brüssels Innenstadt wurde am Donnerstagvormittag zur Kulisse für einen kraftvollen Protestzug des Non-Profit-Sektors. Rund 30.000 Menschen laut Gewerkschaften – 27.000 laut Polizei – zogen um 11 Uhr vom Brüsseler Nordbahnhof bis zum Place de l'Albertine, in unmittelbarer Nähe des Mont des Arts, um lautstark für mehr öffentliche Investitionen in Pflege, Betreuung und soziale Dienste zu demonstrieren.
Mit dem 21-jährigen Barry Baltus, der 2025 in der Moto2 an der Spitze der Weltelite mitmischt, hat Belgien wieder einen Topfahrer in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Doch auch in der Amateurszene gibt es Bewegung, wie das aktuelle Beispiel zweier junger Ostbelgier zeigt.
Die 500 Meilen von Indianapolis gelten als eine der ältesten und traditionsreichsten Veranstaltungen in der Geschichte des Motorsports. Sie werden am kommenden Sonntag (25. Mai, ab 18.45 Uhr MEZ) zum 109. Mal über die Distanz von 805 km ausgetragen. Mit 400.000 Zuschauern ist Indy 500 auf dem berühmten Oval des Indianapolis Motor Speedway ohnehin das größte Autorennen der Welt.
Alles neu macht der Mai: Das gilt in dieser Woche auch für die Hauptstraße in Raeren. Drei Jahre, nachdem im Dorfzentrum ein Gussasphalt verlegt worden war, der sich durch unzählige Unebenheiten auszeichnete, ist die Scharte ausgewetzt. Bis zum Donnerstagabend wurde eine neue Asphaltschicht aufgetragen und gewalzt, ab heute ist die Verkehrsader durch Raeren wieder wie gewohnt befahrbar.