Belgisches Spargeld ist in Europa besonders gut abgesichert. Das geht aus Zahlen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hervor, auf die sich die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ am Dienstag beruft. Demnach ist das belgische Garantiefondsvolumen für Bankeinlagen zwei- bis dreimal so groß wie in den meisten anderen EU-Ländern.
Die Brüsseler Verkehrsgesellschaft STIB hat 2024 ein symbolträchtiges Ziel erreicht: Erstmals seit der Pandemie wurden wieder über eine Million Fahrgäste pro Tag gezählt. Insgesamt registrierte das Unternehmen 401,9 Millionen Fahrten im vergangenen Jahr – ein Plus von 7 % im Vergleich zu 2023. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde.
Am kommenden Wochenende heißt es am Wedemmer Weg wieder: „Freundschaften knüpfen – über die Grenzen hinaus“. Zum 23. Mal organisiert der KFC Weywertz vom Freitag (30.05.) bis Sonntag (01.06.) seinen Euregiocup, der traditionell Nachwuchsmannschaften aus der Region, aber auch aus den Nachbarländern anzieht.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um das Heysel-Drama, das am 29. Mai 1985 in Brüssel 39 Menschenleben forderte. 40 Jahre später stellt sich die Frage: Hat der Fußball aus dem Heysel-Drama gelernt? Für GrenzEcho-Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) lautet die Antwort: Ja. GrenzEcho-Sportredakteur Mike Notermans (Contra) hält dagegen.
Als „Jahr des Wandels“ bezeichnet das Tierheim Eupen das Jahr 2024. Neben baulichen Anpassungen in der Infrastruktur in Kettenis wurden auch die Verträge mit den Gemeinden angepasst und damit auf eine deutlich solidere Basis gestellt. Eine weitere Änderung steht in Kürze an: Als erster anerkannter Ausbildungsbetrieb in der Region bietet das Tierheim ab August eine Ausbildung zum Tierpfleger an.
Am 29. Mai 1985 sollte das Finale im Europapokal der Landesmeister zwischen Juventus Turin und Liverpool zum Höhepunkt der Fußballsaison werden. Auch Raymond Heeren (79), ehemaliger GrenzEcho-Sportredakteur, und Helmut Thönnissen (82), unser langjähriger Fotograf, machten sich mit ihrem GrenzEcho-Kollegen Hans Kaivers – der 2018 verstarb – auf den Weg ins Brüsseler Heysel-Stadion. Doch statt eines Fußballfests erlebten sie eine Katastrophe mit vielen Toten und Verletzten. Das Heysel-Drama hat sich tief ins kollektive Gedächtnis Belgiens eingebrannt. 40 Jahre später haben wir mit Raymond Heeren und Helmut Thönnissen über die Katastrophe gesprochen.
Die „Neue“ ist Valeska Nix in Belle-Vue nur in ihrer Rolle als Chefin. Als Mitarbeiterin der ersten Stunde kennt sie das Rotkreuz-Empfangszentrum in Eupen wie kaum eine andere. Vor einem Jahr hat sie die Nachfolge von Véronique Wetzelaer angetreten und leitet seither die Einrichtung am Eichenberg. Es ist eine Aufgabe, die gleichzeitig Spaß und Kopfzerbrechen bereitet.
Wer in Belgien über ein beachtliches Vermögen verfügt, gehört zu einem kleinen, exklusiven Kreis – und der wird kaum kleiner. Während das durchschnittliche Einkommen vieler Haushalte stagniert oder nur langsam wächst, türmen sich an der Spitze der Vermögenspyramide Millionen. Eine neue Studie beleuchtet, wie groß die Kluft ist – und was sich verändert hat.
Die Verbraucherschutzorganisation Testachats hat die mangelnde Transparenz bei der Vergütung von eingespeistem Solarstrom kritisiert. In einer Mitteilung forderte sie die Föderalregierung zum Eingreifen auf. Energieversorger würden unklar kommunizieren, wie die Rückliefervergütung berechnet wird, kritisiert die Vereinigung.
Die provisorische Abnahme für den neuen Dorfplatz in Mürringen ist erfolgt: Jetzt muss nur noch das satte Grün wachsen, dann ergibt der Dorfkern in Kombination mit dem Dorfsaal Jaspesch ein stimmiges Gesamtbild.
Das Thema Wolf sorgt erneut für Diskussionen – nicht zuletzt seit die EU-Kommission empfohlen hat, den Schutzstatus des Raubtiers abzusenken. Auch im wallonischen Parlament war der Wolf jüngst wieder Thema. Neben dem ostbelgischen Abgeordneten Patrick Spies (SP/PS) äußerte sich auch Christine Mauel (PFF/MR) dazu und forderte, dass die Weidehaltung in der Wallonie – und besonders in Ostbelgien – trotz wachsender Wolfspräsenz langfristig gesichert bleiben muss.
Einen Doppelsieg landeten Laurens Vanthoor (B) und Patric Niederhauser (CH) im Porsche 911 GT3 von Scherer Sport Phoenix beim zweigeteilten Qualifikationsrennen über acht Stunden zu den 24h Nürburgring (21./22. Juni): Beide gewannen sowohl das Regenrennen als auch den zweiten Durchgang bei wechselhaften Wetterbedingungen.
An zwei Abenden wurde der Saal des Aachener Das-Da-Theaters zur Kabarettbühne für Spiegel-Bestseller-Autor Moritz Netenjakob und seinen Schwager und Komiker Serhat Dogan. Gemeinsam nehmen sie die klassischen Klischees über Türken und Deutsche auf die Schippe – ohne sich dabei selber zu ernst zu nehmen.
Zwei bekannte Akteure des ostbelgischen Motorsports, die in der Vergangenheit große Erfolge feiern konnten, haben am vergangenen Wochenende anlässlich des Spa Classic ein erfolgreiches Comeback gefeiert: PSI Motorsport und Markus Palttala. Sie ließen sogleich mit einem Sieg in Spa-Francorchamps aufhorchen.
Am vergangenen Wochenende hat sich Wirtzfeld erneut als internationaler Treffpunkt der Schachszene bewiesen. Anlass war das Eifeler Schachfestival, das seit 25 Jahren im Hotel Drosson stattfindet und von den Schachfreunden Wirtzfeld organisiert wird. An der Jubiläumsausgabe nahmen Spieler aus über zehn Ländern teil. An drei Tagen wurde in unterschiedlichen Formaten gespielt: Blitzschach, Mannschaftsturniere und Schnellschach prägten das Programm.
Im Gerichtsstreit um ausgebliebene Fördergelder wegen entgangener Kartenverkäufe in der Corona-Zeit hat der Aachener Karnevalsverein (AKV) seine Klage zurückgezogen. Zuvor hatte die Richterin des Verwaltungsgerichts Aachen erkennen lassen, dass die Klage wenig Aussicht auf Erfolg habe.
Papst Leo XIV. hat am Dienstag den neuen italienischen Fußballmeister SSC Neapel um Nationalspieler Romelu Lukaku empfangen. Bei der Audienz im Vatikan beglückwünschte das neue Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken die Mannschaft zu ihrem vierten Titel, den sie am Wochenende perfekt gemacht hatte.
Die Wallonie will beim Thema Inklusion ein deutliches Zeichen setzen: In Zukunft sollen mindestens fünf Prozent der Beschäftigten in den öffentlichen Diensten – also in Gemeinden, Provinzen und Regionalverwaltungen – Menschen mit einer Behinderung sein. Das kündigte Regionalminister Yves Coppieters (Les Engagés) am Dienstag im zuständigen Ausschuss des wallonischen Parlaments an.