Die Brüsseler atmen heute sauberere Luft als noch vor einigen Jahren. Das geht aus dem neuen Jahresbericht der Organisation Bruxelles Environnement hervor. Demnach sanken die Schadstoffwerte 2024 weiter – ein Trend, der sich seit rund einem Jahrzehnt fortsetzt.
114.064 Mal sind Autofahrer in Belgien im Jahr 2024 über eine rote Ampel gefahren – das zeigen aktuelle Zahlen der föderalen Polizei. Das bedeutet im Schnitt 312 Verstöße pro Tag – ein Höchststand, wie ihn das Land seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt hat. Im Vergleich zu 2023 entspricht das einem Plus von 27 Prozent, gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 sogar einer Steigerung von 35 Prozent.
Die finanzielle Lage vieler belgischer Haushalte hat sich zwar verbessert – doch mehr als die Hälfte bleibt weiterhin verwundbar. Das zeigt die neue Studie „Financial Health 2025“ des Beratungsunternehmens Deloitte in Zusammenarbeit mit der Bank Argenta.
Der liberale Abgeordnete Michel De Maegd (MR) hat seinen Parteivorsitzenden Georges-Louis Bouchez scharf kritisiert. In einem am Mittwochabend veröffentlichten Statement auf den sozialen Netzwerken warf er dem MR-Präsidenten eine „beunruhigende autokratische Abdrift“ vor.
Die Mieten in der Wallonie sind seit Jahresbeginn 2025 deutlich gestiegen – und zwar um 6,2 Prozent. Damit fällt der Anstieg im Süden des Landes deutlich stärker aus als in Brüssel (+2,0 %) und in Flandern (+1,8 %). Das geht aus dem neuen Barometer von Federia, dem Verband der französischsprachigen Immobilienmakler in Belgien, hervor.
Als Bindeglied zwischen der „Goldenen Generation“ und den Jungspunden nimmt Youri Tielemans bei den Roten Teufeln eine wichtige Rolle ein. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass Nationaltrainer Rudi Garcia den 28-Jährigen am Mittwoch zum fixen neuen Kapitän ernannte.
Innenminister Bernard Quintin (MR) will den Kampf gegen den internationalen Drogenhandel direkt an der Quelle verstärken: Künftig sollen belgische Verbindungsbeamte in Panama und in den Vereinigten Arabischen Emiraten stationiert werden. Das kündigte er am Mittwoch bei einem Besuch im Hafen von Antwerpen an – dem wichtigsten Einfallstor für Kokain nach Europa.
Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) weist die Kritik an der Finanzpolitik der Deutschsprachigen Gemeinschaft zurück. In einem Gespräch mit dem GrenzEcho wiederholt er, dass die DG nur wegen der jüngsten Krisen neue Schulden aufnehmen musste – und jetzt konsequent sparen werde. Auch zu den Provinzzuständigkeiten und einem möglichen Wahlkreis für die Kammer äußert er sich.
Stijn Stijnen, seines Zeichens Trainer von Zweitligist Patro Eisden Maasmechelen, muss für vier Spiele pausieren – und verpasst damit unter anderem auch das Duell bei der AS Eupen am Samstag, 20. September (20 Uhr), im Kehrwegstadion.
Die Ausstellung „Glück kennt keine Behinderung“ der Fotografin Jenny Klestil ist mehr als nur eine Reihe von Bildern – sie ist eine Einladung, den Blick auf Menschen mit einer Beeinträchtigung zu verändern. Bis Ende September sind die Aufnahmen der Deutschen, die seit einem Jahr in Vielsalm lebt, in der Bar Stille Post in St.Vith zu sehen.
Nach der erfolgreichen Sommerloch-Veranstaltung auf Gut Eidt in Wallerode laden Arsvitha, Revolte und Meakusma am Samstag, 6. September, ab 20 Uhr zu einer besonderen Clubnacht in den kleinen Saal des St.Vither Kulturzentrums Triangel ein, um das Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes zu zelebrieren. Auf dem Programm stehen hochkarätige Künstlerinnen und Künstler: Richard Akingbehin & Tikiman, AliA, Adi sowie die lokalen Kräfte Stinny und Gråzon. Ein Abend, der Dub, Techno und darüber hinaus mit der Energie der belgischen Szene vereint und sowohl internationale Größen als auch lokale Talente zusammenbringt.
Die Europäische Union erwägt, Weine mit bis zu sechs Prozent Alkohol künftig als „alkoholarm“ zu bezeichnen. Während die Mitgliedstaaten diese Regelung mehrheitlich unterstützen, lehnt Belgien den Vorschlag entschieden ab.
Schock in Lissabon: Nach dem Unfall einer Standseilbahn spricht der Bürgermeister von einem „schrecklichen Abend“. Es wird vermutet, dass unter den Todesopfern auch Touristen aus dem Ausland sind.
Laško ist in diesen Tagen das Mekka der europäischen Skatszene. Seit Samstag läuft dort die Europameisterschaft, an der auch 15 Spielerinnen und Spieler aus Ostbelgien teilnehmen. Nach den ersten beiden Spieltagen zeichnet sich ein spannender Wettbewerb ab – sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung.
Die Wallonische Region bleibt beim Handelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten hart auf Ablehnungskurs. „Unsere Position ist klar und wurde oft wiederholt: Es ist ein Nein zum Abkommen in seiner jetzigen Form – und das bedeutet für Belgien mindestens eine Enthaltung“, erklärte die regionale Landwirtschaftsministerin Anne-Catherine Dalcq (MR) am Mittwoch im Parlament in Namur.
Für die Damen des HC Eynatten-Raeren beginnt die neue Saison mit einigen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Die markanteste ist der Trainerwechsel, denn anders als in der letzten Spielzeit steht mit Céline Clermont und Yannick Havenith nun ein Duo an der Seitenlinie. Sie sollen Altmeister Kurt Rathmes ersetzen, der den Aufstieg zuvor knapp verpasste.
Die 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt ist am Mittwoch mit einem ungewöhnlichen Ausgang zu Ende gegangen. Nach pro-palästinensischen Demonstrationen im Zielbereich von Bilbao entschieden die Organisatoren, keinen Etappensieger auszurufen. Stattdessen wurden die Zeiten der Fahrer drei Kilometer vor der eigentlichen Ziellinie gestoppt. Punkte für die Berg- und Zwischensprints wurden regulär vergeben, nicht aber für die Ankunft.
Die Minigolfweltmeisterschaft der Allgemeinen Klasse in Neheim-Hüsten (D) hat Spielerinnen und Spieler aus 21 Nationen zusammengeführt. Rund 130 Athleten aus vier Kontinenten gingen auf den beiden anspruchsvollen Anlagen an den Start. Gastgeber Deutschland stellte mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen im Stroke- und Matchplay einmal mehr die dominierende Nation.
Mit packenden Finalspielen ist am Wochenende die Turnierwoche des TC Raeren zu Ende gegangen. Rund 280 Spielerinnen und Spieler aus der gesamten Region waren angetreten, um in zahlreichen Kategorien ihre Sieger zu ermitteln. Die Zuschauer bekamen spannende Matches geboten, die den Abschluss eines intensiven Wettbewerbs bildeten.
Beim diesjährigen Aufnahmeexamen für das Medizinstudium an flämischem Universitäten hat es nach Angaben der regionalen Bildungsministerin Zuhal Demir (N-VA) keinen massiven Betrug gegeben. Ein neues Examen sei daher nicht erforderlich. Grundlage ist ein Bericht der Prüfungskommission, die zwar auf 20 bis 30 mögliche Betrugsfälle hinweist, aber keine Hinweise auf systematische Manipulation fand.