Der ehemalige Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Joseph Kabila, ist in Abwesenheit vom Obersten Militärgericht wegen Hochverrats und Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt worden.
Am Dienstag wehte ein royaler Hauch durch Eupen. König Philippe und Königin Mathilde statteten dem BRF einen Besuch anlässlich dessen 80. Jubiläums der Rundfunkanstalt ab – und erhielten einen kurzen Einblick in die Arbeit im Funkhaus.
Die Französische Gemeinschaft (FG) steht vor einer weiteren Zuspitzung ihrer Haushaltslage. Nach Berechnungen der Schuldendienstagentur der FG wird die Verschuldung bis 2029 um die Hälfte anwachsen, sollte der bisherige finanzpolitische Kurs unverändert bleiben. Damit würde die Schuldensumme von 14,25 Milliarden Euro Ende 2025 auf 21,6 Milliarden Euro steigen – was dann 150 Prozent der Einnahmen entspräche. Bereits in vier Jahren könnte die Zinslast doppelt so hoch ausfallen wie heute.
Zum Herbst gehört seit jeher die Erntezeit – und damit auch die Hochsaison für die Saftpresse der Familie Knell. In diesen Wochen läuft die Anlage in Braunlauf nahezu ununterbrochen, um Obst in frischen Saft zu verwandeln.
In Belgien sind im vergangenen Jahr mehr als 31.000 Drohnenflüge in sensiblen Lufträumen wie rund um Flughäfen oder in militärischen Zonen registriert worden. Neun von zehn dieser Flüge hatten keine Genehmigung. Das geht aus Zahlen von SkeyDrone hervor, einer Tochtergesellschaft der zuständigen Aufsichtsbehörde Skeyes, über die „L’Echo“ und „De Tijd“ berichten.
Die Rüstungsfirma FN Herstal befindet sich auf Expansionskurs. Die Zahlen stimmen, und nun übernimmt das wallonische Unternehmen den französischen Konzern Sofisport – einen der Weltmarktführer für Jagd- und Sportmunition.
Die ostbelgischen Tischtennisvereine blicken auf einen ereignisreichen dritten Spieltag zurück. Während Eupen fast makellos auftrat, Kelmis gleich mehrere Debüts verbuchen konnte und Elsenborn wie gewohnt mit einer Vielzahl an Mannschaften vertreten war, mussten Favoriten wie Raeren unerwartete Rückschläge hinnehmen.
Auszeichnung für Luc Walpot: Der aus Kelmis stammende Journalist ist zu Wochenbeginn von seinen Aachener Kollegen mit der „Presseente“ für seine herausragende Arbeit als ZDF-Auslandskorrespondent geehrt worden. Mit dem „glänzenden Reporter der alten Schule“, wie der 66-Jährige in der Laudatio bezeichnet wurde, unterhielt sich das GrenzEcho am Rande der Preisverleihung.
Traditionell geht es zum Saisonabschluss von der Weser an die Maas: Auch in diesem Jahr haben einige Eupener die Promo-Distanz beim Triathlon in Oupeye in Angriff genommen. Beim Team-Wettbewerb war ein Eynattener Quartett am Start.
Dany Bütz, ehemaliger Spieler der AS Eupen und der Union Kelmis, ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 68 nach Krankheit gestorben. Der Linksfüßer zählte insbesondere in den 80er-Jahren zu den Publikumslieblingen am Kehrweg.
Der Flughafen Lüttich hat am Dienstag seine neueste Sicherheitsinnovation vorgestellt: den autonomen Patrouillenroboter „Suricate“. Entwickelt wurde er vom Sicherheitsunternehmen Protection Unit. Es handelt sich um den ersten Einsatz dieser Art in Belgien.
Das Unternehmen Biemar feiert am kommenden Wochenende sein 100-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sich der Betrieb von der kleinen Familiensägerei, die 1925 in Micheroux gegründet wurde, zum wichtigen Akteur im wallonischen Bausektor, mit Niederlassungen in Malmedy und Soumagne, entwickelt.
Das Heilige Jahr 2025 steht unter dem von Papst Franziskus gewählten Motto „Hoffnungsvoll unterwegs“. Diesen Leitgedanken hat der Pfarrverband St.Vith nun aufgegriffen und in der Pfarrkirche eine Ausstellung eröffnet. Acht soziale Einrichtungen, die dieses Motto in ihrem täglichen Wirken verkörpern, sowie der Pfarrverband selbst erhalten dort die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Sie kümmern sich um Kranke, begleiten Menschen in schwierigen Lebenslagen und halten das Gesundheitssystem am Laufen – doch viele von ihnen stoßen selbst an ihre Grenzen. Eine neue nationale Befragung zeigt, wie zwiespältig die Realität für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen ist. Zwischen Berufung und Erschöpfung entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen nach der Zukunft des gesamten Sektors aufwirft.
Mit gerade einmal 21 Jahren hat Yannick Fischer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Der Eupener gründete Anfang 2025 sein Unternehmen Graviva und konzentriert sich auf ein Thema, das in Zeiten von Klimawandel und verdichteten Städten immer wichtiger wird: Dach- und Fassadenbegrünung sowie Mooswände für Innenräume.
Seit diesem Sommer tritt im belgischen Tischtennis eine Regel in Kraft, die für Diskussionen sorgt: die sogenannte „Double Appartenance“. Sie erlaubt es Spielerinnen und Spielern, parallel in zwei Vereinen aktiv zu sein, beispielsweise in Deutschland und Belgien. Was im internationalen Spitzenbereich längst üblich ist, ist seit Juli auch auf Provinzebene Realität. Für die Vereine in Ostbelgien bedeutet dies neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen nach Fairness, Identität und Nachwuchsförderung auf.
Mit Dany Egyptien hat die Polizeizone Weser-Göhl seit Kurzem einen neuen Offizier in der Direktion für die Leitung der Kommissariate Eupen, Raeren, Kelmis und Lontzen. Der 1986 geborene Beamte bringt rund 20 Jahre Erfahrung sowie regionale Verwurzelung in seine neue Funktion ein.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Heute geht es um Drohnen, die über Flughäfen oder in der Nähe kritischer Infrastruktur auftauchen. Dürfen Sicherheitskräfte solche unbekannten Fluggeräte im Ernstfall abschießen, oder wäre das ein gefährlicher Irrweg? Redakteur Sascha von Montigny (Pro) ist dafür, Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.
Am 3. Oktober übergibt Großherzog Henri als Staatschef nach 25 Jahren den Thron an seinen Sohn Guillaume. Warum Luxemburgs Monarchie anders als die anderen ist.
Die Euphorie rund um Union Saint-Gilloise kennt auch in der Champions League keine Grenzen. Zwei Wochen nach dem historischen Auftaktsieg beim PSV Eindhoven wartet heute Abend (18.45 Uhr) mit Newcastle United ein nächstes Schwergewicht des europäischen Fußballs. Gespielt wird nicht im heimischen Stade Joseph Marien, sondern im Lotto Park in Anderlecht – und der wird bis auf den letzten Platz gefüllt sein.