[Video] Pilotprojekt in Lüttich: Autonomer Roboter unterstützt Wachpersonal
Technologie
Lesedauer: 1 min
Der Flughafen Lüttich hat am Dienstag seine neueste Sicherheitsinnovation vorgestellt: den autonomen Patrouillenroboter „Suricate“. Entwickelt wurde er vom Sicherheitsunternehmen Protection Unit. Es handelt sich um den ersten Einsatz dieser Art in Belgien.
Der autonome Roboter „Suricate“ patrouilliert am Flughafen Lüttich.
| Foto: belga
Der kleine, geländegängige Roboter übernimmt Rundgänge in abgelegenen Bereichen des Flughafens, die für Sicherheitspersonal schwer erreichbar und daher weniger geschützt sind. Dank einer 360-Grad-Kamera und einer Wärmebildfunktion für die Nacht fährt Suricate zufällig festgelegte Routen von rund 1,5 Kilometern Länge ab. Erkennt er eine Anomalie oder einen Eindringling, schlägt er sofort Alarm in der Leitstelle, sodass die Wachleute schnell eingreifen können.
Ziel sei es nicht, menschliche Sicherheitskräfte zu ersetzen, sondern ihre Arbeit zu unterstützen. Der Roboter hat eine präventive und abschreckende Funktion: Ausgestattet mit Scheinwerfer, Mikrofon und Lautsprecher kann er Personen direkt ansprechen und so potenzielle Täter in die Flucht schlagen.
Derzeit läuft das Projekt noch als Pilotversuch. Eine Ausweitung auf andere Standorte in Belgien sei jedoch denkbar. Zum Preis des Roboters machte der Flughafen keine Angaben. (belga/rt)
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