Die künftigen belgischen F-35-Kampfjets könnten nicht mehr in den USA, sondern in Italien vom Band laufen. Das hat Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) am Mittwoch bei einem Treffen mit Michael Williamson, dem Leiter von Lockheed Martin International, in Washington vereinbart.
Auf Einladung des föderalen Beschäftigungsministers David Clarinval (MR) fand zu Beginn der Woche in Brüssel ein Treffen mit den regionalen Beschäftigungsministern statt. Thema des Austauschs waren die wesentlichen Eckpunkte der geplanten Arbeitsmarktreform auf föderaler Ebene, deren Verabschiedung in der Kammer für Juli vorgesehen ist.
Am Donnerstag hat das Europäische Parlament in einem Dringlichkeitsverfahren die Herabsenkung des Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ angenommen. Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP), der die Herabstufung seit Langem unterstützt, reagiert mittels einer Pressemitteilung.
Der russische Präsident Putin sieht beim Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping das Verhältnis beider Länder als Stabilitätsanker in der Welt. Vor allem der Handel soll weiter florieren.
Ein Stück Antwerpener Braukultur macht sich auf den Weg ins Umland: Nach fast zwei Jahrhunderten stellt die Traditionsbrauerei De Koninck das Brauen ihres ikonischen Bolleke-Biers sowie des Tripel D’Anvers am angestammten Standort in der Stadt ein. Ab September werden beide Sorten am Hauptsitz von Duvel Moortgat, zu dessen Portfolio De Koninck seit rund 15 Jahren gehört, in Breendonk, einem Ortsteil der Gemeinde Puurs-Sint-Amands, gebraut. Das bestätigte Unternehmenssprecherin Ellen Aarts am Donnerstag.
Dass Köln bekanntlich eine Hochburg für schrille Vögel, kreative Köpfe und außergewöhnliche Geschichten ist, beweist derzeit ein ganz besonderer Kandidat beim Voting um den „schönsten Kölner“: Lukas Remer aus Hergenrath – vielen besser unter dem Spitznamen „Pumbaa“ bekannt –, steht völlig überraschend in der Endauswahl – und nimmt die Sache mit einer gehörigen Portion Humor.
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Belgien verschwinden oder werden Opfer sexueller Ausbeutung – und die Zahlen steigen weiter rasant. Innerhalb von nur drei Jahren hat sich die Zahl der bei der Organisation Child Focus eingegangenen Fälle verdoppelt – von 1.508 im Jahr 2021 auf 3.020 im Jahr 2024. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht hervor.
Dieses Mal ging es schneller als erwartet: Kurz vor Mittag kommt wieder das Zeichen, dass es noch keinen neuen Pontifex gibt. Nach einer Pause geht es am Nachmittag weiter.
Die Polizeizone Weser-Göhl hatte am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag gleich mehrere Einsätze zu verzeichnen – darunter Fälle von Betrug, Fahrraddiebstahl und Drogenbesitz.
Eine wichtige Info, die dem Derby am Sonntagnachmittag noch eine große Prise Würze zusätzlich verleiht: Der Sieger des Endrundenspiels zwischen dem FC Bütgenbach und der Union Walhorn steigt auf.
Immer weniger klassische Bankfilialen, immer mehr Fragen zur Bargeldversorgung – auch in Ostbelgien ist diese Entwicklung spürbar. Automaten, an denen unabhängig von der eigenen Hausbank Bargeld bezogen werden kann, sollen dem entgegenwirken. Das entsprechende Batopin-Netzwerk wird nun in der Deutschsprachigen Gemeinschaft abgeschlossen.
Im Zollstreit mit den USA hoffen viele Länder auf eine Lösung. Nun solle ein erstes Abkommen bekanntgegeben werden, heißt es aus Washington. Angeblich geht es um ein europäisches Land.
Noch nie war der Frust über De Lijn so groß wie im vergangenen Jahr: Rund 87.000 Beschwerden zählte die flämische Nahverkehrsgesellschaft 2024 – das sind 24.000 mehr als im Jahr davor. Damit stellt De Lijn einen traurigen Rekord auf, wie mehrere flämische Tageszeitungen am Donnerstag berichten.
Die belgische Post steht vor einem Führungswechsel: Françoise Roels, derzeit beim Immobilienunternehmen Cofinimmo, soll künftig den Vorsitz im Verwaltungsrat von bpost übernehmen. Das hat die Föderalregierung am Mittwochabend im Kernkabinett beschlossen, wie die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ berichtet.
Kein Spektakel, dafür gnadenlose Effizienz: Paris Saint-Germain hat durch ein überzeugendes 2:1 (1:0) gegen den FC Arsenal zum zweiten Mal das Finale der Champions League erreicht. Eine abgeklärte und souveräne Vorstellung genügte dem Team von Trainer Luis Enrique nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel, um verdient in das Endspiel am 31. Mai in München gegen Inter Mailand einzuziehen.
Belgiens Chancen auf die Handball-EM 2026 schwinden. Die „Red Wolves“ um Raphaël Kötters und Nick Braun unterlagen am Mittwochabend in Hasselt Vizeweltmeister Kroatien im vorletzten Quali-Spiel mit 22:34.