In der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist das Netz der sogenannten Cash-Punkte nun vollständig. Laut Mitteilung des Unternehmens Batopin, das für die Einrichtung dieser Automatenstandorte zuständig ist, wurde kürzlich der letzte Vertrag für einen zusätzlichen Standort in St.Vith unterzeichnet. Insgesamt soll es künftig 13 Standorte mit 27 Geldautomaten in Ostbelgien geben. Die Installationsarbeiten für den noch ausstehenden Standort sollen demnach in Kürze beginnen.
Elf dieser Punkte seien bereits vollständig in Betrieb, heißt es in der Mitteilung. Die Automaten ermöglichen es Bürgern, unabhängig von ihrer Hausbank Bargeld abzuheben. An sechs der 13 Standorte soll zudem die Einzahlung von Bargeld möglich sein. Zehn der Automatenstandorte seien laut Batopin barrierefrei zugänglich.
Der Aufbau des Netzes in Ostbelgien sei reibungslos verlaufen, heißt es weiter. Mit der Fertigstellung sei nun in jeder Gemeinde der Deutschsprachigen Gemeinschaft mindestens ein Cash-Punkt vorgesehen. Damit soll laut Batopin ein „nachhaltiger Zugang zu Bargeld“ gewährleistet bleiben. Das Niveau der Erreichbarkeit entspreche demnach dem Stand von 2019 – trotz eines rückläufigen Bargeldgebrauchs auf nationaler Ebene.
Batopin verweist in seiner Mitteilung auf eine „relativ hohe Nachfrage nach Bargeld“ in Ostbelgien. Dies sei ein Grund für die vergleichsweise dichte Verteilung der Automaten in der Region.
Der Aufbau des Cash-Netzes ist Teil eines landesweiten Projekts. Belgienweit sollen bis Ende 2026 rund 1.040 Standorte mit mehr als 2.500 Automaten eingerichtet werden. Bereits über 650 CASH-Punkte sind nach Angaben von Batopin derzeit in Betrieb. Ziel ist, dass 95 Prozent der Bevölkerung innerhalb von fünf Kilometern mit dem Auto Zugang zu einem solchen Punkt haben. (red/svm)
Informationen zu den genauen Standorten finden sich unter www.cash.be

Kommentare
... auch in Eupen wurde ein großer CASH Kiosk aufgestellt.. nur hier ist das Problem nun, dass dort 6 Parkplätze sind und auch von jedem benutzt werden kann.. das Schlechte daran ist, was mir schon zweimal passiert ist, dass alle Parkplätze besetzt waren, aber im Inneren des Kioskes niemand war...hier wäre vielleicht ein Zeitlich Parken angebracht..denn dieselben Fahrzeuge standen auch ein Stunde später immer noch dort...
Beim barrierefreiem Zugang für Alle zu den Automaten hapert es aber noch gewaltig (zumindest in Kelmis). Zugang für Rollstuhlfahrer gar nicht möglich. Hinzu kommt noch die andauernden Probleme mit den Automaten an sich. An langen Wochenenden nicht genügen Bargeld vorhanden, bzw. nicht ausreichende Stückelung. Schlimm genug, dass nicht alle Stückelungen vorhanden sind ( 5 €-Scheine, 10 €-Scheine).
Ergo, das ganze hat mit Sicherheit mehr Vorteile für die Banken, als für den Kunden. Und die Gebühren sind nicht geringer geworden, obschon die einzelnen Banken doch mit Sicherheit, durch die Abschaffung der eigenen Automaten, einiges an Kosten sparen dürften.
Geschweige davon, dass es die Banken nicht mehr für nötig halten Zweigstellen in den großen Gemeinden beizubehalten.
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