Während Europa insgesamt an Attraktivität für ausländische Investoren verliert, behauptet sich Belgien überraschend stabil. Das zeigt die aktuelle Standortstudie des Beratungsunternehmens EY, das jährlich das Investitionsverhalten internationaler Unternehmen analysiert. Demnach lag Belgien 2024 erneut auf Platz acht unter den europäischen Ländern – trotz hoher Arbeits- und Energiekosten sowie einer komplexen Regulierungslage.
Seit Mittwoch sind die Bagger in Spa-Francorchamps angerollt und haben begonnen, die Ferme Foguenne abzureißen. Der ehemalige Bauernhof am Eingang zur Rennstrecke wird dem Erdboden gleichgemacht.
Im kommenden Jahr werden voraussichtlich über 113.000 Menschen in Belgien ihr Recht auf Arbeitslosengeld verlieren – deutlich mehr als bisher angenommen. Das berichten die Tageszeitungen „De Morgen“ und „Het Laatste Nieuws“ unter Berufung auf neue Zahlen des Landesamts für Arbeitsbeschaffung (LfA).
Am 17. Mai wird weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie begangen. In Belgien, das oft als Vorreiter in Sachen LGBTQIA+-Rechte gilt, ist dieser Tag Anlass zur Selbstreflexion – und zur Sorge. Denn trotz juristischer Fortschritte in den vergangenen Jahren zeigen aktuelle Entwicklungen, dass viele Mitglieder der queeren Gemeinschaft noch immer mit Diskriminierung, Gewalt und strukturellen Hürden konfrontiert sind.
Wer am Wochenende in Ostbelgien die Gummistiefel bereitstellen wollte, kann sie getrost im Keller lassen. „Definitiv nicht nötig“, sagt Jürgen Schmidt von der WetterKontor GmbH, die täglich das GrenzEcho mit aktuellen Wetterdaten beliefert, mit einem Schmunzeln.
Die geplante Arbeitsmarktreform der Föderalregierung stößt auch in der DG auf Diskussionsbedarf. Im Parlament drehte sich die Debatte um den Vorschlag von Arbeitsminister David Clarinval (MR), die Dauer des Arbeitslosengeldbezugs auf maximal zwei Jahre zu begrenzen. Ziel der Reform ist es, die Beschäftigungsquote bis 2029 auf 80 Prozent zu steigern. Sie soll insbesondere Langzeitarbeitslose wieder verstärkt in den Arbeitsmarkt integrieren – wirft jedoch auch Fragen zur sozialen Absicherung und zur Verteilung finanzieller Lasten auf.
Wie ist der Stand der Planung für eine Fördersekundarschule in der Eifel? Dazu hat Bildungsminister Jérôme Franssen (CSP) im Parlament der DG (PDG) aktuelle Informationen mitgeteilt.
Die Diskussion über die Zukunft des Kelmiser Galmeibads hat in den letzten Tagen neue Dynamik erhalten. Anlass war ein Meinungsbeitrag im GrenzEcho, der ein mögliches Aus für das Schwimmbad andeutete. Bürgermeister Daniel Hilligsmann (Elan) widerspricht dieser Darstellung nun entschieden: „Eine definitive Schließung des Galmeibads ist nicht vorgesehen“, betont er in einem Pressekommuniqué.
Erstmals seit drei Jahren verhandeln die Ukraine und Russland direkt miteinander. Die Hoffnung ist, dass ein Weg zu Frieden gefunden werden kann – aber die Erwartungen sind gering.
Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR) lobt die Steuerreform in der Wallonie. Ein erster Teil war am 1. Januar in Kraft getreten. Die Reform sieht eine Senkung der Immobilienregistrierungsgebühren (Schreibgeld) von 12,5 auf 3 % für den Erwerb der eigenen Wohnung im Süden des Landes vor.
Der ostbelgische Regionalabgeordnete Patrick Spies (SP/PS) schlägt Alarm: Die personelle Situation in den Forstämtern im deutschen Sprachgebiet habe sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft – mit potenziell gravierenden Folgen für den Zustand und die Pflege unserer Wälder.
Der Eurovision Song Contest (ESC) war nie nur ein Liederwettbewerb. Er ist ein Spiegel Europas – seiner Hoffnungen, Widersprüche und Konflikte. Doch wenn gefordert wird, Israel vom ESC 2025 auszuschließen, droht dieser Spiegel zu zerspringen.
Ein Roboter, der Kinder beruhigt und Eltern informiert – klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität in der Brüsseler Uniklinik (UZ Brussel). Seit Anfang Mai läuft dort ein Pilotprojekt, bei dem ein „sozialer“ Roboter auf der Notaufnahme zum Einsatz kommt. Ziel ist es, den Klinikalltag für kleine Patienten entspannter und kindgerechter zu gestalten.
Die Lokerse Feesten haben am Donnerstag 14 weitere Künstler für ihre große Jubiläumsausgabe bekanntgegeben. Vom 1. bis 10. August 2025 wird die Stadt Lokeren zur Hochburg für Musikfans – und das Line-up für das Festival bekommt nun noch mehr Glanz.
Der Landesflughafen in Zaventem hat im Jahr 2024 sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Gewinn neue Rekorde erzielt, wie aus den am Freitag veröffentlichten Jahreszahlen hervorgeht.
Der Eupen Musik Marathon feiert am 24. und 25. Mai seine 33. Ausgabe. Neben den Top-Acts Jazzrausch Bigband und Compact Disc Dummies begeistern auch wieder zahleiche regionale Künstler mit ihrer Musikalität und Bühnenpräsenz.
Mit „Duché de...“ widmet das Stadtmuseum Eupen der in Kasachstan geborenen Künstlerin Jana Rusch vom 17. Mai bis 22. Juni ihre erste museale Einzelausstellung. Gezeigt wird eine künstlerische Reflexion über Raum, Identität und Erinnerung. Die Besucher sind eingeladen, durch persönliche Landschaften, kartografische Spuren und textile Erinnerungsschichten zu wandern – wortwörtlich und im übertragenen Sinn.
Am Sonntag wird Papst Leo XIV. offiziell als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in sein Amt eingeführt. Was erwarten junge und ältere Christen vom neuen Pontifex Maximus? Das GrenzEcho hat nachgefragt: bei Männern und Frauen, bei Priestern, Theologen und Laien.