Einmal im Jahr verwandelt sich New York in eine 42,195 Kilometer lange Bühne aus Asphalt, auf der Profis, Hobbyläufer und Marathonträumer Seite an Seite unterwegs sind – vorbei an Tausenden feiernden Menschen, Bands und Gospelchören. Auch Daniel Grosvarlet aus Eupen stand in diesem Jahr auf Staten Island am Start, bereit für ein Rennen, das Volksfest, Weltschau und Ausdauerdrama zugleich ist.
Seit Wochen sorgen unidentifizierte Drohnenüberflüge über Flughäfen und Militärstandorten in unserem Land für Unruhe. Waren die Geräte von Schiffen, möglichen sogenannten russischen „Schattenschiffen“, aus gestartet oder stecken dezentrale, über das Internet angeworbene Auftragnehmer dahinter?
Trainer Lukas Kwasniok wird den erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominierten Said El Mala im Derby bei Borussia Mönchengladbach von Beginn an spielen lassen.
Trotz erneut steigender Einlagen auf klassischen Sparbüchern schmilzt die Verzinsung weiter dahin. Mittlerweile liegt sie bei vielen Konten deutlich unter der Inflationsrate, berichtet die Wirtschaftszeitung „De Tijd“. Nach aktuellen Daten der Finanzmarktaufsicht FSMA haben 44 von insgesamt 62 in Belgien angebotenen Sparkonten – also rund 71 Prozent – in den vergangenen fünf Monaten ihre Zinssätze gesenkt.
Seit fast 20 Jahren engagiert sich eine kleine Gruppe aus Ostbelgien für Bananenbauern im südindischen Bezirk Kanyakumari. Ziel war es, den Menschen dort zu helfen, wirtschaftlich unabhängig zu werden. Heute läuft das Programm ohne Unterstützung aus Belgien weiter. Einer der Mitbegründer, Alfred Renardy, blickt auf die Entwicklung zurück.
Am 12. November macht das kirgisische Dance-Duo Vtoroi Ka im Rahmen seiner ersten Europa-Tour Halt im Alten Schlachthof. Die beiden Musiker aus Bischkek, Hauptstadt Kirgisistans, gehören zu den spannendsten Newcomern der elektronischen Szene Zentralasiens. Mit ihrem Mix aus Acid House, Big Beat, Electro und einer unverkennbar rauen DIY-Ästhetik haben sie in ihrer Heimat längst den Status von Underground-Stars erreicht.
Die geplante Arbeitsmarktreform des Föderalstaats und eine parallele Steuerkorrektur stellen viele ostbelgische Gemeinden vor große Herausforderungen. Besonders hart trifft es Kelmis: Dort rechnet man mit massiven finanziellen Folgen, weil deutlich mehr Menschen in die Sozialhilfe rutschen könnten und zugleich Steuereinnahmen wegbrechen.
Zur fünften Auflage der Reihe Geschichte Populär luden das Zentrum für Ostbelgische Geschichte, das Stadtmuseum und die KTSV Eupen ein, um gemeinsam auf 100 Jahre Handball in der Stadt zurückzublicken.
Schüsse, Schreie und jede Menge Blut – am Freitag herrschte in Worriken Ausnahmezustand. Anlass war eine multidisziplinäre Übung der Polizeizone Eifel, die in Zusammenarbeit mit der Hilfeleistungszone der DG, dem Roten Kreuz, dem Notarzt aus St.Vith sowie der deutschen Bundespolizei durchgeführt wurde. Ziel war es, die Einsatzkräfte bestmöglich auf Extremsituationen vorzubereiten und das Zusammenspiel der verschiedenen Dienste zu trainieren. So nahmen mehr als 100 Einsatzkräfte an der Aktion teil.
In den Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und Belgien über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Finanzierung eines neuen Hilfskredits für die Ukraine gibt es weiterhin keine Einigung. Das wurde am Freitag nach technischen Gesprächen in Brüssel bekannt.
Belgien reagiert auf die anhaltenden Drohnensichtungen über Flughäfen und militärischen Anlagen mit weitreichenden Maßnahmen. Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) hat sämtliche Nachbarländer um Unterstützung gebeten, um die unbemannten Fluggeräte zukünftig schneller erkennen und neutralisieren zu können. Deutschland reagierte bereits.
Belgien wird ab Januar mit einem Nothaushalt in „vorläufigen Zwölfteln“ arbeiten müssen. Da sich die Arizona-Parteien nicht rechtzeitig auf einen vollständigen Etat für 2026 einigen konnten, darf der Föderalstaat monatlich nur noch ein Zwölftel des Budgets des Vorjahres ausgeben. Was auf den ersten Blick wie eine technische Übergangslösung wirkt, hat weitreichende Folgen – politisch, wirtschaftlich und finanziell.
3.149 Tage sind vergangen, seitdem sich St.Vith und Amel zuletzt gegenüberstanden. Für viele ist es das ostbelgische Fußballderby überhaupt – erst recht für Familie Roderburg: Bis heute ist Vater Christoph (46) der zweitbeste Torschütze der RFC-Geschichte, während sein Sohn Loris beim KFC die gesamte Jugend durchlief und mittlerweile zum Stammpersonal gehört.
Die EU verschärft die Regeln für die Vergabe von Visa an russische Staatsbürger. Wie die Europäische Kommission mitteilte, werden Russen künftig keine Visa für die mehrfache Einreise mehr beantragen können. Ausnahmen gibt es lediglich für Menschen, die enge Verwandte in der EU haben oder für Lastwagenfahrer und andere Beschäftige im Personen- und Güterverkehr. Alle anderen müssen künftig für jede geplante Einreise wieder ein neues Visum beantragen.
Personen, die in Belgien wegen Terrorismus verurteilt wurden oder als Hassprediger ohne gültigen Aufenthaltsstatus gelten, können künftig dauerhaft vom belgischen Staatsgebiet ausgeschlossen werden. Bislang waren nur befristete Einreiseverbote möglich. Der Ministerrat hat am Freitag in erster Lesung einen entsprechenden Gesetzentwurf der Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) gebilligt.
Der Raerener Gemeinderat hat in dieser Woche nicht nur die Weichen für die Ausrichtung des kommunalen Haushalts gestellt, sondern auch ein „Finanz-Update“ für das Öffentliche Sozialhilfezentrum (ÖSHZ) genehmigt.
Seit 2013 feiern die Elsenborner Bierliebhaber, die „proBIERer“, mit ihrem Tasting-Event „proB!ERt“ große Erfolge. Im Sport- und Kulturzentrum Herzebösch werden am morgigen Sonntag 70 Biere, vor allem aus der Provinz Lüttich, an verschiedenen Theken am Fass und in der Flasche angeboten.
Der Eifelpolizei wurden am Donnerstag zwei verdächtige Personen gemeldet, weil sie sich in mehreren Geschäften der Region, u.a. in den Gemeinden Büllingen und St.Vith, auffällig verhalten haben.
Die Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) und die für die Gebäudeverwaltung zuständige Ministerin Vanessa Matz (Les Engagés) haben am Freitag in Brüssel den Bauvertrag für das neue Gefängnis in Vresse-sur-Semois unterzeichnet. Realisiert wird das Projekt vom Konsortium „L’Éclaircie“ unter der Führung von Eiffage. Es handelt sich um ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell nach dem Prinzip „Design, Build, Finance, Maintain“.