Wenn Musik verstummt, gewinnt der Hass

<p>Die israelische Sängerin Yuval Raphael erlebt Hass beim ESC 2025.</p>
Die israelische Sängerin Yuval Raphael erlebt Hass beim ESC 2025. | Foto: afp

Die israelische Sängerin Yuval Raphael, die sich am Donnerstagabend fürs Finale am Samstag qualifiziert hat, steht nicht nur für ihr Land auf der Bühne, sondern auch für eine persönliche Geschichte von Überleben und Hoffnung.

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Kommentare

  • Schönes Sentiment, wenn nicht die israelische Regierung den Contest letztes und dieses Jahr aktiv als Propaganda benutzen würde. Als ich gestern Abend den offiziellen ESC-Stream auf Youtube angemacht habe, lief davor Werbung für den israelischen Beitrag - finanziert von der israelischen Regierung.
    Man kann beides leider nicht mehr trennen, Israel muss ausgeschlossen werden. Das, oder nächstes Jahr gewinnt Israel den Contest und das ganze Konzept ist tot.

  • Ich kann dieses Israel-Bashing kaum noch hören. Israel befindet sich im Krieg, den die Hamas begonnen hat. Obwohl die Allierten im 2. WK u.a. Dresden und nicht zuletzt St.Vith ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder plattgebombt haben, macht ihnen heute niemand den Genozid-Vorwurf, im Gegenteil, es werden den Alliierten Denkmäler errichtet.

  • Welch‘ ein absurder Vergleich, Herr Schmitz!

    Wann endlich hört es auf, Israel und in erster Linie ihre korrupte und i.T. rechtsextreme Regierung aufgrund der Geschichte des jüdischen Volkes in Watte zu packen und jegliche Kritik im Keime zu ersticken?

    Niemand spricht Israel das Recht ab, sich gegen die terroristischen und barbarischen Angriffe der Hamas zu wehren, ja gar deren „Auslöschung“ zu verfolgen. (Wiewohl ihnen das nicht gelingen wird, da sie mit ihrem selber barbarischen Vorgehen in Gaza nur eine neue Generation hasserfüllter Palästinenser formen).

    Auch wenn die Zahlen kaum zu überprüfen sind hat es in Gaza wohl bisher über 50.000 meist zivile Opfer gegeben (Das Hamas Attentat vom 7. Oktober 2023 hatte 1139 Tote gefordert). Der Gazastreifen gleicht einem Trümmerfeld, die humanitäre Lage der Menschen ist katastrophal und das Bomben und Töten kennt kein Ende. Die neue Offensive Israels wird die Situation nur verschärfen.

    Es macht wenig Sinn, Tote gegeneinander aufzuwiegen, aber was Israel in Gaza betreibt ist möglicherweise kein Genozid, aber eine völlig unverhältnismäßige, kopflose „Operation“, mit dem Ziel, ein Volk auch noch aus dem einzigen zusammenhängenden Gebiet, das sie „bewohnen“, zu vertreiben (Und um den Zynismus auf die Spitze zu treiben, ein Luxus-Resort daraus zu machen, wenn es nach Trump geht).
    Koste es so viele Menschenleben, wie es wolle.

    Dies zu beklagen und anzuprangern hat nichts mit Israel-Bashing zu tun, sondern mit legitimer Kritik an einer von allen guten Geistern verlassenen israelischen Regierung, die mit ihrem Vorgehen nicht nur das Leben der restlichen Geiseln weiter gefährdet, sondern auch der Befriedung der Region auf weitere Jahrzehnte einen Bärendienst erweist.
    Eine Regierung, die der Unmenschlichkeit der Hamas nur ihre eigene Unmenschlichkeit entgegen zu setzen hat und die die Folgen ihres Handelns wohl nicht zu Ende denkt, hat keine Rücksichtnahme verdient.

    Der Holocaust und die Geschichte des jüdischen Volkes darf daran nichts ändern.

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Ihr Kommentar wäre hilfreicher gewesen, wenn Sie das Absurde an meinem Vergleich genau ausgearbeitet hätten und wenn Sie dem Leser erklärt hätten, was in ihren Augen denn eine "verhältnismäßige Operation" seitens Israel gewesen wäre.

    Und Ihre Behauptung, dass aus brutaler Bombardierung zwangsläufig mehr Hass entsteht, wurde durch das Verhalten der Dresdener und St.Vither nach dem 2. WK doch offensichtlich widerlegt.

    Den Hass schüren die Hamas und die Islamisten aller Länder. Sie brauchen dieses Feindbild Isreal wie die Luft zum atmen.

  • “Neun Geschwister sterben bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen.
    Eine Kinderärztin hat nach einem israelischen Angriff auf Chan Junis neun ihrer zehn Kinder verloren, nur ihr Mann und ein elfjähriger Sohn überlebten schwer verletzt. Israels Militär will den Vorfall prüfen.” (SPON 25.05.2025)

    Noch Fragen?

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8 Comments