500 (Kinder-)Ärzte sowie medizinische Fachleute aus den Bereichen Psychiatrie, Psychologie, Pädagogik und Neurologie wenden sich am Freitag in einem offenen Brief an die flämische Regierung. Sie fordern dringend konkrete politische Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche besser vor den schädlichen Auswirkungen übermäßiger Bildschirmnutzung und sozialer Medien zu schützen.
Wenn sich Nebel über die Altstadt legt und Lichter in den alten Fachwerkfenstern flackern, verwandelt sich Monschau in ein Reich der Geister. Am Freitag, 24., und Samstag, 25. Oktober, findet dort erneut das „Happy Halloween Festival“ statt.
Während die 58 Profisportlerinnen um Titelverteidigerin Laura Philipp auf Hawaii nach Medaillen und Rekorden jagen, stellen sich auch mehr als 1.600 Altersklassenathletinnen der ultimativen Herausforderung über 3,8 Km Schwimmen, 180 Km Radfahren und 42,195 Km Laufen.
Immer etwas Neues, immer die Vielfalt im Blick: An diesem Credo orientieren sich die Macher des Figurentheater-Festivals (Figuma) Jahr für Jahr. Und so geht man auch die nunmehr 23. Ausgabe an. Vom 24. bis 26. Oktober dreht sich im Alten Schlachthof in Eupen alles um das Zusammenspiel von Menschen und Puppen. Erstmals sind dabei auch programmierte Maschinen Teil eines Stücks.
Das Gemeindekollegium der Stadt Eupen lädt alle interessierten Bürger zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Fällung der Baumallee entlang der Unteren Kuhdrift ein.
Aufsteiger Recht steht in der 1. Provinzklasse vor einem wegweisenden Oktober. Erstens begann er am vergangenen Sonntag mit dem ersten Heimsieg in der neuen sportlichen Heimat (2:1 gegen Wanze – Bas-Oha), zweitens wartet nun eine Englische Woche mit den beiden einzigen Derbys der Saison, und drittens könnte sich die Olympia in der Tabelle ein bequemes Polster zulegen.
Am Donnerstag wurde ein geplantes Attentat auf Regierungschef Bart De Wever in Antwerpen vereitelt. Der Premier reagiert am Freitag gelassen – mit einem Witz samt seines Haustiers Kater Maximus in den sozialen Netzwerken.
Die ostbelgische Abgeordnete im wallonischen Parlament, Christine Mauel (PFF/MR), hat die geplante Investition des Waffenherstellers FN Herstal in eine neue Cartoucherie in Herstal als „wichtiges Signal für die industrielle Zukunft der Wallonie“ bezeichnet. Das Unternehmen plant am Standort „Pré-Madame“ den Bau einer neuen Munitionsfabrik mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro.
Die Ablehnung des Entwurfs eines neuen Statuts für das Bahnpersonal durch die Gewerkschaften wird zur vollständigen Umstellung auf vertraglich beschäftigtes Personal und zur Umsetzung der Reform von HR Rail führen, wie der föderale Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) am Donnerstagabend mitteilte.
Am Freitag haben die Gewerkschaften CSC Services Publics und SLFP vor der Haftanstalt von Lantin eine symbolische Solidaritätsaktion durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die föderalen Behörden auf den Mangel an konkreten Sicherheitsmaßnahmen in den Gefängnissen sowie auf den Personalmangel aufmerksam zu machen.
Wie die Vivantfraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) am Freitag mitteilt, wird es künftig eine Änderung in ihrer Zusammensetzung geben.
Am Vorabend der Lombardei-Rundfahrt spricht Patrick Evenepoel über prägende Momente in der Karriere seines Sohnes Remco. Der Vater des zweifachen Olympiasiegers öffnet das Familienalbum, erinnert sich an Siege und Rückschläge – und erklärt, warum der größte Erfolg seines Sohnes für ihn nicht auf dem Rad stattgefunden hat.
Die Lokalsektion des Roten Kreuzes St.Vith – Burg-Reuland entfernt drei Kleidersammelcontainer in Büllingen, Mackenbach und Schönberg wegen Überfüllung und Vandalismus.
Die belgische Turnföderation hat ihr sechsköpfiges Aufgebot für die Weltmeisterschaften im Geräteturnen bekanntgegeben, die vom 19. bis 25. Oktober in der indonesischen Hauptstadt Jakarta stattfinden. Unter den Nominierten ist auch Victor Martinez vom Gymnastique Club de Malmedy.
Die Elsenborner Arbeitsgruppe „Gemeinsam Leben“ hat nun die zweite Phase angepeilt, welche zu Beginn der Initiative die Erste sein sollte – vor der Einführung des beliebten Mittagstisches.
Das Eupener Strafgericht hat sich am Donnerstagmorgen mit mehreren Eigentumsdelikten beschäftigt. Nur eine der fünf Angeklagten war vor der Richterin erschienen.
Ein 54-Jähriger, der aus der Gemeinde Raeren stammt, aber inzwischen in Köln wohnt, droht vor dem Eupener Strafgericht von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden. Ihm wird zur Last gelegt, seinen damals sieben- bis zehnjährigen Neffen zwischen 1996 und 1999 regelmäßig sexuell belästigt zu haben.
Vier Jahre sind seit der Hochwasserkatastrophe vergangen, die auch an Raeren nicht spurlos vorüberging. Welche Maßnahmen seither in der Töpferkommune ergriffen wurden und wie man sich in Zukunft auf ähnliche Ereignisse vorbereiten möchte, wurde Bürgern am Donnerstagabend im Bergscheider Hof vorgestellt. Das Interesse war überraschend groß.
Am kommenden Montag beginnt die NATO ihre jährliche Atomwaffen-Übung „Steadfast Noon“. Rund 2.000 Soldaten aus 14 Mitgliedsstaaten nehmen teil, unterstützt von 71 Flugzeugen. Auch Belgien ist direkt involviert: Geübt wird unter anderem von der Luftwaffenbasis Kleine-Brogel in der Provinz Limburg aus.
Vier Frauen aus dem Großraum Lüttich wurden vor dem Eupener Strafgericht angeklagt, weil sie in St.Vith und Büllingen einen Einbruch begangen und bei einem anderen Einbruchsversuch gescheitert sind. Erschienen, allerdings in Handschellen, war nur eine Frau, die an beiden Straftaten beteiligt war und die seit Anfang September in Untersuchungshaft sitzt.