Alles, was Baum- und Heckenpflege angeht, hat man sich in Kelmis „zur Brust genommen“, wie Schöffe Marc Langohr (CSP) in der letzten Ratssitzung erklärte. Herausgekommen sind Änderungen, die jeden Bürger der Gemeinde betreffen.
Die einschneidenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie haben verschiedene Branchen komplett zum Erliegen gebracht. Neben der Gastronomie und dem Hotelgewerbe gehören auch die Freizeitaktivitäten dazu. Im Center Parcs in Vielsalm werden die Lockerungen und eine Wiedereröffnung der Anlage herbeigesehnt, wobei Direktor Damien Wibin auch nach einer Wiederaufnahme weiterhin mit Betriebseinschränkungen rechnet.
Im Brüsseler Regierungsviertel tritt das Coronavirus - als akute sanitäre Krise, nicht als gigantische sozioökonomische Herausforderung - etwas in den Hintergrund. Dafür steht die Regierungsbildung wieder ganz oben auf der Tagesordnung.
In den letzten Tagen sind bei den Gesprächen zwischen der Föderalregierung und Brussels Airlines über ein Unterstützungspaket zur Rettung der Fluggesellschaft wesentliche Fortschritte erzielt worden. Es bleibt eine letzte schwierige Hürde: eine Einigung mit der deutschen Muttergesellschaft Lufthansa. Derweil befürchten die Gewerkschaften, dass bei einem Sonderbetriebsrat an diesem Dienstag Entlassungen angekündigt werden.
Langsam und vorsichtig aber stetig nehmen die Eupener ihre lange vermissten Geschäfte wieder in Besitz. Die Geschäftsleute sind zufrieden mit dem ersten Tag auf dem Weg in die Normalität.
„Was haben wir Euch vermisst“: Diesen Kommentar hörten die Mitarbeiter des Medienzentrums, das am Montag teils unter Auflagen wieder öffnete, besonders häufig. Am Freitag, dem 13. März, mussten quasi über Nacht alle Bibliotheken des Landes schließen.
Gute Nachricht für Grenzgänger nach oder aus Deutschland, die aufgrund der Coronakrise angehalten werden, im „Homeoffice“ zu arbeiten: Durch eine Einigung zwischen Deutschland und Belgien wird die Heimarbeit der Grenzgänger weiter so besteuert, als wäre sie im Beschäftigungsstaat geleistet worden.
Viele Familien, die bereits in „normalen“ Zeiten damit konfrontiert sind, Arbeit, Schule und Haushalt unter einen Hut zu bekommen, sind mit der Coronakrise vor weitere Herausforderungen gestellt worden. Aufgrund der Beschränkungen wurde in vielen Supermärkten und Geschäften der Zugang auf einen Kunden pro Haushalt limitiert.
Phase 1 b der Lockerungen ist am Montag plangemäß gestartet und damit auch die nicht-essentiellen Geschäfte wieder geöffnet. Sicherlich ein großer Schritt, aber manchen Branchen hilft dies nicht wirklich weiter. Beispiele sind die Reisebüros und die Autohändler.
Epale heißt die digitale Plattform für Erwachsenenbildung in Europa. Sie stellt den virtuellen Treffpunkt für all jene dar, die sich haupt- oder ehrenamtlich in der Erwachsenenbildung bewegen, wie das Jugendbüro informiert.
Aus einer Online-Umfrage der Universität Antwerpen, an der rund 1.200 Pflegekräfte teilgenommen haben, ging hervor, dass zu wenig Schutzmaterial zur Verfügung stehe, um eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) hält diesen Zustand für unhaltbar: „Wie kann man von den Pflegekräften erwarten, dass sie vollen Einsatz zeigen, wenn man sie unzureichend schützt? In Ostbelgien hat man das Gesundheitspersonal rechtzeitig mit Schutzmaterial ausgestattet und setzt die Verteilung fort“, erklärt er in einer Mitteilung.
Die Bürgermeister der Küstengemeinden halten an ihrem stufenweisen Ansatz für die Wiederaufnahme des Küstentourismus fest. Dies teilt der westflämische Gouverneur Carl Decaluwé nach einem Treffen der Bürgermeister am Montagnachmittag mit.
Spieler, Trainer und Vertreter der AS Eupen waren am Montagnachmittag als Paketboten unterwegs. Der Erstdivisionär unterstützt die gerade angelaufene Kampagne „Eupen hält zusammen“.
Die Generalversammlung der Pro League am kommenden Freitag wirft bereits erste Schatten voraus – und könnte viele Diskussionen auf der Tagesordnung haben.
Am Montag konnten in Belgien erstmals seit acht Wochen wieder alle Geschäfte öffnen. Der große Ansturm blieb aus, doch bildeten sich vor allem in Städten Warteschlangen vor den Läden und wurden die Schutzmaßnahmen nicht immer eingehalten.
Am Freitag gaben die Regelhüter des Fußballs grünes Licht für eine neue und nicht weniger revolutionäre Regeländerung: Pro Team und pro Spiel dürfen nun fünf Ein- und Auswechslungen getätigt werden. „Was eine interessante Idee sein kann“, findet unter anderem AS-Cheftrainer Benat San José.
Weil der belgische Fußballverband einen Teil der „Coronagelder“, gezahlt durch FIFA und UEFA, für den Bau neuer Bürogebäude in Tubize verwenden will, wächst nun die Kritik aus den Reihen der Profi- und Amateurvereine.
Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat am Montag zwei Monate nach dem Beginn des Corona-Lockdowns das Training wieder aufgenommen. Mit auf dem Platz: Nationalspieler Eden Hazard.