Japans Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach sie intern zum Schluss gekommen sei, dass die Olympischen Spiele in Tokyo wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen.
Während diese Zeilen entstehen, treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum Gipfel im virtuellen Raum. Auf dem Tisch ein anderer Raum, der als eine der wesentlichen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte der EU gilt: die offenen Grenzen im sogenannten Schengen-Raum, dem Raum, in dem die Grenzen im Zeichen der verstärkten Zusammenarbeit einer Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten weggefallen waren. Jetzt drohen einige Länder, sie wieder hochzuziehen. Unter anderem Deutschland: ein Armutszeugnis für Europa.
Ein unter Philippe Montanier erkranktes Standard Lüttich hat von Mbaye Leye den richtigen Impfstoff erhalten. Mit dem ehemaligen Profi an der Seitenlinie melden sich die „Rouches“ eindrucksvoll zurück. Das 4:0 beim KV Mechelen zeigt an, wohin die Reise gehen soll.
Die Sozialkontakte sind stark eingeschränkt und viele Familien im Homeoffice bzw. -schooling vermehrt zu Hause: „Das Interesse an Hunden ist groß, besonders an Welpen“, bestätigt Daniela Klein, Verantwortliche im Tierheim Schoppen. Sie fürchtet aber, dass dieser Trend auch eine Kehrseite hat.
Die Coronakrise hat der Eupener Justiz jede Menge Arbeit beschert. Mehr als 1.500 Verstöße gegen die auferlegten „Corona-Regeln“ wurden im vergangenen Jahr dokumentiert und mussten anschließend von der Staatsanwaltschaft behandelt werden. „Das ist enorm, wenn man bedenkt, dass wir in einem normalen Jahr vonseiten der Polizei zwischen 3.500 und 4.000 Protokolle in Bezug auf Straftaten erhalten“, betont Andrea Tilgenkamp, Prokurator des Königs.
Die zuerst in Großbritannien und Südafrika entdeckten, hoch ansteckenden Mutationen des Coronavirus machen der EU großes Kopfzerbrechen. Jetzt steuert die Staatengemeinschaft nochmals gegen. Die 27 EU-Staaten wollen nicht notwendige Reisen weiter einschränken. Das öffnet Belgien den Weg für ein vorübergehendes Reiseverbot, das die verschiedenen Regierungen unseres Landes an diesem Freitag beschließen wollen.
Zum Abschluss des 22. Spieltages in der 1. Division hat OH Löwen einen „Lucky Punch“ gelandet. Das Team von Trainer Marc Brys konnte sich am Donnerstagabend auswärts bei Zulte Waregem mit 3:2 durchsetzen.
In der Grundschule des Kgl. Athenäums St.Vith wurde ein größerer Corona-Ausbruch festgestellt. Wie Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) am Donnerstagabend mitteilte, bleiben die Grundschule und der Kindergarten ab diesen Freitag für eine Dauer von zehn Tagen bis zum 31. Januar geschlossen.
Paukenschlag im Fall um die Lütticher Interkommunale Nethys. Der CEO des börsennotierten Biotech-Unternehmens Mithra, François Fornieri, ist am Donnerstagabend verhaftet worden. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Lüttich laut Presseberichten.
Mit einem ebenso überzeugenden wie verdienten Heimsieg über Aufsteiger Beerschot (3:1) näherte sich die AS Eupen am Mittwochabend bis auf vier Punkte den Top-5-Rängen.
Das Plenum der Kammer hat am Donnerstag einstimmig den Gesetzesvorschlag der MR angenommen, der die Verlängerung des laufenden Winterschlussverkaufs (WSV) um zwei Wochen bis zum 15. Februar vorsieht.
Obwohl eine Wiedereröffnung der Schwimmbäder seit dem 1. Dezember erlaubt ist, bleiben die Hallenbäder in St.Vith, Worriken-Bütgenbach und Kelmis bis auf Weiteres geschlossen. Die Bürgermeister wollen die Situation nach dem Konzertierungsausschuss am Freitag neu bewerten.
Lotte Lie ist am Donnerstagnachmittag bei der WM-Generalprobe im italienischen Antholz im Einzel über 15 Kilometer auf dem 51. Rang gelandet. Die 25-jährige Belgierin hatte mit einer Gesamtzeit von am Ende 5:10 Minuten Rückstand auf die Tagessiegerin Lisa Theresa Hauser aus Österreich, die das Ziel nach 42:29 Minuten erreichte.
Verzögerte Impfstofflieferungen, ausgesetzte Impfungen und Zigtausende ungenutzte Ampullen in Tiefkühltruhen: Die in den Augen der Oppositionsparteien chaotische Impfkampagne unseres Landes, vor allem in Flandern, stand am Donnerstag im Mittelpunkt der aktuellen Fragestunde des Kammerplenums. Der Premier und sein Gesundheitsminister wehrten sich gegen die Vorwürfe.
Auch wenn die Entscheidung noch aussteht, haben sich Reiseveranstalter und Fluggesellschaften bereits auf ein vorübergehendes Verbot von Auslandsreisen bis nach den Karnevalsferien eingestellt.
Die Arbeitskosten in unserem Land – ein wichtiges Element für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sind im vierten Jahr in Folge gestiegen. Das zeigen neueste Zahlen des Wirtschaftsministeriums, die allerdings noch von vor der Gesundheitskrise stammen.
Pigalle-Wirt Mike Lecok lässt sich in schwierigen Zeiten nicht entmutigen – ganz im Gegenteil. Der 29-Jährige hat die vergangenen Monate damit verbracht, eine Werkhalle der ehemaligen Schreinerei Thönnes, die an die Kultkneipe angrenzt, zu einem Veranstaltungsort auszubauen. Sobald es die Situation wieder erlaubt, sollen dort Konzerte, Partys und vielleicht auch Ausstellungen stattfinden.