Alle Schüler und alle Personalmitglieder würden in den kommenden Tagen getestet.
Die örtliche Vertretung der Arzt-Hygieneinspektion habe die Entscheidung, die Schule zu schließen, in Absprache mit Ministerin Klinkenberg in ihrer Funktion als Schulträgerin, der Schulleitung sowie Vertretern von Kaleido, der Stadt St.Vith und des Fachbereichs Gesundheit getroffen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.
Als am Donnerstagnachmittag bekannt geworden sei, dass die Anzahl nachgewiesener Infektionen auf insgesamt elf angestiegen sei und sich die Fälle nicht mehr auf einzelne Klassen begrenzten, sondern auf fast alle Jahrgänge der Primarschule verteilten, hätten die zuständigen Behörden beschlossen, auch als Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf die britische Virusvariante, die Schule zum Schutz der gesamten Schulgemeinschaft zu schließen. Zuvor waren gemäß geltender Prozedur bereits zwei Klassen geschlossen worden, in denen zwei bzw. drei Fälle nachgewiesen wurden.
„Die Schule hat alle geltenden Präventionsmaßnahmen umgesetzt und darüber hinaus sogar die Pausen so organisiert, dass Kinder aus unterschiedlichen Stufen nicht auf dem Pausenhof miteinander in Kontakt kommen. Es ist nicht klar, ob die Ansteckungen in der Schule stattgefunden haben. Wir möchten kein Risiko eingehen und ein klares Bild der Situation haben. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, die Schule zu schließen und alle Kinder und Personalmitglieder testen zu lassen“, so Ministerin Klinkenberg.
„Da es sich um eine Schulschließung aus sanitären Gründen und nicht aus unterrichtsorganisatorischen Gründen handelt, und die Kinder sich somit in Quarantäne befinden, wird keine schulische Betreuung organisiert. Die Schule wird im Rahmen der Möglichkeiten digitalen Fernunterricht organisieren“, heißt es weiter.
Die Bildungsministerin appelliert an alle Akteure, Schüler, Personalmitglieder und Eltern: „Es ist essenziell, dass die betroffenen Kinder und Personalmitglieder die geltenden Isolations- und Quarantäneregeln einhalten. Es ist darüber hinaus auch wichtig, dass die Familienangehörigen, die nicht in Quarantäne sind, besonders auf die Einhaltung der geltenden Abstands-, Masken- und Hygieneregeln achten und unnötige Kontakte meiden.“
Nach Informationen des GrenzEchos wurden sogar polizeiliche Untersuchungen einer möglichen Verletzung der Quarantäneregeln durch Eltern, Kinder oder Personalmitglieder eingeleitet. (red)

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