Belgien hat eine reiche und lange Musikgeschichte. Im Ausland genießt dabei die experimentelle Musik des Landes besondere Aufmerksamkeit. Journalist Olaf Karnik befasst sich in der nächsten Ausgabe seiner Sendung „Open Sounds“ auf WDR 3 eingehend mit den aktuellen Entwicklungen der Szene. Dazu hat er unter anderem mit Meakusma aus Ostbelgien gesprochen. Am Samstag (13. Februar) wird die Sendung um 22 Uhr ausgestrahlt.
Obwohl Silvia Mertens (Grüne), als neue Bürgermeisterin der Stadt Monschau keinen guten, sondern eher einen holprigen Start in Kauf nehmen musste, gibt sie sich nach nunmehr 100 Tagen im Amt zufrieden und zuversichtlich. „Ich hatte schon ein wenig Angst im Nacken, merkte aber dann sofort, es ist halb so schlimm“, sagt sie im Gespräch mit dem GE im Monschauer Rathaus.
Mehr als „grenzwertig“ waren aus Sicht vieler Ostbelgier die Beschränkungen des Grenzverkehrs, die im Frühjahr 2020 für Wirbel sorgten. „Das war schon ziemlich heftig“, blickt Raerens Bürgermeister Erwin Güsting (Mit Uns) auf die damalige Gemengelage zurück. Die Erwartungshaltung und den Druck habe er in dieser Phase deutlich zu spüren bekommen. Erwin Güsting half sich und den Bürgern in dieser Situation mit „Passierscheinen“ und „kreativen Lösungen“.
Die Anklagekammer von Lüttich hat am Donnerstag in einem Schnellverfahren entschieden, den in der sogenannten Nethys-Affäre unter Verdacht stehenden Geschäftsmann Stéphane Moreau unter Auflagen wieder freizulassen. Nach Regelung aller Formalitäten konnte der ehemalige Geschäftsführer der umstrittenen Lütticher Interkommunalen Nethys die Haftanstalt von Marche-en-Famenne wieder verlassen.
Am Mittwoch hat die Polizeizone Eifel an einer großangelegten Kontrollaktion des Schwerlastverkehrs und des Gütertransports auf dem Gebiet der Provinz Lüttich teilgenommen.
Der erst kürzlich zu mehreren Jahren Straflager verurteilte Kremlkritiker Alexej Nawalny muss sich an diesem Freitag in Russland bereits zum zweiten Mal in einem anderen Fall vor Gericht verantworten.
Der Mann im Regenbogentrikot ist zurück: Julian Alaphilippe (28) startete bei der Tour de la Provence in die Saison. Gleich der erste Kurs wird ein besonderer für den Kletterspezialisten aus Frankreich.
Brüssel will nach 30 Jahren wieder den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ tragen. Möglich machen sollen das unter anderem die Journalistin Hadja Lahbib (50) und der Kunstexperte Jan Goossens (50). Das Duo wurde am Donnerstag offiziell damit beauftragt, die Kandidatur vorzubereiten bzw. umzusetzen.
Zum ersten Mal in seiner Karriere trägt Lukas Jost in der kommenden Saison nicht das Trikot des Honsfelder SV. Der 26-jährige Angreifer wechselt eine Provinzklasse tiefer zum FC Bütgenbach (P3D), der damit auf den Abgang von Olivier Crahay reagiert.
Der SC Freiburg ohne Trainer Christian Streich – wer könnte sich das noch vorstellen? Muss man vorerst auch nicht. Denn der dienstälteste Bundesliga-Coach verlängert erneut seinen Vertrag im Breisgau. Und er ist noch lange nicht fertig.
Für die Corona-Impfzentren gibt es innerbelgische Grenzen. Menschen von außerhalb der DG können sich nicht in einem Impfzentrum in der DG impfen lassen. Das liege aber nicht an der fehlenden Bereitschaft der Deutschsprachigen Gemeinschaft, sondern habe spezifische Gründe, betonte Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) am Mittwoch im Parlament.
Superstar Neymar wird Paris St. Germain im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am kommenden Dienstag (21 Uhr) bei seinem Ex-Verein FC Barcelona fehlen. Dies bestätigte sein Klub am Donnerstagnachmittag. Der 28 Jahre alte Brasilianer hatte sich am Vortag beim 1:0 in der Runde der letzten 32 beim Zweitligisten SM Caen eine Adduktorenverletzung zugezogen.
Angesichts einer Personalknappheit am Landesflughafen in Zaventem erwägt der Generalkommissar der Föderalpolizei, Marc De Mesmaeker, einige Mitarbeiter des Verwaltungs- und Logistikkaders (Calog) als Grenzkontrolleure einzusetzen. Das schreibt die Tageszeitung „La Dernière Heure“ in ihrer Donnerstagsausgabe.
Corona killt den Karneval. Nicht ganz. In Kelmis erinnern die Schaufenster an Zeiten, als „Corona“ höchstens im Glas war und der Küsch sein Auge auf die Feiernden gelegt hatte.
Nach einem Vorfall in der Eupener Hisselsgasse hatte die Staatsanwaltschaft im November 2020 einen Zeugenaufruf veröffentlicht, da sie davon ausging, dass der mutmaßliche Täter mehrere sexuelle Übergriffe auf Frauen in der Innenstadt verübt hatte. Am Mittwoch stand der 21-Jährige nun vor Gericht: Ihm werden fünf sexuelle Übergriffe, zum Teil mit Gewaltanwendung, und ein Fall von Sexismus vorgeworfen.
Durch eine ganze Serie eindringlicher Bilder lassen die Ankläger im Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump die Erinnerung an den Angriff auf das Kapitol vom 6. Januar wieder aufleben. Sie wollen damit das Gewissen der Senatoren wachrütteln.
Auf den Tag genau zwei Jahre nach der Trennung von seiner Partnerin stand am Mittwoch ein Kelmiser in Eupen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen vor, einen Fake-Account mit Nacktbildern seiner ehemaligen Partnerin im sozialen Netzwerk Facebook angelegt und sie dort als Nutte bezeichnet zu haben.
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko sieht sich sechs Monate nach dem Beginn der Massenproteste gegen ihn wieder fest im Sattel. Es werde irgendwann ein Belarus ohne ihn geben, sagte Lukaschenko am Donnerstag bei der Allbelarussischen Volksversammlung in Minsk.