Die Regionalwahlen sind die letzte landesweite Entscheidung vor der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr und gelten auch als Stimmungstest. Besonders wird auf die extreme Rechte geschielt. Bei der Deutung der Ergebnisse ist aber Vorsicht geboten.
Schlammlawinen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist über weite Teile Belgiens ein heftiges Unwetter gefegt. Besonders hart hat es die Provinzen Namur und Hennegau getroffen.
Inmitten einer schweren innenpolitischen Krise wählt die frühere Sowjetrepublik Armenien im Südkaukasus ein neues Parlament. Die Wahl gilt nach dem Krieg um die Region Berg-Karabach, bei dem Aserbaidschan Gebiete zurückeroberte, als richtungsweisend.
Die Europameisterschaft erreicht eine Phase, in der es ans Kalkulieren geht: Für die Roten Teufel ist die Lage in der Gruppe B glasklar. Bei den anderen drei Teams gestaltet sich die Lage derweil deutlich komplizierter.
Als zweites Land der Welt hat Brasilien mehr als eine halbe Million Corona-Tote zu beklagen. In dem größten Land Lateinamerikas wurden bislang 500.800 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 registriert, wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Samstag mitteilte. Bislang gibt es nur in den Vereinigten Staaten mit knapp 602.000 Opfern mehr Corona-Todesfälle.
Mit einem berauschenden Auftritt hat die deutsche Nationalmannschaft die Tür zum Achtelfinale der EM aufgestoßen. Beim phasenweise brillanten 4:2 (2:1) gegen Portugal leistete aber auch der Titelverteidiger gegen eine entfesselte DFB-Auswahl mit zwei Eigentoren Schützenhilfe: Nach dem Führungstreffer durch Cristiano Ronaldo trafen seine Mitspieler zweimal ins eigene Tor. Bundestrainer Joachim Löw kann es egal sein: Seine Mannschaft zeigte die beste Turnierleistung seit dem WM-Finale 2014.
Das Erzbistum Köln kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Versammlung aller wichtigen Gremien schlug Kardinal Woelki am Samstag heftige Kritik entgegen. Weichen will er aber nicht. Nur einer könne ihn abberufen.
Kevin De Bruyne sieht Italien bei der Fußball-EM als bislang stärkste Mannschaft. „Es gibt ein paar Teams, die exzellent gestartet sind. Am meisten hat mich bislang Italien beeindruckt“, sagte der Profi von Manchester City am Samstag im Trainingscamp in Tubize.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen startet von der Pole Position in den Großen Preis von Frankreich (Sonntag, 15 Uhr). Der WM-Spitzenreiter aus den Niederlanden setzte sich im Qualifying in Le Castellet vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England/Mercedes) und dem Finnen Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil durch.
Er ist als Scharfmacher bekannt und sieht sich selbst als Vertreter vor allem des einfachen Volkes: Der neue FPÖ-Parteichef Herbert Kickl will die Rechtspopulisten zu alter Stärke führen. Eine FPÖ-Regierungsbeteiligung wird mit seiner Wahl aber schwieriger.
Drückend überlegen, doch zu wenig Ertrag: Weltmeister Frankreich hat den vorzeitigen Einzug ins EM-Achtelfinale verpasst. Die Equipe Tricolore kam im zweiten Spiel der deutschen Gruppe trotz einer Vielzahl hochkarätiger Chancen nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Außenseiter Ungarn hinaus.
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich erfreut darüber geäußert, dass ihm der SPD-Politiker Karl Lauterbach in einem strittigen Punkt in der Corona-Diskussion recht gegeben hat.
Der westafrikanische Staat Guinea ist offiziell frei von der lebensgefährlichen Ebola-Krankheit. Bei einer Veranstaltung mit der Weltgesundheitsorganiation WHO in dem Ort N'Zérékoré erklärte Gesundheitsminister Remy Lamah am Samstag den Ausbruch für beendet.
Der Politiker Robert Schuman, bekannt als Architekt der europäischen Integration, ist auf dem Weg zur Seligsprechung durch die katholische Kirche. Papst Franziskus billigte eine Liste von Personen für das Verfahren, auf der der 1963 gestorbene ehemalige Außenminister Frankreichs steht. Das teilte der Vatikan am Samstag mit.
Belgiens Innenverteidiger Jason Denayer hat die drei jüngst als Joker eingesetzten Kevin De Bruyne, Axel Witsel und Eden Hazard als „Weltklassespieler“ gelobt.