Die UEFA hatte mal eine ambitionierte Idee: eine über ganz Europa verstreute Fußball-EM. Jetzt ist sie Wirklichkeit – ausgerechnet zu Corona-Zeiten. Autokratisch regierte Länder spielen dabei für die UEFA eine tragende Rolle. Von der Inszenierung einer Normalität.
Die am 26. und 27. Juni geplante Veranstaltung „Lauf für das Leben Ostbelgien“ in Eupen wird auf den 18. September verschoben. Das teilten die Organisatoren mit.
Kapitän Sergio Busquets ist am Freitag nach seiner Corona-Infektion zur spanischen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Ein weiterer Test auf das Virus war zuvor negativ ausgefallen. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler vom FC Barcelona soll auch mit der Mannschaft vom EM-Camp Las Rozas de Madrid nach Sevilla reisen.
Die Corona-Zahlen sind im „Urlaubsmodus“. „Wenn die Indikatoren weiter so fallen wie derzeit, könnte Belgien bis Ende Juni eine grüne Zone werden“, sagte Steven Van Gucht, Virologe bei Sciensano, bei der Pressekonferenz des Krisenzentrums am Freitagmorgen. Allerdings könnte dies die Delta-Variante noch verhindern, wenn sie dominant wird.
Auf alle strafrechtlichen Bußgelder wird ein Verwaltungskostenzuschlag von 8,84 oder 25,32 Euro (je nach Vergehen) erhoben. Das steht in einem Programmgesetz, das das Plenum der Kammer verabschiedet hat.
Das in dieser Woche vom ungarischen Parlament verabschiedete Anti-LGBTQI-Gesetz (Gesetz zum Verbot der „Förderung“ von Homosexualität) stößt auch in Belgien auf schärfste Kritik. Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) fordert von der EU eine finanzielle Sanktion, wenn das Land dieses Gesetz nicht zurückzieht. „In Europa ist kein Platz für Homophobie oder Diskriminierung der LGBTQI-Gemeinschaft“, so De Croo im Kammerplenum.
Emotionale Szenen auf der Tribüne im Kopenhagener Parken Stadion: Beim Comeback von Axel Witsel bricht Vater Thierry am Donnerstagabend in Tränen aus. Der Sohnemann hat das Unmögliche möglich gemacht und ist rechtzeitig zur EM tatsächlich noch fit geworden.
Wende in einem grausamen Kriminalfall: Ein 33 Jahre alter Grieche hat gestanden, seine 20 Jahre alte Frau im Beisein des gemeinsamen Babys erstickt zu haben. Das bestätigte am Donnerstagabend die griechische Polizei per Tweet. Überführt wurde der Mann durch die Daten des Fitnesstrackers seiner Frau - sie stimmten nicht mit seinen zeitlichen Angaben zum Geschehen überein.
Kurz vor den K.o.-Spielen im Londoner Wembley-Stadion erhöht die Europäische Fußball-Union den Druck auf die englischen Behörden, Corona-Ausnahmeregelungen zu beschließen.
Ein Phänomen, das durch Instagram, Facebook und Co. verstärkt wird: Nur das Schöne und Besondere wird gezeigt, unschöne Gefühle bleiben hinter verschlossenen Türen. Was macht das mit den Menschen?
Die AS Eupen ist am Freitagmorgen wieder in das Training eingestiegen. Seit 10 Uhr läuft die erste öffentliche Einheit unter Cheftrainer Stefan Krämer.
Die Präsidentenwahl im Iran hat begonnen. Mehr als 59 Millionen Stimmberechtigte wählen am Freitag einen Nachfolger für Präsident Hassan Ruhani, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten durfte.
In den USA wird der Gedenktag „Juneteenth“, der das Ende der Sklaverei markiert, künftig als bundesweiter Feiertag begangen. Präsident Joe Biden setzte eine entsprechende Gesetzesvorlage nach der Verabschiedung durch beide Kammern des Kongresses am Donnerstag im Weißen Haus mit seiner Unterschrift in Kraft.
Der deutsche Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) hat mit Blick auf den Einfluss der Sommermonate auf das Coronavirus dem Virologen Hendrik Streeck recht gegeben. „Für den Einfluss der Saisonalität auf das Infektionsgeschehen räume ich ein: Hendrik Streeck hatte voll recht“, sagte er der Tageszeitung „Bild“.