Der frühere Rennfahrer Vincent Vosse leitet den in Lüttich-Bierset angesiedelten Rennstall WRT, der Partner ist von BMW Motorsport in der Sportwagen-Langstrecken-WM (WEC), der IMSA in den USA und der GT World Europe. Die 6h Spa-Francorchamps am Samstag sind ein Heimspiel für den Teamchef.
Die erste Woche des Assisenprozesses um die Todesfahrt von Strépy-Bracquegnies ist vorüber. Nachdem im Laufe der Woche Anklage, Verteidigung, Polizei und Gutachter zu Wort gekommen waren, schilderten am Freitag die psychologischen Experten ihre Eindrücke.
Belgien verzeichnet einen neuen Höchststand bei den Langzeitkranken. Nach Zahlen des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung (Likiv/Inami) waren im vergangenen Jahr insgesamt 576.643 Menschen länger als ein Jahr arbeitsunfähig gemeldet. Das berichten die Zeitungen „L’Echo“, „De Morgen“ und „De Tijd“ in ihren Freitagsausgaben.
Aktuell kursieren Gerüchte um einen möglichen, in nicht allzu ferner Zukunft liegenden Abgang des Büros des föderalen Pensionsdienstes in Malmedy. Damit würde auch eine wichtige Anlaufstelle für die Bürger der Deutschsprachigen Gemeinschaft wegfallen. Das GrenzEcho hat sich zur Zukunft des Services erkundigt.
Der FC Zwanglos startet am Mittwoch, 20. Mai, um 17 Uhr im Eupener Ostpark. Der neue offene Fußballtreff wird vom Leitverband des Ostbelgischen Sports (LOS) unterstützt und richtet sich an alle, die Lust auf Bewegung und gemeinsames Spielen haben.
Ein breites Bündnis aus rund 50 Organisationen der belgischen Zivilgesellschaft ruft für Sonntag, den 17. Mai, zu einer großen Solidaritätsdemonstration für Palästina in der Hauptstadt auf. Der Protestzug soll um 14 Uhr am Brüsseler Nordbahnhof beginnen.
Das Theater Aachen hat am Donnerstag im Spiegelfoyer die neue Spielzeit 2026/27 vorgestellt. Die Saison steht unter dem Leitmotiv „Über:Macht“ und setzt mit Fragen von Macht, Kontrolle, Verantwortung und gesellschaftlichen Spannungen auseinander.
Trotz eines Ultimatums der Universität Gent (UGent) setzen pro-palästinensische Aktivisten ihre Protestaktion weiter fort. Die Frist der Hochschulleitung, alle besetzten Gebäude bis Freitagmorgen um 10 Uhr zu verlassen, ist inzwischen abgelaufen – doch die Demonstranten denken nicht ans Aufgeben.
Die Züge in Belgien sind im April erneut pünktlicher unterwegs gewesen als im Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Bahngesellschaft SNCB und des Infrastrukturbetreibers Infrabel hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden.
Eins ist nun klar: Eine Aufstiegsparty kann am Sonntag noch nicht steigen. Trotzdem geht entweder Bütgenbach oder Oudler einen großen Schritt in Richtung 2. Provinzklasse.
Am Sonntag (15 Uhr) steht für den RFC St.Vith das zweite Endrundenspiel auf dem Programm. Nach dem souveränen 2:0-Erfolg gegen Franchimont möchten die Büchelstädter gegen Welkenraedt nachlegen. Der Tabellenvierte der klassischen Meisterschaftsphase setzte sich am vergangenen Wochenende nur denkbar knapp mit 1:0 gegen die B-Mannschaft aus Verviers durch.
Was wäre, wenn morgen einfach nichts mehr funktioniert? Kein Internet, keine Kartenzahlung, keine Patientendaten im Krankenhaus, keine Warnmeldungen im Notfall. Was wie ein Gedankenspiel klingt, ist laut einem aktuellen Bericht ein realistisches Szenario.
Junge Männer in Belgien vertreten bei Fragen zu Geschlechterrollen und Genderidentität deutlich konservativere Ansichten als Frauen derselben Generation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Soziologen der KU Löwen, die Ende 2025 mehr als 4.000 Belgier zu Gendernormen und zur Gleichstellung von Männern und Frauen befragt haben. Die Ergebnisse wurden im Mai in der Fachzeitschrift „Samenleving en Politiek“ (dt.: „Zusammenleben und Politik“) veröffentlicht.
Der Monat Mai ist der Monat der Uraufführungen in den belgischen Opernhäusern. Bevor nächste Woche in der Königlichen Oper de Wallonie die neue Oper „Bartleby“ von Benoît Mernier aus der Taufe gehoben wird, erlebte am Dienstagabend in der Brüsseler Oper La Monnaie Iain Bells Oper „Medusa“ ihre Weltpremiere. Für das Libretto zeichnet die Regisseurin Lydia Steier verantwortlich.
Das erste eigene Smartphone ist ein großer Schritt für Kinder – und oft eine Herausforderung für Eltern. Daher lädt das Medienzentrum am 21. Mai alle Eltern zu einem kostenlosen Infoabend ein. Auch die Online-Teilnahme von zu Hause ist möglich.
Trotz Hunderter Belgier mit doppelter Staatsbürgerschaft, die laut Recherchen im israelischen Militär dienen, läuft in Belgien derzeit nur ein einziges Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das internationale Völkerrecht im Gazastreifen. Das hat Justizministerin Annelies Verlinden (Cd&V) in der Kammer bestätigt. Die Opposition reagiert mit scharfer Kritik und wirft der Föderalregierung mangelnden Verfolgungswillen vor.
Zum Machtwechsel in Ungarn und den damit verbundenen Hoffnungen auf ein handlungsfähigeres Europa äußert sich der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) im Interview mit dem GrenzEcho. Nach Jahren der Blockaden unter Viktor Orbán setzen viele in Brüssel darauf, dass ein politischer Neustart den Kurs Ungarns verändert und die EU schneller und entschlossener machen könnte.
Krisen, Reformstau, Rechtsruck: Europa steht unter Druck wie lange nicht. Seit 2014 sitzt der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) im Europäischen Parlament und erlebt diese Entwicklungen aus nächster Nähe. Der 51-Jährige, der aus Born stammt und heute in Büllingen lebt, vertritt dort unter anderem die Interessen ländlicher Regionen und Grenzräume. Im Interview mit dem GrenzEcho spricht Pascal Arimont über die Lehren aus den vergangenen Krisenjahren, den Umgang mit rechtsextremen Parteien, den Reformbedarf der Europäischen Union – und darüber, warum Europa aus seiner Sicht nur dann funktioniert, wenn es entschlossener handelt.
Angelika Matulla ist pensionierte Gynäkologin aus Kelmis und nahm in diesem Jahr an ihrem zweiten ehrenamtlichen Projekt bei der Hilfsorganisation „German Doctors“ teil. In Hebammenschulungen gab sie ihre Expertise weiter – mit dem Ziel, zur Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern in Uganda beizutragen.
Die Attawba-Moschee in Eupen wächst: Mit einem An- und Umbau reagiert die islamische Gemeinschaft auf steigende Besucherzahlen und neue Anforderungen. Noch ist an der Neustraße nicht alles fertig, doch schon heute ist das erweiterte Zentrum ein wichtiger Treffpunkt für Gläubige aus vielen Nationen.